Am: Di, 14. Juli 2026
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Ich wünsche dir für den heutigen Tag Gottes Gnade mit 3. Johannes 4.
Da lesen wir die Worte von dem Apostel Johannes:
"Ich habe keine größere Freude als dies, dass ich höre, dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln".
Der greise Apostel schreibt dies.
Als junger Mann, wahrscheinlich gerade mal so um die 20 Jahre alt,
war er von dem Herrn Jesus berufen worden, sein Jünger zu sein.
Und dann hat er gesehen, wie der Herr Jesus gestorben war.
Er hat gesehen, wie der Herr Jesus aus den Toten auferstanden war.
Er hat gesehen, wie der Herr Jesus in den Himmel aufgefahren war.
Er hat mitbekommen, wie der Heilige Geist auf diese Erde kam,
um die Versammlung, die Gemeinde Gottes zu bilden.
Und da war sie durch große Wunder geprägt, die der Geist Gottes in den Gläubigen bewirkt hatte,
besonders in den Aposteln.
Und da war in Herrlichkeit diese Versammlung gegründet worden und hatte ihren Startpunkt gefunden.
Und sehr schnell haben sich verkehrte Dinge eingeschlichen.
Und der Apostel sah diesen Niedergang.
Er sah, wie das alles den Bach runterging, wie man so sagt.
Wie vieles Versagen da war, wie erste falsche, böse Irrlehren aufgekommen waren. (00:01:04)
Aber es hat ihn nicht davon abgehalten, weiter für den Herrn zu wirken.
Es hat ihn nicht davon abgehalten, persönlich treu zu bleiben.
Und er hat durch seine Briefe, wie jemand, der die Netze ausbesserte,
hat er die Herrlichkeit der Person des Herrn Jesus vorgestellt.
Und jetzt schaut er zurück.
Und jetzt sieht er, dass es in dieser und in jener Familie noch solche gibt,
Kinder gibt, die in der Wahrheit wandeln.
Und das erfreute ihn.
Wir leben heute 2000 Jahre später, fast 2000 Jahre danach.
Und auch heute ist der Niedergang nicht aufgehalten worden.
Im Gegenteil, der Niedergang ist noch viel, viel gravierender geworden.
Aber wir wollen uns den Blick nicht verstellen lassen,
dass es hier und da noch Familien gibt, wo Kinder sind, heranwachsen,
wo Gläubige sind, die in der Wahrheit wandeln,
die in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes ihr Leben führen,
die im persönlichen und im gemeinschaftlichen Glaubensleben
wirklich das tun wollen, was den Herrn ehrt.
Und das hat bei Johannes zu dieser großen Freude geführt.
Ich habe keine größere Freude, als das, wenn er das hört und wenn er das sieht. (00:02:03)
Ja, und das wollen auch wir nicht übersehen.
Wir wollen sehen, dass es noch junge Geschwister gibt,
die wirklich treu bleiben wollen, die nicht dem allgemeinen Trend folgen,
die nicht diesem Trend folgen, wie er in dem Buch der Richter zu sehen war:
"Jeder Tat, was recht war, in seinen Augen",
sei es im persönlichen oder gemeinschaftlichen Glaubensleben,
wo man eben dem Herrn nicht mehr gehorsam sein wollte und will.
Nein, da gibt es immer noch solche, die den Herrn ehren wollen.
Und darüber freuen wir uns.
Und denen wollen wir zurufen, dass wir, die wir älter geworden sind,
dass wir Freude haben, wenn wir sehen,
dass da jemand ist, der den Herrn noch ehren möchte.
Ja, diese Worte sind lebendig auch in der heutigen Zeit.
Ich habe keine größere Freude, als dies,
dass ich höre, dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln.