Am: Do, 2. Juli 2026
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(00:00:00)
Herzlich willkommen zu diesem neuen Tag mit Viertelmose 14 Vers 11.
Dort lesen wir, der Herr sprach zu Mose, wie lange will mich dieses Volk verachten und
wie lange wollen sie mir nicht glauben bei allen Zeichen, die ich in ihrer Mitte getan
habe?
Menschlich gesprochen müsste man sagen, wie sehr muss Gott enttäuscht gewesen sein von
seinem Volk, dass er erwählt hatte, dass er aus der Mitte der heidnischen Nationen heraus
erlöst hatte, dass er herausgenommen hatte, nicht weil sie besser waren, nicht weil sie
größer waren, nicht weil sie stärker waren, nicht weil sie liebenswürdig waren, sondern
allein aus der Barmherzigkeit und Liebe Gottes heraus.
Und was hat das Volk gemacht?
Es hat sich von Anfang an von Gott abgewendet.
Nun natürlich wissen wir, dass Gott nicht enttäuscht werden kann, enttäuschend bedeutet
ja, dass man sich getäuscht hat, Gott hat sich nicht getäuscht, Gott wusste von Anfang
an, was dieses Volk tun würde.
Und doch wie ernüchternd ist es einem Volk, solch eine Zuwendung zu geben, so viele Zeichen
und Wunder zu tun, hatte er sie nicht mit Zeichen und Wundern aus Ägypten heraus erlöst (00:01:02)
und dann wollten sie ihm nicht glauben.
Hier in 4.
Mose 13 und 14 sind wir ja in der Situation, wo das Volk Kundschafter ausgeschickt hat,
sie wollten unbedingt, dass Kundschafter sehen, wie das Land aussieht und diese zwölf Kundschafter
haben dann gezeigt, was für ein segensreiches Land das war, aber es waren Riesen darin und
es waren natürlich heidnische Nationen und das war ja völlig klar, dass sie darin waren
und dadurch haben sie sich abschrecken lassen, haben sie Angst und Furcht bekommen und waren
nicht mehr bereit, in dieses Land zu gehen.
Ja und Gott muss ihnen sagen, das ist ein Volk, das mich verachtet, ich habe ihnen das
doch gesagt, ich habe ihnen gesagt, dass ich an ihrer Seite stehe und dass ich ihnen helfen
werde und sie glauben mir nicht, müssen wir nicht zugeben, dass das ein Spiegelbild von
uns ist heute?
Hat sich Gott nicht auf unsere Seite gestellt?
Hat er uns nicht erlöst aus dieser Welt?
Hat er nicht den Herrn Jesus gesandt?
Hat er nicht am Kreuz von Golgatha dieses Erlösungswerk vollbracht?
Hat sich nicht die ganze Liebe Gottes uns gegenüber erwiesen?
Und trotzdem glauben wir ihm nicht und trotzdem sind wir immer wieder am Murren und trotzdem (00:02:04)
sagen wir, ach mir geht es so schlecht und warum ist Gott nicht an meiner Seite?
Wo kann ich denn Gott sehen?
Wo ist denn Gott endlich wirksam?
Er wirkt mir ja gar nicht zu meinen Gunsten, er ist ja gar nicht tätig für mich.
Ist er das wirklich nicht?
Hat er nicht so viel für dich getan?
Hat er das nicht erwiesen durch seinen Sohn und zeigt dir das nicht Tag für Tag, dass
du immer noch nicht aufgerieben bist, dass du zwar den Eindruck hast, du hast keine Kraft,
aber du lebst immer noch und du hast auch noch den gestrigen Tag, hast du hinter dich
gebracht.
Wollen wir nicht zugeben, dass wir leicht wie dieses Volk sind?
Lasst uns mehr Vertrauen haben zu diesem Gott, dem Gott der Liebe.
Der Herr sprach zu Mose, wie lange will mich dieses Volk verachten, wie lange wollen sie
mir nicht glauben bei allen Zeichen, die ich in ihrer Mitte getan habe?