Am: Mi, 8. Juli 2026
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Ich wünsche dir heute viel Freude mit Römer 1 Vers 16.
Da schreibt der Apostel, ich schäme mich des Evangeliums nicht,
denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden.
Der Apostel hat eine kurze Einleitung in diesen Römerbrief.
Sie umfasst gerade einmal 17 Verse.
Und am Ende, nachdem er am Anfang etwas über das Evangelium gesagt hat,
nachdem er dann gezeigt hat, wie es sein Wunsch war, nach Rom zu kommen,
das bisher aber nicht möglich war,
spricht er jetzt von der Kraft des Evangeliums.
Ich schäme mich des Evangeliums nicht.
Nein, auch wenn er derjenige war, der immer wieder ins Gefängnis gekommen ist,
der immer wieder abgelehnt wurde,
der einen solchen Gegenwind erdulden musste,
er schämte sich des Evangeliums nicht.
Er hat es weitergetragen, er hat zu diesem Evangelium gestanden.
Ja, man kann fast sagen, das ist ja personifiziert, wie man zu einer Person steht,
wie man sich einer Person nicht schämt oder doch schämt.
So war das bei ihm im Blick auf das Evangelium.
Ich schäme mich des Evangeliums nicht.
Nein, er stand zu dem Evangelium, er hat es verkündigt,
zu einer Zeit, wo die Leute es angenommen haben (00:01:02)
und auch zu einer Zeit, wo sie es nicht annehmen wollten,
wo er allein stand, wo er auch später einmal sagen muss,
dass alle, die in Asien sind, ihn verlassen hatten.
Aber er hat treu zu dem Evangelium gestanden.
Er wollte dieses Evangelium verkündigen, weil er wusste,
dass es Gottes Kraft war, dass es Gottes Kraft enthielt.
Natürlich hat das Evangelium in sich selbst keine Kraft,
sondern es bekommt diese Kraft durch Gott.
Aber es ist Gott, der diesem Evangelium Kraft verleiht,
indem er durch dieses Evangelium Menschen verändert,
die schlimmer nicht sein könnten.
Und Paulus spricht von sich als dem Ersten der Sünder.
Und das war er, weil er die Versammlung Gottes verfolgt hatte.
Und auch er, der vollkommen im Hass den Gläubigen gegenüber war,
der im Hass dem Herrn Jesus, dem einzigen Retter, dem Erlöser gegenüber stand,
auch er ist durch diese Kraft des Evangeliums,
das heißt durch die Kraft, die Gott diesem Evangelium gegeben hat
und auch heute noch gibt, ist er verändert worden.
Es ist Gottes Kraft zum Heil, zur Errettung jedem Glaubenden.
Jeder, der glaubt, der dieses Evangelium annimmt,
der hat diese gewaltige, unvergleichliche Kraft Gottes in der Errettung erfahren. (00:02:05)
Und das ist bis heute so.
Wir staunen manchmal, dass Menschen, die wirklich nichts von Gott wissen wollten,
und das betraf jeden von uns,
dass sie durch dieses Evangelium total verändert werden.
Dass Menschen, die von Gott weggelaufen sind,
in Gemeinschaft mit Gott leben,
dass Menschen, die Gott gehasst haben, Gott lieben
und diejenigen lieben auf einmal, die aus ihm geboren sind.
Ja, wir dürfen auch heute zu diesem Evangelium stehen,
wollen dieses Evangelium verkündigen
und wollen mit Dankbarkeit dieses Evangelium auch weiter sagen.
Ich schäme mich des Evangeliums nicht,
denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden.