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(00:00:00) 1. Mose 24 folgt auf die Beerdigung und das zur Seite stellen von Sara. Und hier haben wir jetzt etwas ganz Neues. Wir haben eine neue Person, Rebekka, und wir haben es nicht mehr mit Bündnissen, Verträgen und dergleichen zu tun. Rebekka ist schon eingeführt worden am Ende von Kapitel 22. Aber wir haben gesehen, dass vorher Sara sterben musste, dass Gott, bevor er in Rebekka das Symbol, dieses Vorbild auf die Versammlung, einführt, dass zunächst das Volk Israel zur Seite gestellt werden muss. Das lernen wir in Kapitel 23. Und jetzt finden wir, und das ist der zweite Punkt von Kapitel 24, die Berufung von der Versammlung vorgestellt, wie Abraham dafür sorgt, dass der Knecht, wahrscheinlich Elieser, für seinen Sohn Isaak eine Braut wirbt. Wir finden das im Neuen Testament, wie der Geist Gottes uns zeigt durch das Wort, dass der Vater den Wunsch hatte, nicht nur den Heiligen Geist auf diese Erde zu senden, sondern dass er nach 1. Korinther 12 Vers 12 und 13 die Versammlung geformt, gebildet hat und dass er sie aus Heiden und Juden zusammen zu einem ganz neuen Organismus gemacht hat. (00:01:03) Die Grundlage dafür ist Christus, und zwar Christus als derjenige, der gestorben ist und auferstand, wie wir das in 1. Mose 22 gesehen haben. Notwendig war, dass das Zeugnis Gottes, wir können auch sagen, der Träger der Verheißungen Gottes, Sara, eben nicht mehr hier diese Funktion wahrnehmen konnte. Israel wurde zur Seite gestellt. Und jetzt finden wir, dass durch den Heiligen Geist die Versammlung auf der Grundlage des Wortes Gottes gebildet wird. Deshalb lesen wir, dass der Knecht, Elieser, und auch dass Rebekka an einem Brunnen zusammenkommen und dass das der Wille des Vaters ist. Der Wille des Vaters, hier durch Abraham ausgedrückt, der Wille des Vaters ist nämlich, Christus, dem Himmlischen, eine Braut zuzuführen und etwas zu geben, was das Herz des Herrn Jesus erfüllt. Christus ist dabei der Himmlische. Isaak kam nicht zu der Brautwerbung aus Kanaan heraus, sondern der Knecht musste dorthin gehen. Er musste jemanden finden, der aus der Familie von Abraham war. Er durfte niemanden aus dem Land, aus dem Volk nehmen. Es wird ausdrücklich gesagt, in Vers 7 "Der HERR, der Gott des Himmels, der mich aus dem Haus meines Vaters (00:02:02) und aus dem Land meiner Geburt genommen und der zu mir geredet und mir geschworen hat, deinem Nachkommen will ich dieses Land geben. Der wird seinen Engel vor dir hersenden, dass du meinem Sohn von dort eine Frau nimmst". Und es heißt eben ausdrücklich in Vers 3, dass er schwören musste, der Knecht, dass er seinem Sohn nicht eine Frau nehme von den Töchtern der Kanaaniter, in deren Mitte er wohnte, sondern in mein Land und zu meiner Verwandtschaft sollst du gehen. Das zeigt, dass die Versammlung gebildet wird nicht aus Sündern, auch nicht aus ehemaligen Sündern, sondern aus solchen, die zur Familie Gottes gehören. Natürlich wissen wir, dass wir ehemals Sünder waren, aber wenn die Versammlung in das Blickfeld gerät, dann hat das überhaupt nichts mehr mit Sündern oder ehemaligen Sündern zu tun, sondern da geht es um solche, die zu der Familie Gottes des Vaters gehören und die er mit Christus, dem Himmlischen, der im Himmel ist, der dazu auch nicht auf die Erde kommt, der keine Verbindung, keine Gemeinschaft mit dieser Welt hat, dass er sie mit ihm, mit Christus verbindet. Und die Versammlung gehört zu Christus, sie gehört zu dem Himmlischen und ist deshalb auch etwas absolut Himmlisches. (00:03:02) Die Versammlung finden wir deshalb im Neuen Testament als etwas, was zu der neuen Schöpfung gehört. Während wir geistlicherweise durch den Glauben auch heute schon Neuschöpfung sind, nach 2. Korinther 5, gilt das für die Versammlung in jeder Hinsicht. Bei uns ist der Körper noch irdisch, gehört noch zu dieser Erde. Die Versammlung hat mit dieser Erde, mit dieser Welt nichts zu tun, außer dass sie für eine gewisse Zeit in dieser Welt ist, auf dieser Erde lebt. Aber wenn ein Gläubiger heimgeht, wenn er stirbt, die Versammlung wird davon nicht betroffen. Wenn der Herr Jesus wiederkommen wird, um die Seinen zu entrücken, dann wird die Versammlung nicht durch den Tod gehen müssen, sie wird entrückt werden. Und diese Versammlung hat deshalb auch kein Ende. Deshalb findet ihr Rebekka auch im ersten Buch Mose nicht als jemand, der stirbt. Natürlich ist sie gestorben, aber das wird nicht gesagt, weil die Versammlung keinen Tod kennt. Alles, hier in diesem Kapitel, geschieht durch den Heiligen Geist. Das ist wunderbar, wie wir hier sehen, dass Gott wirklich zeigt, dass es der Heilige Geist ist, der das alles bewirkt. Und so dürfen wir Gott dankbar sein, dürfen ihm danken dafür, dass er den Heiligen Geist gesandt hat, der die Versammlung geformt hat und der, wie wir am Ende des Kapitels sehen werden, die Versammlung auch an das Ziel führen wird. (00:04:02) Großartig ist, das ist jetzt schon der fünfte Punkt, dass wir hier sehen, dass die Versammlung eine betende Versammlung ist. Das wird durch den Heiligen Geist gezeigt, der in Vers 12 betet: "HERR, Gott meines Herrn Abraham, lass es mir doch heute begegnen und erweise Güte an meinem Herrn Abraham". Und das wird wiederholt dann vor der Familie, wo es heißt, dass er genau so gebetet hat. Der Geist Gottes in der Versammlung, so wird er uns hier vorgestellt, ist jemand, der das Gebet in der Versammlung fördert. Ist auch derjenige, das ist der sechste Punkt, der die Anbetung fördert. In Vers 26 lesen wir: "Da verneigte sich der Mann und warf sich nieder vor dem HERRN und sprach: Gepriesen sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham" und so weiter. Das wird nochmal in Vers 48 wiederholt und da sehen wir, wie der Geist Gottes in uns bewirkt, dass wir zu Anbetern werden. Wir finden siebtens, dass der Heilige Geist uns hier auf dieser Erde schon etwas von der Herrlichkeit gibt. Er ist das Unterpfand der Herrlichkeit, die einmal in der Zukunft im Himmel unsere volle Herrlichkeit sein wird. Diese Herrlichkeit, die hier dadurch gezeigt wird, dass in Vers 22 der Mann einen goldenen Ring, ein Beka sein Gewicht, nahm und zwei Spangen für ihre Arme und ihr das gab und später auch der ganzen Familie. (00:05:04) Der Geist Gottes zeigt uns heute schon die Herrlichkeit, aber er ist ein dienender Geist, der uns die Herrlichkeit des Herrn Jesus vorstellt, wie wir das in dann achtens auch auf dem Weg zum Himmel finden, der uns vorgestellt wird in den Versen 61 bis 67, wo gezeigt wird, dass der Weg der Versammlung zum Himmel ist und wo der Geist Gottes uns die ganze Herrlichkeit des Herrn Jesus vorstellt. Neuntens kommt die Versammlung dann, Rebekka, an das Zelt, zu dem Zelt, wo Sara wohnte. Die Versammlung ist also jetzt das Gefäß der Verheißung Gottes, wie es früher Sara war. Wie früher Israel auf dieser Erde das Gefäß der Verheißung Gottes war, ist es jetzt die Versammlung Gottes. Und zehntens sehen wir ganz am Ende, dass Rebekka die Frau von Isaak wurde und er hatte sie lieb. Das große Merkmal Christi zu seiner Braut, zu seiner Versammlung ist, dass er sie liebt. Wunderbares Bewusstsein, dass der Herr Jesus seine Versammlung, zu der wir gehören dürfen, dass er sie liebt und dass er sie liebt bis in Ewigkeit.
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Artikelreihe: Überblick über die Bibel (1. Mose)

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