Am: Di, 30. Juni 2026
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Viel Freude wünsche ich dir für den heutigen Tag mit 1.
Johannes 2 Vers 15.
Da lesen wir: "Liebt nicht die Welt, noch was in der Welt ist.
Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm".
Hier wendet sich der greise Apostel Johannes an Jünglinge,
nicht junge Leute unbedingt im Alter, obwohl junge Leute diese Charakterisierung
eigentlich haben sollten, die er von den jungen Leuten nennt.
Zum Beispiel, dass das Wort Gottes in ihnen bleibt, dass sie den Bösen überwunden haben.
Aber er meint damit junge Leute im Glauben,
also nicht mehr Jungbekehrte, nicht solche, die sich dieses Jahr, letztes Jahr, vorletztes Jahr bekehrt haben,
sondern die schon wie eben junge Leute gewachsen sind, die kräftiger geworden sind,
die auch weitergekommen sind im Glaubensleben.
Und diese haben wirklich diese wunderbaren Kennzeichen, dass das Wort Gottes in ihnen bleibt,
dass sie das Wort Gottes nicht mal hin und wieder lesen,
sondern dass das ihr ständiger Begleiter ist, so wichtig, dass sie ihr Leben dadurch prägen lassen,
dass sie den Bösen überwunden haben, dass der Teufel in ihrem Leben nicht diese Rolle mehr spielt,
wie er sie bei einem Ungläubigen hat und wie das am Anfang auch im Glaubensleben noch sein kann, (00:01:04)
dass man gar nicht erkennt, das ist der Teufel, der hier mich von dem guten Weg abbringen möchte.
Aber junge Leute, und müssen wir nicht zugeben, da gehören wir irgendwie alle dazu,
haben eine große Gefahr, dass die Welt noch einen Platz haben kann,
dass diese Welt noch in unseren Herzen irgendwie Fuß fassen kann.
Diese Welt, die unter der Herrschaft des Teufels steht, diese Welt, die den Herrn Jesus gekreuzigt hat.
Gibt es nicht vieles in dieser Welt, was uns noch anzieht?
Vereine, Themen dieser Welt, Lebensausrichtungen in dieser Welt.
Es geht ja nicht nur um Orte, es geht nicht nur um konkrete Kontakte,
sondern es geht um diese Dinge der Welt, die in meinem Herzen irgendwie, wie gesagt, Fuß fassen können.
Die Denkart dieser Welt, die Ziele dieser Welt, die Motivationen dieser Welt, die Größe dieser Welt,
groß sein zu wollen in dieser Welt oder noch schlimmer unter Gläubigen.
Liebt nicht die Welt noch, was in der Welt ist, noch was in der Welt ausgedrückt wird,
was in der Welt wichtig ist, was diese Welt hochhält.
Denn wenn jemand die Welt liebt, wenn jemand das liebt, was diese Welt zusammenhält, (00:02:04)
was in dieser Welt unter der Herrschaft des Teufels groß, wichtig, schön ist,
dann ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.
Ist uns das bewusst?
Der Vater wohnt dann nicht durch die Liebe in meinem Herzen.
Ja, ich verliere meine Bekehrung dadurch nicht, natürlich nicht.
Wer sich bekehrt hat, der ist bekehrt.
Wer neues Leben besitzt, der hat neues Leben.
Aber der Genuss der Liebe des Vaters, dieses Bewusstsein, dass der Vater mich liebt,
das kann nicht mehr in mir sein.
Denn der Vater liebt nicht die Welt und die Welt liebt nicht den Vater.
Die Welt hasst den Vater und der Vater hat mit dieser Welt nichts zu tun.
Wenn er Menschen zur Bekehrung bringt, dann holt er sie aus dieser Welt heraus.
Was ist mein Standpunkt dazu?
"Liebt nicht die Welt noch, was in der Welt ist.
Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm".