Jakobus 1,19


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(00:00:00) Viel Freude heute mit Jakobus 1 Vers 19. Da schreibt der Bruder des Herrn Jesus, Daher, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Der Schreiber hatte davon gesprochen, dass Gott uns nach seinem eigenen Willen durch das Wort der Wahrheit gezeugt hat. Er hat uns neues Leben gegeben, damit wir eine gewisse Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien. Er hat uns sozusagen als eine erste Frucht, das ist immer das Schönste, das ist das Größte. Wenn das erste Mal Frucht hervorkommt, wenn die Ernte ihren Anfang nimmt, und das sind wir für Gott. Natürlich sind wir nicht die zeitlich erste Frucht, da gab es Adam, da gab es Abel, da gab es Eva. Aber wir sind als Gläubige der christlichen Zeit, sind wir die Erstlingsfrucht, weil wir die Beste, die Größte, die Herrlichste Frucht für Gott sind. Denn er hat uns einen ganz besonderen Platz gegeben in dem Herrn Jesus. Nicht, dass in uns irgendetwas wäre, was besser gewesen wäre als das, was bei anderen war. (00:01:02) Aber wir sind diese Erstlingsfrucht, wir sind solche, die diesen besonderen Platz bekommen haben aus reiner Gnade. Und weil das so ist, meine geliebten Brüder, da schwebt doch irgendwie das Herz, da schwingt das Herz mit von Jakobus, der sich um die Gläubigen kümmert, der ein Bewusstsein hat von der Liebe Gottes und von der Verbindung, die sie miteinander haben in dem Herrn Jesus. Sei jeder Mensch schnell zum Hören. Zum Hören, das heißt zum Gehorchen. Hören, horchen, gehorchen. Wir sollen schnell sein, das Wort Gottes zu hören, um es zu tun. Wir sollen schnell sein, um von Herzen gehorsam zu sein. Haben wir nicht jede Verpflichtung dazu, wirklich von Herzen gehorsam zu sein, nachdem Gott so viel für uns getan hat? Haben wir nicht jeden Anlass dazu, ihm von Herzen gehorsam zu sein? Langsam zum Reden. Ja, hier rede ich viel. Aber wir sollten im Vergleich zum Hören, sollen wir langsam sein. Wir sollen ganz schnell sein, zu hören, zuzuhören, das aufzunehmen, was Gott uns durch sein Wort zu sagen hat, (00:02:01) das umzusetzen, das zu verwirklichen, das in unserem Leben darzustellen. Und Reden, das kann man hinten anstellen. Genauso wie den Zorn, wie schnell kommt in unserem Leben etwas hervor, was absolut nicht in Übereinstimmung mit Gottes Gedanken sind. Worüber sollten wir zornig sein, wenn wir Gott zuhören? Schauen wir dann auf andere Menschen, die falsch handeln? Ja, wie oft haben wir falsch gehandelt? Es gibt überhaupt keinen Anlass, zornig zu werden, sondern es gibt Anlass, zuzuhören, sich zurückzuhalten im Reden und erst recht dieser Begierden tätig werden zu lassen. Wollen wir uns das neu vornehmen? Daher, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.
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