Die Taktik der Giftschlangen - was wir über DIE Schlange lernen können


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(00:00:00) Vor einiger Zeit habe ich einen hochinteressanten Artikel gelesen über tödliche Schlangenbisse. Hightech-Kameras haben offenbar das uralte Geheimnisse dieses Angriffes von Schlangen ein wenig gelüftet. Das war ein Artikel, der in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen ist. Daran heißt es sinngemäß, ein Wimpernschlag entscheidet über Leben und Tod. Das hat man eben mit Hochgeschwindigkeitskameras offenlegen können. Nämlich wie Schlangen in rasender Präzision zuschlagen und ihr Gift sogar zielgenau platzieren. Ein Meisterwerk, wie es heißt, der Evolution. Es hat sich nicht verändert. Nun auf der einen Seite, ich fange mal damit an, zeigt uns das, was Gottes Wort über die Schlange, über die böse Schlange, über Satan zeigt. Satan wird ja in Offenbarung 12 die alte Schlange genannt, mit großer Erfahrung. Das erste Mal, dass wir sie auftreten sehen, ist in 1. Mose 3, wo Adam und Eva geschaffen waren. Adam aus irgendwelchen Gründen nicht bei seiner Frau war, seine Frau nicht bedacht hat, dass sie sich ihrem Mann unterordnen soll. (00:01:07) Also nicht gewartet hat, bis der Mann zu Hause war, ehe sie zugelassen hat, dass die Schlange mit ihr eine Unterhaltung führte. Und dann durch die Schlange, durch dieses Gift der Schlange, überwältigt worden ist. Der Zweifel, den diese Schlange gesät hat, eines dieser Meisterstrategien der Schlange, des Teufels, hat sie überwunden. Und das müssen wir sagen, das ist auch heute eines dieser Meisterstrategien der Schlange. Bis heute lassen sich viele Gläubige und erst recht Ungläubige durch diese Zweifel plagen. Hat Gott wirklich gesagt, kann man das Wort Gottes wirklich so ernst nehmen? Das ist eben nur eine Präzisionswaffe der Schlange. Meisterwerk der Evolution, auch das ist wiederum so eine Strategie der Schlange, des Feindes. Evolution, das glaubt ja jeder, heute ist es, wo nur noch die Meinungen gelten, die von allen geteilt werden. (00:02:01) Wer da sagt, Evolution, das ist doch verkehrt, schau dir doch einmal dein Zimmer an, da ist nichts von selbst entstanden. Und die kompliziertesten Dinge sollen von selbst entstanden werden? Was, du bist von vorgestern? Das ist so der Gruppendruck, die Gruppendynamik, auch ein Meisterwerk, nicht der Evolution, sondern des Teufels, der diese Strategie angewendet hat, um von einem Gott, von einem Schöpfergott wegzukommen. Interessanterweise, bei den Schlangen hat sich das über die Dauer der Zeit, wo man weiß, dass Schlangen existierten, man meint natürlich Millionen Jahre, hat sich das nicht verändert. Komisch, doch keine Evolution. Aber da sieht man, wie der Mensch durch den Teufel, durch sein Gift, praktisch nicht mehr bewegungsfähig ist, nicht mehr nachdenkfähig ist. Man stellt alles in Frage, was von Gott kommt. Aber das, was verkehrt ist, das stellt man nicht in Frage, da kann man gut dabei leben. Ja, dabei entscheidet ein Wimpernschlag über Leben und Tod. Das ist nicht nur eine Frage der Zeit, man kann die Zeit verpassen, wo man sich bekehren kann, (00:03:01) sondern wenn man nicht achtsam ist, dann geht es einem nicht nur wie die Tiere, die von den Schlangen gefasst werden, sondern dann sind wir als Menschen, selbst wir als Gläubige in den Fängen dieses Teufels. Der kann uns nicht mehr aus dem Himmel wegziehen. Wer den Herrn Jesus als Retter angenommen hat, wer ihm seine Sünden bekannt hat, der ist in dieser Hinsicht sicher. Aber nicht sicher sind wir vor den Strategien des Teufels, dieser listigen Schlange, die möchte, dass wir innerlich uns von dem Herrn Jesus entfernen, dass wir ein Leben in der Welt führen. Zurück zu diesem Artikel. Giftzähne scharf wie polierte Dolche, das ist bei der Klapperschlange zu sehen. Ja, ohne eine Veränderung in den letzten Jahrzehnten, Jahrhunderten, nach Meinung der evolutionären Disziplinen der letzten Jahrmillionen. Für die Beute bedeutet diese Zunge und auch diese Giftzähne, dass ein einziger Fehltritt dann the point of no return ist, wo es dann zu spät ist. (00:04:01) Eine neue Studie hat es jetzt geschafft zu zeigen, wie kunstvoll diese Waffen eingesetzt werden. Man hat eine dreidimensionale Analyse vorgenommen und die Ergebnisse in dem Journal of Experimental Biology veröffentlicht. Dadurch ist ein richtig facettenreiches Bild des Giftbisses herausgekommen, der zeigt, wie der Erfolg der Tiere darauf beruht, ihre Opfer zu treffen, bevor diese überhaupt ahnen, dass Gefahr droht. Ich fürchte, genau das ist auch unser Problem, das Problem der Menschen sowieso, aber auch von uns Gläubigen, dass wir uns manchmal in törichter Weise in Gefahr begeben, dass wir uns in diese Welt hineinstellen und denken, wir sind hier geschützt, sind wir gar nicht. Natürlich, wir können nicht mehr verloren gehen, wenn wir an den Herrn Jesus glauben. Wer einmal ewiges Leben hat, der hat es. Nicht, weil es dann bedeutet, dass man so leben kann, wie man will, natürlich nicht. Aber weil das zeigt, dass Gott uns wirklich ewiges Leben gegeben hat. Es wäre ja kein ewiges Leben, wenn man es wieder verlieren könnte. Nein, da dürfen wir wirklich sagen, es ist ein Geschenk Gottes, das von Dauer ist. (00:05:06) Aber wenn ich eben nicht wachsam bin, dann kann ich auch als Gläubiger in die Falle des Teufels tappen. In moralischer Hinsicht, in geistiger Hinsicht, in geistlicher Hinsicht, in körperlicher Hinsicht. Es gibt gar keinen Bereich unseres Lebens, wo wir sicher sind vor diesem Feind. Natürlich brauchen wir keine Angst zu haben vor dem Teufel. Der, der in uns ist, der Heilige Geist, ist stärker als der, der in der Welt ist, der wirksam ist, der Teufel und seine Dämonen. Aber das heißt eben nicht, dass wir leichtsinnig sein dürfen. Ganz im Gegenteil, wir sollten umso mehr auf der Hut sein, damit der Teufel nicht zum Ziel kommt bei uns. Untersucht hat man bei diesen Versuchen 36 Arten aus drei Stammeslinien, nämlich Wipern, Elapiden und Nattern. Und man hat darunter zum Beispiel die westliche Diamantklapperschlange, die Schumpfnasenwiper, Todesottern und Mangrovennattern untersucht. (00:06:02) Mit zwei synchronisierten Hochgeschwindigkeitskameras hat man eben dann aus allen möglichen Blickwinkeln mit 1000 Bildern pro Sekunde wirklich wie bei filmischer Zeitlupe herausfinden können, wo jedes Muskelzucken sichtbar geworden ist, was diese Schlangen hier machen. Das Resultat ist ein Mosaik höchst unterschiedlicher Angriffstechniken. Zum Beispiel die Wipern sind die absolute Blitzfraktion. In über 4,5 Metern pro Sekunde schnell sie vorrammen ihren langen, einklappbaren Giftzahn, nein die Giftzähne, in die Beute, korrigieren dann die Position millimetergenau, bevor sie zupacken und das Gift injizieren. Erstaunliche 84 Prozent der beobachteten Tiere trafen ihr Ziel in weniger als 90 Millisekunden. Das ist schneller als viele kleine Säugetiere überhaupt reagieren können. Und wir? Lass uns nicht vergessen, dass der Teufel eine Jahrzehnte, nein Jahrtausende lange Erfahrung besitzt, (00:07:04) um uns zu erkennen, wie wir handeln, wie wir denken, wie wir reagieren und deshalb auch passgenau seine Angriffe auf uns starten kann. Und wir als Gläubige sind ganz besonders Gegenstand seiner Ziele. Elapiden wie Kobras und Taipans setzen auf taktische Vielseitigkeit. Sie schleichen sich heran, beißen wiederholt zu, pressen dann ihr Gift durch die Kraft der Kiefermuskeln in die Wunde. Und das ist dann tödlich für die Tiere, für die meisten. Frühere Studien zeigen zudem, dass es deutliche Unterschiede gibt zwischen den Angriffen zur Verteidigung und den Angriffen zur Jagd. Also die Schlange der Teufel, die ist auch vollkommen ausgerüstet. Je nachdem, wenn jemand sich verteidigt, wenn jemand sieht, dass der Teufel tätig ist und dann versucht, diese Taktik zu offenbaren, auch dann ist er tätig. Das sollten wir nicht übersehen und natürlich erst recht, wenn wir gar nicht wachsam sind. (00:08:03) Die dritte Gruppe, die Nattern, agieren, wie man gesagt hat, fast wie Chirurgen, weil ihre Giftzähne weiter hinten im Maul sitzen, attackieren sie aus einer etwas größeren Distanz, Entfernung, und ziehen die Beute seitlich in ihre Kiefer und lassen dann das Gift tief einbringen. Also wirklich ein hochinteressanter Artikel hier in der Neuen Zürcher Zeitung, den es sich lohnt mal zu lesen. Sicherlich auch eben diesen ausführlicheren Artikel in dem Journal of Experimental Biology. Trotz aller Mythen, die häufigste Ursache des tödlichen Bisses liegt nicht bei der hochgiftigen, hochpotenten Inland-Taipan-Schlange, sondern bei der anpassungsfähigen Braunschlange. Ein Tier, das sich bis in die Gärten und stadtnahen Parks in der Gegend vorwagt, wo diese Schlange lebt. Das macht deutlich, es kommt nicht auf die Stärke, es kommt nicht auf den Gift an, sondern es kommt auf diese Flexibilität, die der Teufel hat an und die er uns gegenüber zeigt. (00:09:03) Nun, Gott hat uns durch den Apostel sagen lassen, 2. Korinther 2 Vers 11, dass die Taktik des Teufels uns nicht unbekannt ist, denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt. Wir müssen uns nicht speziell mit dem Teufel beschäftigen, aber in Gottes Wort finden wir, wie der Teufel tätig ist. Offenbarung 12 Vers 9 zeigt, dass es die alte Schlange ist, mit ganz viel Erfahrung. 1. Mose 4 zeigt, wie er Zweifel sät. 1. Mose 5 Vers 8, da wird der Teufel mit dem brüllenden Löwen verglichen, der aber verschlingt. Auch das ist diese Schlange, die verschlingt. 2. Korinther 11 zeigt dann dieses Verführungspotential. Vers 3, ich fürchte aber, dass etwa wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, so euer Sinn verdorben und abgewandt werde von der Einfalt gegen den Christus. 1. Mose 49 Vers 17 zeigt, wie sie von hinten in die Ferse des Rosses hineinbeißt. (00:10:05) 1. Mose 3 zeigt, dass er sogar den Herrn Jesus, was die Verantwortung betrifft, umgebracht hat, indem er ihn seine Ferse zermalmt hat. 2. Korinther 20 Vers 14, Vers 16 zeigt, dass der Reichtum eine List des Teufels ist. 3. Korinther 140 Vers 4 zeigt, dass der Teufel versucht, zum Streit zu führen, Kriege zu bewirken. Auch das dürfen wir nicht übersehen. 4. Korinther 23 Vers 32 zeigt, wie er weint. Wir können sagen, Drogen rauchen, alle Drogen benutzt, um den Gläubigen zu Fall zu bringen, wie er ihn dann am Ende sticht. Sprüche 30 Vers 19 zeigt, dass die Schlange zu den Tieren gehört, die dort genannt werden, zu den Phänomenen, die so wunderbar sind für uns. Also wir können jede Taktik vorher erfassen. Wir müssen uns an Gottes Wort, wir müssen uns an den Herrn Jesus halten. Und Römer 3 Vers 13 zeigt, dass Schlangengift in den Worten von Menschen liegt. (00:11:03) Also lasst uns auf der Hut sein. Die Schlange ist da, der Teufel ist tätig. Wir haben den, der stärker ist. Wenn wir in Gemeinschaft mit dem Herrn leben, wenn wir dem Wort Gottes gehorsam sind, wenn wir uns dadurch schützen, dass wir wirklich durch Gebet und das Lesen des Wortes Gottes eine Schutzhülle um uns aufbauen, dann sind wir sicher. Aber in dem Moment, wo wir die Gemeinschaft des Herrn verlassen, wo wir die Nachfolge hinter dem Herrn verlassen, sind wir offen für die Angriffe des Feindes. Und die Schlange ist auch heute tätig und giftig und sehr gewaltig. Lasst uns da nie gleichkültig und blind durch die Gegend laufen.
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