Die Kessler-Zwillinge - auf Wolke 7 landen? Ihre "Story" vom "Freitod" ...


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(00:00:00) Vor kurzer Zeit waren die sogenannten Kessler-Zwillinge, Alice und Ellen Kessler, noch einmal groß in den Medien. Wodurch? Dadurch, dass sie ihren Suizid im Nachhinein öffentlich bekannt gegeben haben. Die beiden waren Sängerinnen, Tänzerinnen, Schauspielerinnen und Entertainerinnen und sie waren Zwillinge. Sie wurden am 20. August 1936 in Nerchau geboren und sie haben sich entschieden, wenn man das so sagen will, am 17. November 2025 gemeinsam aus dem Leben zu scheiden. Was kann man zu ihnen sagen? Nun, sie haben den, wie man so sagt, Freitod gewählt. Freitod, das ist ein Euphemismus, das heißt, das ist eine Schönschreibung von dem, was es in der Realität ist, Selbstmord, Suizid. Und wenn diese beiden Frauen nun so in den Medien sind und auch gefeiert werden von ihren Menschen, dann kann man nur an folgendes denken, an das, was Paulus in 2. Timotheus 3 über die letzten Tage, über die letzten Zeiten, über die schweren Zeiten (00:01:03) der letzten Tage sagt. Nun sind die Kessler-Zwillinge nicht bekannt gewesen für irgendeine Religiosität. Insofern kann man ihnen nicht vorwerfen, irgendetwas christlich beschönigt zu haben. Aber das, was Paulus über diese Zeiten, in denen wir leben, sagt, die Menschen werden selbstsüchtig sein, das findet man, geldliebend, prahlerisch, prahlerisch, sie haben davon gesprochen, man solle nicht traurig sein, seid nicht traurig, wir sehen uns wieder auf Wolke 7, sie seien auf Wolke 7, was für eine Prahlerei, wo sind sie? Wir können das nicht sagen, aber es ist nichts bekannt davon, dass sie sich bekehrt haben. Dann ist die Wolke 7, die sie sich ausgesucht haben, der Hades, und der Hades wird gefolgt von der Hölle, dem Feuersee, der ewigen Qual, hier ein großes Lächeln, was man in den Zeitungen sieht, hier ein großes Tamtam, der darum gemacht wird, und die Realität, dass sie da sind, an dem Ort sind, der eigentlich für den Teufel und seine Dämonen, seine Engel gemacht worden ist, und wo man ewig, ewig, ewig, unaufhörlich in der Gottesferne, in (00:02:05) dem Gericht Gottes ist. Menschen, die hochmütig sind, Menschen, die lästerer sind, ich komme gleich wegen der Wolke 7 nochmal darauf zurück, dann ist davon gesprochen, ohne natürliche Liebe, das kann man hier sehen, unversöhnlich, unheilig, und so weiter. Das ist das Merkmal, was man wirklich hiermit verbinden kann. Sie werden groß in den Medien gefeiert. Dabei übersieht man, was Jakobus sagt in Jakobus 4, er sagt, wohlan nun, die ihr sagt, heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen. Wir haben, sie haben ja einen Brief geschrieben, wo sie verabschieden von der Menschheit. Ja, das letzte Wort, das letzte Wort hat Gott, das letzte Wort hat Christus, die wir Pläne machen. Nur, sie haben diesen Plan gemacht, sie haben diesen sogenannten assistierten Suizid für sich in Anspruch genommen, sie haben Pläne gemacht und Gott sagt hier durch Jakobus, (00:03:02) die ihr nicht wisst, was der morgige Tag bringen wird, denn was ist euer Leben, ein Dampf ist es ja, der für eine kurze Zeit sichtbar ist und dann verschwindet. Ja, das ist ein kurzes Leben gewesen, obwohl sie ja vergleichsweise alt geworden sind, fast 90 Jahre alt geworden sind. Statt dass ihr sagt, wenn der Herr will und wir leben, so werden wir auch dieses oder jenes tun, wenn der Herr will und wir leben. Nun, sie haben gemeint, sie könnten sich entscheiden, über den Suizid aus dem Leben zu scheiden, das haben sie auch getan, aber in dem falschen Denken, sie hätten Macht über ihr Leben. Sie haben das entschieden und Gott hat das zugelassen. Wir wissen von Suizidversuchen, die Gott nicht zugelassen hat, also die Versuche vielleicht schon, aber nicht eben, dass man dann auch dabei gestorben ist. Gott hat die Macht über das Leben, die ihr eben nicht wisst, was der morgige Tag bringt. Sie haben gemeint, sie hätten die Entscheidung und Gott hat das zugelassen. Scheinbar hatten sie diese Entscheidung und haben jetzt, wenn sie sich nicht noch auf der letzten Wegstrecke bekehrt haben, haben sie erleben müssen, was das für sie bedeutet. (00:04:05) Sie haben dieses Recht für sich genommen. Dabei gilt eben, was der Apostel Paulus in Galater 6 sagt, versieben. Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten. Seid nicht traurig, wir sehen uns auf Wolke 7. Na, viele, die sie wiedersehen, es wird nicht ein einziger sie wiedersehen. Diese Zwillinge, die gemeinsam sozusagen geboren wurden, gemeinsam aus dem Leben geschieden sind, das war der letzte Moment, wo sie sich gesehen haben, denn die große Torheit des Menschen ist, zu meinen, in der Hölle oder in dem Feuersee oder da, wo es irgendwas eben dann auch nicht in der Glückseligkeit gibt, aber da wird man sich schon gemeinsam finden in irgendeinem Vorraum. Gar nichts wird man sich finden, es ist Finsternis, äußerste Finsternis, da sieht man überhaupt niemanden mehr, da ist man völlig isoliert, da ist man völlig allein, denn was irgendein Mensch sät, das wird er auch ernten, denn wer für sein eigenes Fleisch sät, wird von dem Fleischverderben ernten, wer aber für den Geist sät, wird von dem Geist ewiges (00:05:04) Leben ernten. Nun, sie haben gesät und sie werden ernten, aber gewiss nicht auf Wolke 7. Was ist denn viertens mit den Suiziden in der Bibel? Abimelech, Richter 9 Vers 54, ein gottloser Mensch. Saul, 1. Samuel 31 Vers 4, ein gottloser Mensch. Ahitophel, 2. Samuel 17 Vers 23, ein gottloser Mensch. Simri, 1. Könige 16 Vers 18, ein gottloser Mensch. Judas Iscariot, Matthäus 27 Vers 5, ein gottloser Mensch. Das ist das, was Gottes Wort uns über Suizide, über Selbstmorde mitteilt. Nun, es gibt Christengläubige, die eine große Angst haben, weil sie in Depressionen leben, weil sie mit seelischen Problemen zu tun haben. Was ist, wenn ich tatsächlich mal Suizid begehe? Wir reden nicht über solche Fälle. Wir reden über diese Personen wie die Kessler-Zwillinge, die mit großer Arroganz, mit großem Selbstbewusstsein, mit großem Hochmut so aus dem Leben scheiden. Und dann, was der Mensch sät, wird er auch ernten. (00:06:03) Und da kommt jetzt dazu, was ich schon angedeutet habe, das Lästern. In 2. Petrus 2 Vers 12, schreibt der Apostel Petrus, diese aber wie unvernünftige, natürliche Tiere. Der Mensch, der sich wie ein Tier verhält, als ob es keinen Gott gibt, als ob er instinktiv handeln könnte. Geschaffen zum Fang und Verderben, das sind die Tiere. Und so benehmen sich manchmal Menschen, geschaffen zum Fang und Verderben, lästernd über das, was sie nicht wissen. Ach, wir sehen uns im Wolke 7. Es gibt keine Wolke 7, aber es gibt einen Hades, es gibt eine Hölle, werden auch in ihrem eigenen Verderben umkommen. Das hat man hier gesehen. Genau das ist der Fall. Lästern, spottend, eben als Entertainer, als Sängerinnen, mal diese Liebschaft, mal jene Liebschaft. Und so zu meinen, Freiheit und Selbstbestimmung zu haben, wie ist das mit Judas 8? Doch ebenso beflecken auch diese Träumer das Fleisch und verachten die Herrschaft (00:07:04) und lästern Herrlichkeiten, Würden und Gewalten. Man kann nur davor warnen, sich in ein solches Gebiet hinein zu begeben, sowohl Suizid, nochmal, ich rede nicht von kranken Menschen, von seelisch kranken Menschen, die nicht ein- und auswissen. Nicht, dass wir irgendwie dazu ermutigen, im Gegenteil, das löst überhaupt nichts, es löst kein Problem, es schafft nur neue Probleme. Aber hier geht es jetzt um Menschen, die meinen, in ihrer Freiheit, in ihrer Selbstbestimmung, in ihrer Lästerung, in ihrem Hochmut, in ihrer Arroganz über ihr Leben zu bestimmen. Man kann nur davor warnen. Gottes Urteil ist klar und wir sollten auch nicht meinen, ach ja, aber das ist ja alles nicht so schlimm. Ist es. Wer diese Menschen sind, Gott weiß es. Wir können ja nicht in das Herz hineinschauen, wir wissen nicht, was auf der letzten Wegstrecke passiert ist. Aber eins wissen wir, dass das, was Gottes Wort mit diesem Thema Suizid und Selbstmord verbindet, höchst alarmierend ist und in keiner Hinsicht irgendwie mutmachend ist. (00:08:03) Deshalb wollen wir bei diesem klaren Urteil bleiben, so bitter, so hart es ist und Menschen, wenn eben möglich, von einem solchen Weg abbringen und sie zu dem Herrn Jesus führen. Das ist Rettung und das ist der einzige Retter, den wir haben.
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