Am: Di, 24. Februar 2026
Mit diesem Kapitel schließt der erste Teil der Geschichte Abrahams. Er führt uns prophetisch bis zum 1000-jährigen Reich und zeigt uns zugleich die Wichtigkeit, in Absonderung von dieser Welt zu leben. Und natürlich finden wir herrliche Hinweise auf den Herrn Jesus!
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Mit 1. Mose 14 schließt der erste Teil der Geschichte Abrahams ab.
Es sind mehr die äußeren Wege und die äußere Geschichte mit den Grundsätzen des Glaubenslebens eines Gläubigen.
1. Mose 14 zeigt uns den Krieg, den vier gegen fünf Herrscher der damaligen Zeit angetreten sind
und wo uns gezeigt wird, dass Lot als Teil dieser fünf in der Jordan-Ebene überwunden wird,
in Gefangenschaft genommen wird, weil er eben in Sodom und Gomorra an falschem Ort ist.
Dass Abraham, oder Abram genannt, davon hört - ab Vers 13 - und die Feinde überwindet und Lot zurückbringt, befreit.
Und dass er dann dieser besonderen Person Melchisedek, dem König von Salem begegnet,
der zugleich Priester Gottes des Höchsten war, von ihm gesegnet wird und dadurch auch die Freude und Kraft hat,
dem König von Sodom zu widerstehen, der ihm die ganze Habe geben möchte, aber die Seelen haben möchte.
Ganz zweifellos ein Vorbild auf den Teufel, der eben die Seelen haben möchte und bereit ist, dafür äußeren Besitz zu geben. (00:01:01)
Aber Abraham ist dazu nicht bereit, sondern hebt seine Hand auf zu dem Herrn, zu Gott dem Höchsten,
dessen Priester Melchisedek war, der Himmel und Erde besitzt und nichts annehmen will,
damit es nicht heißt, dass dieser König von Sodom ihn reich gemacht hätte.
Nun, das ist die Geschichte.
Zweitens finden wir darin Prophetie.
Wir finden, dass diejenigen wie Lot, die als Juden sich inmitten dieser Welt befinden,
vermischt in dieser Welt, dass sie von diesem ungläubigen Israel,
diesen Ungläubigen in Israel sozusagen geprägt sind und durch die Zeit,
die in der Drangsalszeit, in der großen Drangsal stattfinden wird,
dann sichtbar gemacht wird, dass sie Teil dieser Welt geworden sind und durch die Feinde,
das ist der Teufel, das ist der Antichrist, das ist der römische Kaiser, überwunden werden.
Aber da gibt es solche, die als der Überrest außerhalb dieses ungläubigen Volkes stehen
und die von Abram angeleitet werden, in deren Mitte Christus wirken wird.
Und sie sind diejenigen, die andere belehren, dass sie sich trennen müssen von diesem ungläubigen Israel, (00:02:01)
von dieser ungläubigen Welt, um wirklich ein Überrest für den Herrn zu sein.
Sie werden gewissermaßen diejenigen befreien, die Teil der Welt waren und damit untergehen.
Und sie werden Christus begegnen, dem wahren Melchisedek,
der uns in Hebräer 7, auch im Psalm 110 vorgestellt wird und offenbaren wird,
dass in ihm der Segen ist. Sie werden ihm begegnen, wenn er kommen wird,
er, den sie gekreuzigt haben vor 2000 Jahren, wenn er kommen wird und ihnen dann Brot und Wein,
Nahrung und auch Freude schenken wird. Dabei werden die Feinde überwunden.
Das sind diejenigen, die auf der Seite des Teufels stehen, die von dem Teufel inspiriert sein werden
und sie werden überwunden werden.
Und dann finden wir eine typologische, eine vorbildliche Bedeutung für heute.
Da gibt es solche, die wie Lot sich mit dieser Welt eins machen, die inmitten dieser Welt leben
und die dadurch auch durch die Grundsätze und durch die Mächte dieser Welt überwunden werden,
die geistlicherweise in Gefangenschaft geraten.
Und die einzigen, die ihnen helfen können, sind diejenigen, die wie Abraham oder Abraham als Hebräer, (00:03:04)
als von dieser Welt getrennte leben, als Pilger.
Sie sind in der Lage, den ein oder anderen noch aus diesen Fesseln, aus diesen geistlichen Fesseln zu befreien
und eine Hilfe zu geben.
Ja, wie Abraham den Lot befreite, können sie das geistlicherweise tun.
Wir finden hier, das abschließend noch, den ersten Krieg in der Schrift
und es ist ein Vorbild von dem letzten Krieg, dem letzten Krieg vor dem tausendjährigen Reich,
aber letztlich auch von dem letzten Krieg am Ende des tausendjährigen Reiches,
wo die Feinde Christi, die Feinde Gottes, die Feinde seines Volkes überwunden werden.
Es ist übrigens interessant, dass Amraphel, dieser König von Sinia, der am Anfang erwähnt wird,
dass er auch in den Funden in der Archäologie entdeckt worden ist, durch den Kodex Amraphel,
der in Susa entdeckt wurde und auch wenn wir das nicht nötig haben, die Schrift letztlich bestätigt.
Ein Wort zu Melchisedek, es ist interessant, dass er sich König nennt oder dass er ein König ist, (00:04:01)
aber dass er auch Priester Gottes des Höchsten ist.
Das ist natürlich in der prophetischen Bedeutung von Wichtigkeit.
Psalm 91: "Wer im Schutz des Höchsten sitzt, wird bleiben im Schatten des Allmächtigen".
Der Allmächtige, das ist so, wie Gott sich Abraham, Isaak und Jakob offenbart hat
und der Höchste, das ist der, der über allem steht, ein Titel, den Christus, den Gott haben wird im tausendjährigen Reich.
Also interessant, dass schon im Alten Testament, Psalm 110, deutlich wird,
dass Melchisedek über seine Person hinaus eine große Bedeutung hat.
Da heißt es in Psalm 110 Vers 4:
"Geschworen hat der Herr und es wird ihn nicht geräuen, du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks".
Heute ist der Herr Jesus Priester in der aronitischen Art und Weise,
aber im tausendjährigen Reich wird er Priester sein in dieser amtlichen Art und Weise.
König und Priester auf einem Thron, wie wir das in Sacharja 6 finden,
wo es heißt in Sacharja 6, dann in Vers 13:
"Ja, er wird den Tempel der Herrschern bauen, er wird Herrlichkeit tragen und er wird auf seinem Thron sitzen und herrschen
und er wird Priester sein auf seinem Thron". (00:05:02)
Und das ist eine Person, wie sie in Hebräer 7 vorgestellt wird,
die in einer gewissen geheimnisvollen Weise vorgestellt wird, das war natürlich eine ganz normale Person.
Denn dieser Melchisedek, der König von Salem, Priester Gottes des Höchsten, der Abraham entgegenging,
als er von der Schlacht der Könige zurückkehrte und ihn segnete,
dem auch Abraham den Zehnten von allem zuteilte, der erstens übersetzt König der Gerechtigkeit heißt,
dann aber auch König von Salem, das ist König des Friedens.
Ein wunderbares Vorbild auf den Herrn Jesus im tausendjährigen Reich.
Ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister, weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens habend,
aber dem Sohn Gottes verglichen, bleibt Priester auf Ewigkeit.
Ja, er ist ein Vorbild auf den Herrn Jesus als dem ewigen Sohn Gottes und auf den Priestern.
Letztes Wort, es ist interessant, dass wir bei Abraham in diesem Kapitel weder Zelt noch Altar finden am Ende, warum nicht?
Weil Christus in ihrer Mitte ist, dann ist es nicht mehr nötig, Fremdling zu sein,
dann ist es nicht mehr nötig, ein Altar zu haben, dann ist der, den man anbetet, in ihrer Mitte.
Er ist der krönende Abschluss sozusagen dieser Geschichte im tausendjährigen Reich.