Am: Do, 19. Februar 2026
In diesem Kapitel finden wir neben der Wiederherstellung Abrahams auch den Kontrast zwischen einem irdisch bzw. himmlisch gesonnenen Gläubigen: Lot bzw. Abraham.
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In 1. Mose 13 finden wir die Fortsetzung der Geschichte Abrahams.
Kapitel 12 bis 14 zeigen uns mehr den äußeren Weg, den er gegangen ist.
Und in Kapitel 13 finden wir zunächst die Wiederherstellung.
Und zwar eine vollständige Wiederherstellung.
Zweitens sehen wir dann im Unterschied Abraham und Lot.
Abraham ist der himmlisch gesonnene Gläubige.
Lot ist der irdisch gesonnene Gläubige.
Und wir sehen, dass die Welt Macht hat über den irdisch gesonnenen Gläubigen.
Der himmlisch gesonnene dagegen Macht über die Welt.
So finden wir einen Unterschied zwischen dem Vorläufer und dem Mitläufer.
Drittens finden wir, dass Besitz nicht der Himmel ist.
Selbst wenn der Besitzer selbst himmlisch gesonnen sein mag,
Besitz hat mit dieser Erde zu tun und führt immer wieder zu Herausforderungen.
Und viertens finden wir, dass das Gericht über diese Welt kommt und unausweichlich ist.
Zunächst zu der Wiederherstellung.
Wir finden, dass Abraham von Ägypten herauf zog, (00:01:01)
er und seine Frau und alles, was er hatte, und Lot mit ihm in den Süden.
Abraham war sehr reich, ein Vieh an Silber und Gold.
Und er ging auf seinen Zügen vom Süden bis Bethel,
bis zu dem Ort, wo am Anfang sein Zelt gewesen war, zwischen Bethel und Ai,
zu der Stätte des Altars, den er dort zuvor gemacht hatte.
Und Abraham rief dort den Namen des Herrn an.
Das zeigt, dass die Wiederherstellung vollständig war.
Es war eine vollständige Rückkehr.
Er ist nämlich zurückgekehrt zu dem Ausgangspunkt seines Fehlers.
Und das war eben, als er in Bethel sein Zelt und auch seinen Altar hatte.
Wieder finden wir, dass er geprägt war durch das Zelt und durch den Altar.
Und dann finden wir, dass das mit echter Gemeinschaft mit Gott verbunden ist.
Wunderbar, eine echte, eine vollständige Wiederherstellung.
Zweitens lernen wir aber dann in diesem Kapitel,
dass man auch bei einer Wiederherstellung die Folgen des falschen Handels mit sich bringt.
Das ist in diesem Fall Philphi.
Das könnte man ja einerseits als Segen sehen.
Aber hat er das von Gott bekommen oder hat er das von dem Pharao bekommen? (00:02:01)
So wird dieser äußere Segen der Anlass zu Streit.
Nicht übersehen sollten wir, dass aus Ägypten ganz gewiss auch Hagar mitgekommen ist,
die später noch eine große Rolle spielen sollte.
Und wir sehen, dass falsches Handeln von uns als Gläubige
immer mit Folgen, geistlichen Folgen verbunden ist.
Dann sehen wir drittens, dass hier das Land es nicht ertrug,
dass Lot mit seiner großen Habe, Vers 5,
und auch Abram mit seiner großen Habe zusammenbleiben konnten.
Vers 7, es gab Zank zwischen den Hirten und Abrams Vieh und den Hirten von Lots Vieh.
Und jetzt finden wir das, was wir in 2. Timotheus 2 vorgestellt bekommen.
Ein Diener soll nicht streiten.
Deshalb finden wir hier in Vers 8, da sprach Abram zu Lot,
laß doch kein Gezänk sein zwischen mir und dir, zwischen meinen Hirten und deinen Hirten,
denn wir sind Brüder.
Ja, wir sollen Zeugen sein in dieser Welt.
Und da passt es nicht, wenn Gläubige streiten.
Dann finden wir, dass er Lot vorschlägt, dass er wählen kann.
Ist nicht das ganze Land vor dir, trenne dich doch von mir. (00:03:03)
Willst du zur Linken, so will ich mich zur Rechten wenden.
Willst du zur Rechten, so will ich mich zur Linken wenden.
Und Lot erhob seine Augen und sah die ganze Ebene des Jordan.
Hier sehen wir die Merkmale der Wahl.
Und das ist die Frage, wählen wir mit unseren Augen,
wie Lot das getan hat, oder wählen wir im Glauben, wie Abraham das getan hat.
Was für eine Selbstverleugnung, was für ein kühner Glaube,
wo er die Verheißungen Gottes hatte für das Land,
dass er bereit war, diesen Lot, seinen Neffen wählen zu lassen, diesen Mitläufer.
Ja, und dann finden wir, was die Welt bedeutet.
Er wählte, er sah Sodom und Gomorra gleich dem Garten des Herrn,
wie das Land Ägypten bis nach Zohar hin,
und er wählte die ganze Ebene des Jordan.
Und Lot zog ostwärts, und sie trennten sich voneinander.
Gott fügt noch hinzu in Vers 13,
die Leute von Sodom waren sehr böse und größer Sünder vor dem Herrn.
Da sehen wir die Welt.
Die ist nicht sofort in ihrem ganzen Programm sichtbar. (00:04:01)
Sie ist auch ein Unterschied zu Ägypten, der Inbegriff der Welt.
Diese Welt ist nicht sofort als Welt erkennbar.
Aber der Glaube sieht, was dahinter steht.
Und was das Kennzeichen ist, sie ist nicht getrennt von Kanaan,
einem anderen Ausdruck dieser Welt.
Das weltliche Auge sieht eben das Böse nicht
und kann eben deshalb auch nicht erkennen,
dass Gott Gericht über das Böse, über das Gericht,
über diese Welt bringen wird.
Aber Gott hat uns das gezeigt in seinem Wort.
Und so ist das weltliche Auge etwas, das sich blenden lässt.
Natürlich will ein weltlich gesonderter Christ nicht das Böse.
Aber er kommt schleichend an diesem Ziel des Bösen leider an.
Im Gegensatz dazu sehen wir Abraham.
Welche Uneigennützigkeit, welche Verleugnung finden wir hier bei diesem Gläubigen?
War vielleicht Abraham nach dieser Wahl auch ein Stück weit traurig, hat er gesagt?
Das ist doch das Land, das Gott mir gegeben hat.
Gott ermutigt ihn und schenkt ihm eine Wiederholung der Verheißungen hier,
dass er seine Nachkommenschaft machen würde wie den Staub der Erde.
Der Jüngere hatte die Wahl getroffen, (00:05:02)
fehlte da nicht auch ein gewisser Respekt vor dem Alter.
Aber Gottes Verheißung erneuert, Gottes Offenbarung, die damit verbunden ist,
führt dazu, dass Abraham, hier noch Abraham genannt, dann wieder einen Altar baut.
Das ist schon der dritte Altar, dass er weiter als Fremdling mit einem Zelt unterwegs ist.
Und das zeigt, dass er wirklich ein Gläubiger, wir würden heute sagen mit himmlischer Gesinnung war,
der die Gedanken Gottes kannte, nach den Gedanken Gottes handelte,
auch wenn er mal versagte und als Fremdling und als Anbeter in Gemeinschaft mit Gott lebte.
Er war ein Hebron, Gemeinschaft, das war das Kennzeichen seines Lebens und Dienstes.