Am: Mo, 8. Juni 2026
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Viel Freude heute mit Hiob 10 Vers 12.
Da lesen wir, Leben und Huld hast du mir gewährt und deine Obhut bewahrte meinen Geist.
Es gibt wohl kaum einen Menschen, der abgesehen von Christus, er ist einzigartig, so viel leiden musste wie Hiob.
Ja, wir haben manche Leidensmänner und vielleicht auch Leidensfrauen in Gottes Wort.
Wenn wir an Josef denken, wie sehr musste er leiden?
Wie ist er als junger Mann mit 17 Jahren von zu Hause weggeschleppt worden durch den Hass seiner Brüder?
Ist er nach Ägypten gekommen, durch die Midianiter weggenommen worden, verkauft worden?
Das sind schon Leiden, aber Hiob, ein Mann, der vollkommen war, wie Gott ihn beschreibt,
der erst seinen ganzen Besitz verliert, dann seine Kinder verliert und dann auch noch seine Gesundheit verliert
und dann auch noch von seiner Frau, die ihn nicht verstanden hat, die die Dinge nicht verstehen wollte
und der dann gesagt hat, der hat gegeben, der hat genommen, gepriesen sei der Name des Herr.
Mit seinem Mund hat er nicht gesündigt. (00:01:01)
Das ist schon eindrucksvoll, aber dann irgendwann bricht es aus ihm heraus,
wenn seine Freunde da eine Woche bei ihm gesessen haben und irgendwie kann er nicht mehr.
Wir können das verstehen, aber das Großartige ist in seinem Reden, das immer wieder hervorstrahlt,
dass er doch irgendwie Vertrauen zu Gott hat, dass da doch etwas vorhanden ist,
was nicht ganz verschüttet worden ist in seinem Vertrauen auf Gott.
Er sieht sich selbst in diesen Leiden, er ergeht sich auch in diesen Leiden.
Ist das nicht bei uns auch oft so, dass wenn es uns mal schlecht geht und bei uns ist das vielleicht tagelang,
vielleicht wochenlang, vielleicht bist du auch schon monatelang oder auch jahrelang in solchen Schwierigkeiten,
dass wir dann irgendwann sagen, wir können nicht mehr.
Aber dann lasst uns mit Hiob auf Gott schauen.
Leben und Huld hast du mir gewährt.
Auch das Leben hatte er noch.
War das lebenswert? Das hat er sich manchmal gefragt, aber das Leben war noch da.
Gott hat ihm dieses Leben gegeben.
Der Herr hat ihm dieses Leben gegeben und Huld hast du mir gewährt.
Gott hat ihn immer noch in seiner Huld, in seiner Fürsorge, in seiner Liebe, in seiner Zuwendung getragen. (00:02:02)
Er hat ihn nicht allein gelassen.
Ja, deine Obhut bewahrte meinen Geist.
Gottes Obhut war eben in dieser Fürsorge, in dieser Güte, in dieser Barmherzigkeit nach wie vor für ihn tätig
und bewahrte seinen Geist, das er eben nicht aufgegeben hat.
Er war da nahe dran aufzugeben und immer wieder hat sogar seinen Tag, den Tag seiner Geburt verflucht.
Aber dann hat er doch wieder Gott gesehen, hat gesehen, dass Gott ihn erhalten hat.
Und das möchte ich dir auch von Herzen wünschen, dass du auch in Leid, vielleicht auch in schwerem Leid,
vielleicht auch in lang anhaltendem Leid diese Zuversicht zu Gott nicht aufgibst.
Leben und Huld hast du mir gewährt und deine Obhut bewahrte meinen Geist.