Am: Mo, 15. Juni 2026
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Einen segensreichen Tagesbeginn wünsche ich dir mit Daniel 9 Verse 14 und 15.
Da lesen wir, der Herr, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Taten, die er getan hat.
Aber wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. Wir haben gottlos gehandelt.
Dieses Gebet in Daniel 9, genauso wie die Gebete in Esra 9 und auch in Nehemiah 9, sind wirklich zu Herzen gehend.
Da sind drei Männer Gottes vor uns, die selber für den Niedergang nichts können,
die wirklich unschuldig sind. Daniel, der als Jugendlicher aus Babel weggeholt worden ist,
der keine Verantwortung für diesen furchtbaren, diesen traurigen Zustand in Judah, in Jerusalem hatte.
Esra und Nehemiah, die in der Gefangenschaft wahrscheinlich geboren worden sind
und die deshalb auch überhaupt keine Verantwortung, keinen Anteil hatten an dem Niedergang,
der sowohl in Jerusalem war, als auch vorher von dem Volk. Das ist ja anders bei uns.
Wer könnte von uns sagen, ich habe keinen Anteil an diesem Niedergang in dem Volk Gottes. (00:01:01)
Wir, die wir in der Öffentlichkeit stehen, erst recht. Wir müssen doch wohl zugeben,
dass wir in der Gesinnung, in dem, was wir getan haben, in dem, was wir gesagt haben,
immer wieder Anlass gegeben haben dafür, dass Geschwister sich abgewendet haben,
dass Geschwister lau geworden sind, weil wir selber so wenig entschieden in unserem Leben sind,
so wenig entschieden uns auf die Seite des Herrn stellen.
Und da kann man nur zugeben, der Herr, auch in seiner Zucht, wie das hier in diesem Vers 14 auch ausgedrückt wird,
und so hat der Herr das über das Unglück gewacht und es über uns kommen lassen.
Und das mit Recht, weil er gerecht ist. Er hat das vorher angekündigt.
Wie oft hat er in den Büchern Mose, wie oft hat er in den Büchern der Könige, Samuel, Könige, Chroniker,
wie oft hat er durch die Propheten zu dem Volk gesagt, wenn ihr nicht umkehrt,
dann werde ich dieses Gericht, werde ich diese Zucht bringen. Er ist gerecht.
Er hat nie im Widerspruch zu seinem Wesen gehandelt. Gerecht in allen seinen Taten.
Und wir? Leider müssen wir sagen das Gegenteil. Wir haben seiner Stimme nicht gehorcht.
Sind wir bereit, das einzugestehen? Sind wir bereit, uns darunter zu demütigen?
Das brauchst du nicht zu organisieren. Tu das einfach in deinem persönlichen Leben. (00:02:04)
Und dann werden sich schon andere automatisch finden, die sich auch mit dir demütigen werden.
Wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. Wir haben gottlos gehandelt.
Müssen wir das nicht zugeben? Wie oft haben wir ohne Gott gehandelt?
Wie oft haben wir gar nicht nach Gottes Willen gefragt?
Wie oft sind wir ungehorsam gewesen? Wir wussten genau, was wir tun sollten
und haben es nicht getan im persönlichen und auch im gemeinschaftlichen Glaubensleben.
Wollen wir das bekennen? Das ist der Hoffnungsschimmer.
Das Einsehen, die Einsicht und das Bekennen. Natürlich dann auch das veränderte Leben.
Das gibt Hoffnung, dass der Herr uns wieder segnet, wie er das bei Daniel getan hat.
Der Herr, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Taten, die er getan hat.
Aber wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. Wir haben gottlos gehandelt.