Jakobus 1,22


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(00:00:00) Ein herzliches Willkommen zum heutigen Tag mit Jakobus 1 Vers 22. Da schreibt Jakobus, der Bruder des Herrn, sei Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen. Ja, wie leicht ist es, dass man das Wort Gottes hört. Hesekiel spricht einmal davon. In Heerscharen kommen sie, um das Wort Gottes zu hören. Und dann sagen sie, es ist doch ein schönes Lied. Das war doch ein schöner Vortrag. Das war doch ein schöner Kalenderzettel. Das war doch eine schöne Andacht. Und dann laufen sie weg und tun, was sie wollen und tun nicht nach dem Wort. Wir sollen Täter sein des Wortes, nicht allein Hörer. Natürlich, wenn ich nicht zuerst gehört oder gelesen habe, dann kann ich auch kein Täter sein. Aber es reicht eben nicht, das Wort Gottes zu hören. Es reicht nicht, das Wort Gottes zu lesen. Es reicht nicht, dass du diese Andacht hörst. Geht nicht um meine Worte. Meine Worte sind letztlich überhaupt nicht entscheidend. Entscheidend ist das Wort Gottes. Und das ist das, was Jakobus hier vorstellt. Wir sollen hören. Wir sollen mit offenen Herzen hören. Wir sollen unsere Gewissen öffnen, um zu sehen, wo das Wort Gottes mich, wo das Wort Gottes dich korrigiert, wo es mich wieder auf den Herrn Jesus hinweist, (00:01:02) damit ich ihm nachfolge. Das können wir ja nur als solche, die den Herrn Jesus als Retter angenommen haben, die das neue Leben, göttliches Leben, ewiges Leben besitzen. Wir haben die Fähigkeit, durch den Heiligen Geist dieses Leben zu benutzen, um so zu leben wie der Herr Jesus, nicht mit äußeren Wundern. Das ist nicht die Zeit heute. Aber doch in dieser moralischen Weise demütig, sanftmütig, langmütig, hingegeben, gehorsam, heilig, gottgeweiht. Das können wir tun. Und so weist das Wort Gottes uns auf den Herrn Jesus hin. Es weist uns auf das sündige Fleisch in uns hin und dass es nur Begierden hat und nur zum Bösen uns ziehen möchte. Und dass wir deshalb uns für das halten müssen, was wir sind, mit Christus gestorben. Das Wort Gottes weist uns darauf hin, was verkehrte Lebensweisen, verkehrte Orte sind, verkehrte Gesinnungen sind. Und wir wollen uns das zu Herzen nehmen. Sind wir wirklich Hörer, die mit offenen Ohren hören, die horchen und die dann auch gehorchen, um dann Täter des Wortes zu sein? (00:02:01) Nicht Täter der Werke, das ist natürlich auch wahr, aber Täter des Wortes, um das Wort in das Leben umzusetzen, in die Lebenspraxis, in das tägliche Leben. Wollen wir so auch heute das Wort Gottes lesen? Nicht nur diese eine Andacht über diesen einen Vers, sondern wirklich das Wort Gottes als Speise uns dienen lassen, um Gott hier auf dieser Erde schon zu verherrlichen. Das möchte Gott. Und dazu hat er uns auch sein Wort gegeben. Seid Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen. Sonst betrügen wir uns. Ja, wir haben das doch gehört, wir haben das gelesen. Aber wir leben, wie wir wollen.
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