Am: Sa, 6. Juni 2026
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Ich wünsche dir einen segensreichen Tagesbeginn mit Psalm 104 Vers 33.
Da lesen wir, singen will ich dem Herrn mein Leben lang,
will meinem Gott Psalmen singen, solange ich bin.
Wir wissen nicht genau, wer diesen Psalm gedichtet hat.
Psalm 103 ist von David und man hat den Eindruck, dass Psalm 104 geradezu eine Fortsetzung ist.
Vielleicht ist er auch von David.
Ein Mann, ein Glaubensmann, der viele schwierige Tage in seinem Leben hatte.
Aber den Lobgesang, den hat er sich nicht nehmen lassen.
Und das wollen auch wir nicht.
Wir wollen mit Dankbarkeit, wollen mit Freude vor dem Herrn sein
und wollen ihm einen Lobgesang bringen.
Nicht nur am Sonntag, nicht nur am ersten Tag der Woche.
Wir wollen auch vorher schon in unseren Herzen so gestimmt sein,
dass wir Gott die Anbetung unserer Herzen bringen.
Ja, die Herrlichkeit des Herrn wird ewig sein.
Er wird ewig in dieser Herrlichkeit sein.
Aber diese Herrlichkeit hat er heute uns schon zugewendet.
Der Herr wird sich an seinen Werken erfreuen.
Der Herr hat alles geschaffen und daran hat er sich erfreut.
Aber das wird er auch in der Ewigkeit tun.
Dann ist es nicht die erste Schöpfung, sondern dann hat er eine Neuschöpfung bewirkt. (00:01:02)
Wodurch ist sie entstanden?
In seiner Auferstehung.
Das heißt, sie basiert auf seinen Leiden, die er auf Golgatha erduldet hat.
Der die Erde anschaut und sie bebt.
Er rührt die Berge an und sie rauchen.
Ja, er ist derjenige, der über allem steht.
Er ist der große Schöpfer der ersten Schöpfung und der zweiten Schöpfung.
Und deshalb singen will ich dem Herrn mein Leben lang.
Nicht an den guten Tagen, da auch.
Nicht an den schlechten Tagen, da auch, sondern mein Leben lang.
Ist das wirklich meine Stimmung?
Dass ich jeden Tag neu Grund habe, dem Herrn Lobgesang zu bringen.
Ihm meine Psalmen zu singen, solange ich bin.
Mein Leben lang, solange ich bin.
Ich bin in seinen Augen wertvoll und deshalb möchte ich ihm einen Lobgesang bringen.
Er hat so viel für mich getan, deshalb möchte ich ihm singen.
Er hat sein Leben für mich gelassen.
Ist das nicht Grund und Ursache genug, ihm mit Anbetung, mit einem Lobgesang, mit Preis
und Dank entgegenzutreten?
Er erträgt mich Tag für Tag, obwohl ich mich so oft falsch verhalte. (00:02:02)
Will ich ihm dafür nicht danken?
Will ich ihn dafür nicht preisen?
Er kommt in meine schwierigen Lebensumstände hinein.
Er lässt mich nicht allein, obwohl vieles davon von mir selbst verursacht ist.
Wie oft habe ich versagt und bin deshalb in Schwierigkeiten?
Er hat mich trotzdem nicht allein gelassen.
Er hat mich nicht fallen gelassen.
Er hat mich bei der Hand genommen, wie eine Petrus, als er sank.
Hätte Petrus sinken müssen?
Absolut nicht.
Er hätte nur auf den Herrn schauen müssen.
Und trotzdem hat der Herr ihn nicht losgelassen und das tut er auch nicht bei dir.
Singen will ich dem Herrn mein Leben lang.
Will meinem Gott Psalmen singen, solange ich bin.