Am: Fr, 5. Juni 2026
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(00:00:00)
Ich wünsche dir für den heutigen Tag Gottes Gnade mit Psalm 139 Vers 4, ein Psalm von
David, ein bekannter Psalm, wo er sagt, das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge, siehe
Herr, du weißt es ganz.
Wir haben es mit einem Gott, wir haben es mit einem Herrn zu tun, der uns durch und
durch kennt.
Er hat uns geschaffen, geschaffen, dass er uns kannte, als wir noch in dem Mutterleib
waren.
Denn du besaßest meine Nieren, du wobst mich im Leib meiner Mutter.
Ich preise dich dafür, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht
bin.
Wunderbar sind deine Werke und meine Seele weiß es sehr wohl.
Kannst du das auch mit Dankbarkeit sagen?
Vielleicht wenn es Schwierigkeiten gibt, vielleicht wenn du mit dir selber auch nicht zufrieden
bist, wenn es Probleme gibt, die du in dir selbst siehst, wenn du kein wirkliches Selbstbewusstsein
im guten Sinn hast, dass du dem Herrn dankbar bist, dass er dich geschaffen hat.
Kannst du ihm wirklich danken dafür?
Dann sagt David in diesem Psalm, dass man vor Gott auch nicht fliehen kann.
Gott ist überall, Gott ist allgegenwärtig, er sieht mich überall. (00:01:03)
Du brauchst auch nicht vor ihm zu fliehen, du brauchst nicht ein junger zu sein, der
vor Gott wegläuft.
Er weiß sowieso, wo du bist, er weiß, wie du bist, er weiß, was du tust.
Das ist zum Segen, wenn ein anderer nicht in dich hineinschauen kann, wenn er nicht
deine Nöte sieht.
Gott sieht das, der Herr sieht das und er ist bei dir, aber er sieht auch, was kein
anderer sieht, was du tust, was du vielleicht im Verborgenen tun möchtest, wo du Dinge
tust, die mit der Finsternis übereinstimmen, obwohl du doch am Licht bist.
Das sieht er auch, vergiss das bitte nicht.
Und dann ist das Wort noch nicht auf meiner Zunge, siehe, Herr, du weißt es ganz.
Du brauchst dem Herrn nichts vorzumachen, du darfst ihm aber auch freimütig alles sagen.
Er wünscht, dass du im Gebet zu ihm kommst, dass du in diesem Vertrauen zu ihm betest,
dass er dieses Wort, der er längst kennt, aber es auch von dir ausgesprochen haben möchte.
Du brauchst keine Angst zu haben, wie kann ich das jetzt recht ausdrücken?
Er weiß doch, auch wenn das Wort noch nicht auf deiner Zunge ist, was du empfindest, was
du ihm sagen möchtest, aber sag ihm das in dem Vertrauen, dass er hört, in dem Bewusstsein, (00:02:01)
dass er dich durch und durch kennt und dich liebt, dass er in Fürsorge für dich tätig
ist und dieses Wort, das du aussprichst, längst kennt, um es dann auch im Segen zu beantworten.
Das darfst du wissen, das darfst du für dein Herz mitnehmen.
Ja, das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge, siehe, Herr, du weißt es ganz.
Auch wenn ich nicht weiß, wie ich das richtig ausdrücke, er weiß es ganz und er wird in
seiner liebenden Art und Weise wirklich eine Antwort geben.
Das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge, siehe, Herr, du weißt es ganz.