Am: Sa, 11. Juli 2026
Ein Artikel erregte meine Aufmerksamkeit, in dem die Entfremdung von Elite und Normalos beschrieben und kommentiert wurde. Ich habe mich gefragt, ob es etwas Vergleichbares auch unter Gläubigen gibt. Auch wenn es dort nach Gottes Wort eine solche Unterscheidung gar nicht gibt, geben sollte ...
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Vor einiger Zeit las ich, ich glaube, in der Neuen Zürcher Zeitung einen Artikel, der die Entfremdung zwischen der politischen Elite und den Bürgern thematisierte und der davon sprach, dass das eigentlich in ganz Europa, ja letztlich auf der ganzen Welt der Fall sei.
Entscheidungen fänden inzwischen fern von den Realitäten statt.
Ich habe mich gefragt, ist das ein Phänomen der Politik oder worauf bezieht sich das eigentlich?
Nun, in der Politik finden wir das.
Wir haben das erlebt in der sogenannten Corona-Zeit, wo da Ministerpräsidentenrunden liefen und entschieden worden ist, unabhängig davon, wissen wir heute jedenfalls, was die wissenschaftliche Realität war, was auch aus medizinischer Sicht gut war und auch aus epidemiologischer Sicht vernünftig gewesen wäre.
Entscheidungen abseits der Realität, so finden wir das manchmal bei Ministerpräsidenten, bei Bundeskanzlern, bei Ministern, bei Bundespräsidenten oder Präsidenten überhaupt.
Wir finden, dass da Entscheidungen getroffen werden, die in irgendeinem Hinterzimmer gefällt werden, ob sie mit der Realität übereinstimmen oder nicht, ob sie im täglichen Leben umsetzbarer sind oder nicht. (00:01:03)
Die ganze Europapolitik, wo bis dahin Bananen normiert werden, welche Größe, welche Biegung und so weiter haben dürfen, also das zeigt, dass es abgehobene Entscheidungen gibt.
Dasselbe haben viele, die als Arbeitnehmer in Unternehmen tätig sind auch erlebt, dass da Entscheidungen von der Unternehmensführung gerade in Konzernen gefällt werden, die wenn sie heruntergebrochen werden auf die kleinen Gruppen innerhalb von Abteilungen, Oberabteilungen, Bereichen und so weiter,
entweder völlig irrelevant sind oder so einfach total neben der Spur sind, dass man sich fragt, wie kann man solch eine Entscheidung fällen, die so im Widerspruch steht zu dem, was wir am Alltag erleben, was wir tun müssen, was mit unserem Tätigkeitsprofil zu tun hat.
Jeder in einem großen Konzern hat Unternehmensberatungen wie McKinsey, Boston Consulting und so weiter erlebt, die dann einfach mit der Rasiermethode, Rasenmähermethode über Stellen gegangen sind, ohne auch nur anscheinend nachgedacht zu haben, einen Moment nachgedacht zu haben, was kann das eigentlich in dem Bereich, der mit den Kunden zu tun hat, bewirken, was hat das für Auswirkungen, die dann letztendlich die Mitarbeiter ausbaden müssen, die mit den Kunden Kontakte haben, (00:02:17)
aber nichts dazu sagen können vernünftig, weil das an irgendeiner anderen Stelle im kleinen Zimmer entschieden worden ist. So, das ist die Politik, das ist die Wirtschaft, aber uns interessiert, wie ist es in der Versammlung Gottes, wie ist es in der Gemeinde und da müssen wir doch wohl sagen, dass diese Entfremdung, die hier jetzt bezeichnet worden ist im politischen Sinn, zwischen der politischen Elite und den Bürgern im Allgemeinen, dass der zunimmt, dass wir so etwas auch in den Gemeinden, in den christlichen Gemeinden finden.
Dazu müssen wir natürlich zunächst mal sagen, erstens, es gibt in der Versammlung Gottes, in der Gemeinde Gottes, in der Kirche Gottes keine Hierarchie. Wir alle sind nach 1. Petrus 2 Vers 5 zu einem Priestertum gemacht worden. Da gibt es nur Kinder Gottes, da gibt es nur Brüder, Geschwister, da gibt es nicht irgendwie eine übergeordnete oder eine untergeordnete Hierarchie, Behörde, Gruppe von. (00:03:09)
Auch das, was sich Brüderstunde nennt, ist keine hierarchische Gruppe, die hat überhaupt keine Entscheidungskompetenz, das sind administrative Aufgaben, die vorbereitet werden, aber es gibt in der Versammlung Gottes nur ein Haupt und das ist Christus. Und das müssen wir festhalten. Das muss unsere Sichtweise sein und bleiben oder werden.
Das heißt nicht, zweitens, dass es nicht einen Ältestendienst am Ort gibt, dass es nicht solche Brüder gibt, verantwortliche Brüder, solche, die auch im Sinne von Offenbarung 2 und 3, den sieben Briefen, als Engel der Versammlung, Engel der örtlichen Gemeinden bezeichnet werden. Oder wenn man 1. Thessalonicher 5 hinzunimmt, Vers 12, wir bitten euch aber, Brüder, dass ihr die erkennt, die unter euch arbeiten und euch vorstehen im Herrn und euch zurechtweisen.
Da gibt es also solche, die vorstehen, die eine geistliche Aufgabe haben, die mit dem Vorstehen verbunden wird. Auch in 1. Korinther 16 spricht der Apostel Paulus von dem Haus des Stephanas und sagt dann, dass auch ihr euch solchen unterordnet und jedem, der mitwirkt und arbeitet. (00:04:15)
Das sind solche, die damals als Älteste eingesetzt worden sind durch die Apostel und ihre Delegierten. Heute haben wir weder Apostel noch Delegierte, deshalb gibt es da nichts mehr einzusetzen. Aber es gibt den Dienst natürlich. Denn der Apostel und der Geist Gottes durch den Apostel hat ja nicht von ungefähr Merkmale, Voraussetzungen für einen Ältestendienst beschrieben, um es deutlich zu machen, dass es diesen Dienst noch gibt.
Also es gibt einen Ältestendienst und der hat Autorität, aber die Autorität ist eben nicht amtlich, das darf man nie vergessen. Die war damals amtlich, als Apostel und ihre Delegierten noch da waren. Heute ist er nicht amtlich, sondern der Ältestendienst basiert darauf, hat dadurch moralische Autorität, dass man Gottes Wort vorstellt und sich auf Gottes Wort beruft.
Drittens gibt es natürlich in der Versammlung Gottes gibt es weltweit Gaben. Gaben, die der Herr Jesus gegeben hat nach Epheser 4 Vers 11 und er hat die einen gegeben als Apostel und andere als Propheten, die gibt es heute nicht mehr. Die sind in der Anfangszeit gewesen und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer. Das sind Gaben, die letztlich weltweit ihren Dienst ausüben können. (00:05:17)
Jeder hat seine Begrenzung. Es gibt überhaupt keinen Lehrer heute, der in jedem Land, in jeder Stadt eine solche Aufgabe hat. Dazu sind nicht nur unsere Fähigkeiten, sondern auch die Möglichkeiten begrenzt. Aber es sind doch Gaben, die grundsätzlich dem Leib gegeben sind. Nicht nur wie ein Ältestendienst am Ort, sondern darüber hinaus.
Und sie haben natürlich Einfluss. Das ist ja klar, wenn jemand von dem Herrn eine solche Begabung bekommen hat, dann hat er Einfluss, weil er an verschiedenen Orten der Versammlung Gottes tätig ist und Dinge sieht dadurch, Dinge verarbeitet und dann auch in seinem lehrmäßig anwendungsorientierten Dienst des Wortes solche Anwendungen weitergibt.
Dann zeigt der Schreiber des Hebräerbriefes, dass es in der Tat auch Führer gibt. Wir haben über Vorstehen gesprochen. Das wird auch in 1. Korinther 12 sogar unter den Gaben dort gesehen. Und in Hebräer 13 finden wir in Vers 7, 17 und 24 die Führer erwähnt. (00:06:12)
Gedenkt eurer Führer, die das Wort Gottes zu euch geredet haben. Sie leben jetzt nicht mehr, aber sie haben gelebt. Sie haben das Wort Gottes vorgestellt und sollten insofern geachtet werden, dass man ihren Glauben nachahmt. Vers 17 gehorcht euren Führern und seid fügsam, denn sie wachen über eure Seele als solche, die Rechenschaft geben werden, damit sie dies mit Freude tun und nicht mit Seufzen, denn dies wäre euch nicht nützlich. Und dann in Vers 24 grüßt alle eure Führer und Heiligen.
Also es gibt solche, die führen. Es gibt solche, die nicht dadurch, dass sie, wie das in Unternehmen ist, einfach so eine Art haben, so eine Peitschenart, die andere irgendwie führt, sondern weil sie geistlicherweise, und das hängt sicher mit dem Ältestendienst zusammen, weil sie geistlicherweise moralisches Gewicht haben durch ihr Leben und dadurch, dass sie Gottes Wort weitergeben. (00:07:03)
Jetzt haben wir die Herausforderung in der Gemeinde Gottes, dass Fragen des gemeinsamen Weges uns vielfach beschäftigen und dass man gerade im Blick auf diese Fragen, im Blick auf Ordnungsfragen in der Versammlung Gottes, sagen wir, was vielleicht Kopfbedeckung betrifft, was Kleidung betrifft und was andere Fragen betrifft, die die äußere Ordnung angehen, dass man irgendwie das Empfinden hat,
die da oben, die entscheiden etwas und wir da unten, wir müssen das jetzt irgendwie, wir müssen damit umgehen. Nochmal, wir sind alle Priester, es gibt keine Hierarchie und insofern dürfen wir bei solchen Fragen nie denken, die da oben oder die da unten, sondern wir müssen immer ein Bewusstsein haben, wir gehören zusammen und wir sind nicht irgendwie eine Gruppe unten oder eine Gruppe oben.
Dennoch ist es natürlich bei Fragen des gemeinsamen Weges, dass sich nicht jeder dazu äußert, dass es oftmal solche sind, die wir im Sinne eines Ältestendienstes, im Sinne von Gerben, im Sinne von Führern ansehen, die sich zu diesen Themen äußern. (00:08:06)
Und da kommt dann dieses Empfinden auf, dass es eine Entfremdung gibt zwischen der politischen Elite und den Bürgern, zwischen denen, die sichtbar sind in der Versammlung Gottes, weil sie durch einen öffentlichen Dienst in Erscheinung treten, sei es in den einzelnen Orten, sei es in schriftlicher Weise, sei es in mündlicher Weise, sei es vielleicht auch in Videos, in visualisierter Weise.
Und dass dann dieses Empfinden einer Entfremdung aufkommt und das ist vielleicht gar nicht nur ein Empfinden, sondern das kann eben Realität sein.
Nun, was ist das Problem jetzt bei der ganzen Sache?
Eigentlich gibt es nicht die da oben und die da unten.
Jeder, der denkt, die da oben, noch schlimmer, wenn jemand denkt, die da unten, das ist nach Gottes Wort einfach nicht richtig.
Selbst solche, die als Führer tätig sind, die durch geistliche, moralische Autorität Führung verwirklichen, dürften nie zu dem Gedanken kommen, die da unten. (00:09:02)
Also wenn es das eigentlich nicht gibt, woher kommt dann das Empfinden?
Weil es trotz der Lehre, dass wir alle eins sind, dass wir alle Brüder sind, vielleicht doch bei mir dieser Eindruck entsteht, ich kann aber doch bestimmen, ich habe aber doch eine Autorität, ich habe aber doch das Recht.
Ja, kann es das geben? Das gibt es. Es gibt diese Diotrefässer, das müssen wir doch zugeben, von denen der Apostel Johannes in 3. Johannes schreibt.
Und dann kann ich natürlich auch dieses Empfinden bekommen, weil ich dazu komme, andere Grundsätze zu vertreten, als die, die von Brüdern vertreten werden, die als Gaben der Versammlung gegeben werden.
Und dann entfremde ich mich ihnen, weil ich andere Überzeugungen habe und sage dann, die da oben, die entscheiden, die sind ja gar nicht an der Basis, die haben eine ganz andere Überzeugung, die nicht kompatibel sind, die nicht irgendwie verbindbar sind mit dem, was hier in der Realität ist.
Kann das nicht so sein? Nun, wie kann es zu einer solchen Entfremdung kommen?
Es kann dadurch dazu kommen, dass es eine fehlende Kommunikation, eine fehlende Kommunikationsfähigkeit von Lehrern, von solchen, die führend tätig sind, gibt. Das müssen wir doch zugeben. (00:10:09)
Dass es einen Mangel an geistlicher Bereitschaft zum Reden, zum Miteinander reden, zur Kommunikation gibt.
Vielleicht gibt es darüber hinaus auch eine fehlende Bereitschaft von manchen Geschwistern, sich mit solchen Fragen überhaupt auseinanderzusetzen.
Man hat dann, weil man sich nicht damit beschäftigt hat, nur das Empfinden, die drücken uns was ein drauf.
Statt dass man sich damit beschäftigt, dass man aktiv wird, dass man auch bereit ist mit ihnen zu reden.
Oftmals hat man den Eindruck, manche haben Angst mit solchen zu reden, weil sie denken, sie sind nicht in der Lage, den Argumenten entgegenzutreten.
Und das wäre natürlich fatal, wäre tragisch, wenn Brüder, die eine Lehraufgabe haben, wenn Brüder, die einen Lehrdienst, auch Führung übernehmen, wenn sie diesen Eindruck vermitteln.
Aber niemand braucht von niemandem Angst zu haben. Wir sind Kinder Gottes und wir können doch wohl in brüderlicher Weise miteinander umgehen und müssen auch nie erwarten,
dass innerhalb von einem Gespräch jeder alle Antworten parat hat oder auf alles reagieren kann. Man kann sich doch auch zwei oder dreimal unterhalten. (00:11:04)
Drittens, glaube ich, gibt es eine gewisse Konfliktscheue auf allen möglichen Seiten.
Man ist natürlich des Konflikts leid, der in vielen Jahren, Jahrzehnten vielleicht da gewesen ist und ist deshalb nicht bereit,
wirklich einmal solche Fragen, die auf der Seele brennen, auch anzugehen.
Auch wenn man zunächst oder vielleicht für eine gewisse Zeit auch unterschiedliche Gedanken hat.
Ja, da müssen wir einfach sagen, es gibt unterschiedliche Überzeugungen.
Und da führt es natürlich manchmal dazu, dass, ich nenne das einmal, Blasen entstehen, die dann nur noch miteinander, untereinander kommunizieren.
Dass dann auf einmal Dokumente durch die Gegend gereicht werden, die unter der Hand ausgetauscht werden, wo man nicht mehr offen, wo man nicht mehr transparent miteinander umgeht,
sondern die dann im Verborgenen irgendwie gehandelt werden und wo dann Misstrauen zusätzlich entsteht, Misstrauen geschürt wird.
Und dann eben die da unten gegen die da oben, die gibt es eigentlich nicht, aber eben von der Empfindungswelt gibt es sie eben doch,
dann diese Entzweihung und diese Distanzierung, diese Entfremdung, diese Abkühlung entsteht. (00:12:06)
Nun, was ist die Lösung?
Erstens, gemeinsam beugen wir uns unter Gottes Wort. Das kann ja nur die Lösung sein.
Dass wir uns Gottes Wort anschauen, gemeinsam anschauen und uns unter das Wort Gottes beugen.
Zweitens, dass wir ringen darum, wenn es jetzt um die Frage des gemeinsamen Weges geht, die Einheit des Geistes in dem Band des Friedens zu verwirklichen und zwar gemeinsam.
Dass wir darum ringen, den biblischen Weg zu erkennen und zu verwirklichen.
Gott hat uns ja nicht irgendwie ein Buch voller Geheimnisse gegeben, er hat uns das ja nicht so kompliziert gemacht.
Also ist die Frage, sind wir bereit, das Thema wirklich gemeinsam anzugehen und darum zu ringen?
Und haben die Geschwister auch den Eindruck, dass wir ringen?
Oder haben sie den Eindruck, das sind vorgefertigte Meinungen?
Natürlich haben wir Überzeugungen nach der Schrift und die brauchen wir auch nicht aufzugeben.
Aber haben die Geschwister den Eindruck, wir ringen darum, in einem Miteinander dahin zu kommen?
Nun, wenn es um diese Frage des gemeinsamen Weges geht und die ist ja oft betroffen, vielleicht auch bestimmte Ordnungsmerkmale,
dann kann man ja nur sagen, wenn ich eine andere Überzeugung habe und man sich nicht gegenseitig überzeugt, dann gibt es ja zwei Möglichkeiten. (00:13:06)
Entweder mache ich weiter Ärger und Streit, indem ich polarisiere, das führt am Ende zu Chaos.
Versuche ich womöglich einfach Anhänger zu gewinnen für meine Meinung?
Warum bin ich dann nicht bereit, konsequent dahin zu gehen, wo man meine Auffassung praktiziert?
Denn es gibt heute so viele Gemeinschaften, dass es niemandem schwerfallen dürfte, zu einer solchen zu gehen, wo die eigenen Überzeugungen praktiziert werden.
Also ich könnte dahin gehen, wo solche gleichgesinnten, solche, die auch gleichdenkend sind.
Und warum geht man diesen Weg nicht?
Weil ich vielleicht bewusst gegen eine vorhandene Überzeugung angehe und noch möglichst viele auch gegen die existierende Haltung gegenüber Gott in Stellung bringen möchte?
Das ist letztlich falschliches Handeln. Man vermisst dann eine gewisse Ehrlichkeit.
Ist es nicht gerechter, aufrichtiger und fairer zu sagen, das ist eben nicht meine Überzeugung?
Dann gehe ich dahin, wo ich meine Überzeugung auch mit Leben füllen kann, ohne dass es ständig zu Streit und zu Konflikten führt.
Leider ist man dazu oft nicht bereit.
Natürlich wollen wir festhalten, wir wollen niemals Geschwister wegtreiben, vertreiben, wegdringen, aufgeben. Bestimmt nicht.
Wir wünschen, dass man auf der Grundlage von Gottes Wort zu einer gemeinsamen Überzeugung kommen könnte. (00:14:02)
Das sollten wir immer versuchen und auch mit einem weiten Herzen auf dem schmalen Weg handeln.
Niemals mit einem engen und harten Herzen.
Wir sollten uns ja befleißigen, mit Langmut einander tragend usw. die Einheit des Geistes zu bewahren.
Das bedarf echter Energie. Sind wir bereit, die aufzubringen?
Allerdings kann man nur dankbar sein, dass man gelegentlich in einer sozusagen brüderlichen Weise sich trennt.
Obwohl das natürlich an und für sich tragisch ist.
Auseinander zu gehen aufgrund von Grundsätzen, das kann ja an sich nicht richtig sein.
Aber wenn es eben unterschiedliche Grundsätze sind, dann vermeidet es eben in Frieden auseinander zu gehen,
wenn man seine eigene Überzeugung nicht vorfindet, dann aber eben nicht alles umkrempeln will, sondern geht.
Das vermeidet eben Wunden und Narben, die man in mancher Hinsicht nach 30 Jahren, wenn man mal so zurückschaut, immer noch sieht heute.
Wo eben Streitigkeiten dazu geführt haben, dass man nicht mehr in der Lage ist, nicht einmal miteinander zu reden.
Gut übereinander zu reden, weil eben solche Wunden nach wie vor offen sind und geblieben sind.
Kann das richtig sein? Unmöglich.
Das sind also ein paar Gedanken angesichts dessen, was mich irgendwie beschäftigt hat, als ich gelesen habe, diese Entfremdung findet statt. (00:15:01)
Und ja, wir müssen zugeben, sie ist da, sie hat stattgefunden und lasst uns dem entgegenwirken,
egal in welchem Bereich du in der örtlichen Gemeinde, in der weltweiten Versammlung tätig bist. Oder auch ich.
Wir sollten uns mit Trennungen nie einfach zufrieden geben.
Im Gegenteil, wir sollten mit allen Mitteln versuchen, zu einem Miteinander zu finden, natürlich einem solchen auf der Basis des Wortes Gottes.
Ansonsten ist das ja kein gutes Miteinander.
Ein Miteinander zur Ehre des Herrn und dem Frieden miteinander und untereinander.
Lasst uns danach wirklich streben.