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(00:00:00) 1. Mose 12 stellt einen wirklichen Neuanfang dar. Genau genommen beginnt dieser Neuanfang natürlich schon in Vers 27 des vorherigen Kapitels, wo wir das sechste Mal diese Formulierung haben, die Geschlechter von, hier die Geschlechter Tharas, so dass hier der siebte Abschnitt beginnt, sozusagen eine Vollendung in diesem ersten Buch Mose mit Abraham stattfindet. Bislang hatten wir Nationen, hatten wir Familien, hatten wir einen Mann wie Adam, aber das ist jetzt vorbei. Gott hat aus den Nationen, die sich in moralischer Hinsicht durch Hochmut Kapitel 11 Babel, durch Unmoral und Gewalttat Kapitel 6 in der Zeit von Noahs verdorben haben, die offenbart haben, dass sie vollkommen weg waren von Gott, nichts mit Gott zu tun hatten, Gott den Rücken zugekehrt hatten, hat er jetzt eine Person, einen Mann abgesondert. Es ist nicht mehr ein Mensch, wie wir das vorher immer wieder haben, einzelne Personen wie Adam, wie Seth, wie Abel und so weiter. Es sind jetzt keine Nationen, sondern es ist eine Person, die herausgesondert wird mit (00:01:04) ihren Nachkommen, um ein neues Haupt zu bilden. Bisher war das Haupt Adam, durch seinen Sündenfall ist er das Haupt der verlorenen, der sündigen Menschheit, Rasse geworden. Jetzt bekommt er einen sozusagen adäquaten Menschen an seine Seite gestellt, Abraham, den Gott auserwählt. Wir beobachten hier die Geschichte von Abraham, der ja auch im Blick auf uns Gläubige in wunderbarer Weise ein Vorbild ist, der im Neuen Testament immer wieder angeführt wird, weil er gewissermaßen neutestamentliche Züge hat und auch in dem Sinn, was 1. Korinther 10 zweimal sagt, ein Vorbild ist auf uns, die wir in der heutigen Zeit glauben. Er ist auserwählt worden, er ist berufen worden und wir müssen sehen, dass diese Auserwählung und Berufung erstens ein Mittel des Gerichts der Welt ist, weil er aus einer Nation, aus Nationen herausgewählt wurde, von denen wir in Joshua 24 lesen, dass sie in Götzendienst auch verfallen sind. Daraus wurde er gerufen. Die Nationen hat Gott nicht erwählt und damit übt er in gewisser Hinsicht Gericht an ihnen. (00:02:04) Die zweite Seite ist, dass Auserwählung und Berufung das einzige Mittel ist, um gerettet zu werden, das einzige Mittel der Rettung Gottes. Es ist also Urteil und Gericht über die Welt und Rettung zugleich, denn ohne die Auswahl nach Wahl der Gnade, ohne die Berufung gibt es keine Rettung, übrigens auch heute nicht. Das macht Römer 9 sehr deutlich, dass die Auserwählung Gottes das Mittel ist, um gerettet zu werden. Nur weil wir auserwählt worden sind in der heutigen Zeit, Vorgrundlegung der Welt, gibt es Rettung für uns. Abraham wird zugleich zu dem Träger der Verheißungen und der Segnungen Gottes. Wir sehen hier in Kapitel 12, und der Herr hatte zu Abraham gesprochen, geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde. Und ich will dich zu einer großen Nation machen und dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein. Und ich will die segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen. Und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde. Wir sehen also, dass er hier zum Träger der Verheißungen Gottes wird für ihn, für seine (00:03:04) Nachkommen und sogar für die Nationen. In dir, das wird in Kapitel 22 noch einmal aufgenommen, das ist also eine ganz persönliche Sache, die nach Galater 3 dann auch in seinem Nachkommen, in dem Nachkommen, nämlich Isaac, das heißt geistlicherweise in Christus, seine Vollendung findet. Wir finden also, Segen gibt es nur durch Trennung. Das ist hier so, er musste sich trennen aus seiner Verwandtschaft, aus dem Land heraus. Und das ist ein Prinzip, was wir schon in Erstemose 1 finden, bei der Wiederherstellung der Schöpfung Gottes in diesen sieben Tagen, finden wir immer wieder, dass Trennung stattfindet. Trennung von Licht und Finsternis, Trennung von Himmel und Erde, Trennung von Wasser und Erde. Also wir finden, dass das Trennen, die Absonderung neutestermindlich die Heiligung, dass sie die Grundlage ist für Segen. Wir finden hier, dass es ein Hindernis im Leben von Abram gab, nämlich seinen Vater Tara, der an ihm hing. Abram vielleicht an ihm, aber dieser Mann auch an Abram und Gott führt den einfältig Gläubigen, wie wir das bei Abram hier finden, dazu, dass Gott dann auch dieses Problem löst, (00:04:04) in dem Tara dann stirbt. So ist Abram frei, Gott wirklich gehorsam zu sein und das ist er dann auch. Er geht in das Land Kanan und das Land Kanan ist ein Bild von dem Himmel, wie wir ihn im Epheserbrief finden, von den himmlischen Örtern. Und wir lesen hier, dass Abram versägt das Land bis nach Sichem durchzog, bis zur Terribente Mores und die Kananiter waren damals im Land. Er blieb also ein Fremdling und der Herr erschien, Abram, und sprach, deiner Nachkommenschaft will ich dieses Land geben und er baute dort dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar. Wir finden also, dass Gott sich dem, der gehorsam ist, offenbart und doch ist eine souveräne Gnade, dass Gott sich offenbart und auf dieser Grundlage, auf dieser Basis finden wir dann, dass Abram Gott einen Altar baut, Anbetung bringt. So ist auch unsere Anbetung in Geist und Wahrheit nach Johannes 4 die Folge davon, dass Gott sich in Christus vollkommen offenbart hat. Wir sehen dann, dass Abram ein Zelt und einen Altar hat in diesem Land, er bleibt ein Fremdling und hat als Fremdling in diesem Land Kanan dieses Bewusstsein, Hebräer 10 Vers 10, (00:05:03) dass er die Stadt erwartete, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist. Er war sich bewusst, das ist nicht die bleibende Stadt, sondern er ist ein Fremdling hier und er konnte warten auf die Stadt mit Grundlagen. Leider finden wir bei Abram dann auch Versagen, als eine Hungersnot war, geht er nach Ägypten heraus wieder aus diesem Land, statt auf Gott zu vertrauen und das zeigt uns, dass selbst bei den besten Menschen das Fleisch, das sündige Fleisch vorhanden ist und zum Versagen führt. Ja, es ist das Versagen des Volkes Israel, das auch wieder aus dem Land hinaus vertrieben wurde durch ihre Gemeinschaft mit der Welt. Es ist Versagen der Kirche, die sich mit der Welt verbunden hat. Man hat gesagt, ich suchte die Kirche und fand sie in der Welt, ich suchte die Welt und fand sie in der Kirche und Gott benutzt das, um Gericht zu üben an Ägypten und das zeigt uns, dass die Einsmachung der Kirche mit der Welt nur dazu führt, dass umso klarer wird, dass diese Welt unter dem Gerichtsurteil Gottes steht und umso wichtiger wird, dass wir gläubigen uns von dieser Welt ab, sondern hin zu Gott.
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Artikelreihe: Überblick über die Bibel (1. Mose)

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