Diejenigen, die sich in der Versammlung in einem liebevollen, gnädigen, christusähnlichen Geist präsentieren, sind zum Nutzen aller: die sich freuen, ihre Brüder zu treffen, sei es am Tisch des Herrn, am Brunnen der Heiligen Schrift oder am Gnadenthron zum Gebet; die in der tiefen und innigen Liebe ihres Herzens alle Glieder des wertgeschätzten Leibes Christi umarmen; deren Augen nicht getrübt und deren Liebe nicht durch dunkle Verdächtigungen, bösen Vermutungen oder unfreundliche Gefühlen gegenüber ihren Mitmenschen getrübt sind; die von Gott gelehrt worden sind, ihre Brüder zu lieben, sie „von der Spitze der Felsen“ aus zu betrachten und sie „mit dem Auge des Allmächtigen“ zu sehen; die bereit sind, von allem zu profitieren, was der gnädige Herr ihnen sendet, auch wenn es nicht durch eine brillante Gabe oder einen beliebten Lehrer kommt :all diese Menschen sind ein göttlich gesandter Segen für die Versammlung, wo immer sie auch sind.
Wir sagen erneut von ganzem Herzen: Möge Gott ihre Zahl vermehren. Wenn alle Zusammenkommen aus solchen Menschen bestünden, wäre es wie die Atmosphäre des Himmels selbst. Der Name Jesu wäre wie ausgegossenes Salböl. Alle Augen wären auf Ihn gerichtet, alle Herzen von Ihm erfüllt. Es gäbe ein mächtigeres Zeugnis für seinen Namen und seine Gegenwart in unserer Mitte, als es selbst die brillanteste Gabe bewirken könnte.
Möge der gnädige Herr seinen Segen über alle seine Versammlungen auf der ganzen Erde ausgießen. Möge Er sie von jedem Hindernis, jeder Last, jedem Stolperstein, jeder Wurzel der Bitterkeit befreien. Mögen die Herzen aller in süßer Zuversicht und wahrer brüderlicher Liebe miteinander verbunden sein. Möge Er die Arbeit all seiner geliebten Diener im In- und Ausland mit seinem reichsten Segen krönen, ihre Herzen erfreuen und ihre Hände stärken, ihnen Standhaftigkeit und Unerschütterlichkeit schenken, damit sie immer reichlich in seinem kostbaren Werk wirken, in der Gewissheit, dass ihre Arbeit nicht vergeblich ist.
Entnommen aus: Jedes Glied – Hilfe oder Hindernis: Was trifft zu?
Quelle: bibelpraxis.de/a9631.html