2. Korinther 3,5


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(00:00:00) Herzlich Willkommen mit 2. Korinther 3 Vers 5, da schreibt der Apostel nicht, dass wir von uns selbst aus tüchtig sind, sondern unsere Tüchtigkeit ist von Gott. Es ist tragisch, wenn Menschen sich selbst in den Mittelpunkt stellen, wenn Menschen handeln und meinen, sie wären in der Lage, sie wären von sich aus tüchtig. Von diesem spricht der Apostel Paulus am Ende von 2. Korinther 2. Da gab es solche, die das Wort Gottes verfälschten, die nicht aus Lauterkeit gehandelt haben, sondern um sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, um selbst als Menschen dazustehen, die in der Lage sind, die wichtig sind, die fähig sind, die etwas besitzen, was andere nicht besitzen. Und Paulus sagt, das ist nicht bei uns so. Wir sind nicht von uns selbst aus tüchtig, wir sind nicht von uns selbst aus fähig, sondern unsere Tüchtigkeit ist von Gott. Wir sind uns bewusst, dass wir selber nicht in der Lage sind, nicht in der Lage sind, etwas zu erkennen, die Notwendigkeit eines Dienstes zu erkennen, die Notwendigkeit in (00:01:05) seinem Fall auch eine Heilung zu erkennen, zu sehen, was genau nötig war. Er sagt, nicht von uns aus, das ist von Gott, das hat Gott uns gegeben. Die Gnadengabe, das ist eine Gabe, was ist es, das ihr nicht empfangen habt, muss der Apostel in dem ersten Brief schon schreiben. Hier auch, die Tüchtigkeit ist nicht von uns, ja, wir wollen tüchtig sein, wir wollen fleißig sein, wir wollen voller Energie handeln, aber das kommt nicht aus uns, das kommt nicht aus unserem Herzen, das kommt nicht aus unserer Kraft, das kommt nicht aus unserer Einsicht, sondern das kommt alles von dem Herrn. Wollen wir uns fragen, wie wir uns selbst sehen, ob wir uns nicht selbst oft vergleichen mit anderen und uns dann doch fähiger sehen. Nun, es gibt auch das Gegenextrem, wo man sich total minderbemittelt vorkommt, wo man, das wird man vielleicht nicht sagen, aber wo man immer Anerkennung bei anderen sucht und fragt, habe ich das nicht gut gemacht, ist das nicht etwas Wertvolles, wir sind da manchmal sehr törig, dass wir das auch noch direkt aussprechen oder indirekt aussprechen. (00:02:01) Beides ist verkehrt. Wir dürfen wissen, dass wir einen wertvollen Platz in dem Herzen Gottes haben, wir dürfen wissen, dass er uns hilft, aber alles kommt von ihm. Wir müssen uns einfach bewusst bleiben, dass was wir tun, was wir können, was wir sehen, dass wir handeln, dass wir überhaupt in der Lage sind, ihm zu dienen, das kommt alles von ihm und da kommt nichts, aber auch gar nichts von uns. Nicht, dass wir von uns selbst aus tüchtig sind, sondern unsere Tüchtigkeit ist von Gott.
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