Am: Fr, 29. Mai 2026
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Gottes Gnade mit Hiob 36 Vers 23. Da lesen wir, wer hat Gott seinen Weg vorgeschrieben
und wer dürfte sagen, du hast Unrecht getan?
Das Buch Hiob zeigt uns die schlimmen Leiden körperlicher Art und seelischer Art, in die
Hiob gekommen ist. Satan wollte ihm wehtun, Satan wollte ihn geradezu beseitigen, wollte
zeigen, dass ein Mensch nicht unter Leiden in schwierigen Lebensumständen auf Gott vertraut.
Und Gott zeigt dem Teufel, dass das absolut verkehrt ist, sondern dass Hiob trotz der
Leiden auf ihn vertraut hat. Das finden wir in den Kapiteln 1 bis 2. Aber Gott hatte diesen
Angriff des Teufels zugelassen, weil er selbst einen Weg mit Hiob gehen wollte. Er sah in
dem Herzen von Hiob, dass da ein Stück weit die Wurzel von Hochmut war. Und er wollte
ihm deutlich machen, dass der Mensch, auch der Gläubige, keinen Anlass hat für einen
solchen Hochmut. Und deshalb führt er ihn schwierige Wege, die Hiob zunächst nicht (00:01:02)
annimmt. Seine drei Freunde führen noch mit dazu, dass er verbittert wird, dass er sogar
gegen Gott spricht. Und er bringt Hiob seine drei Freunde zum Schweigen. Und dann finden
wir, dass ab Kapitel 32 ein jüngerer Mann, vielleicht auch ein Freund, von Hiob zu sprechen
beginnt und das ist Elihu. Und das, was wir heute als Tagesvers haben, das ist Teil der
Worte Elihus. Wer hat Gott seinen Weg vorgeschrieben? Wollte Hiob Gott den Weg vorschreiben, wie
er mit ihm zu handeln hatte? Ich höre Gott nicht mehr. Gott ist nicht gerecht zu mir.
Gott handelt in einer Weise, die ich nicht verdient habe. Wer hat Gott seinen Weg vorgeschrieben?
Ist Gott nicht allmächtig? Ist Gott nicht allwissend? Ist Gott nicht absolut gerecht,
dass Gott das, was er zulässt in dem Leben von Menschen, von Gläubigen, mit Recht zulässt,
weil er etwas sieht in unserem Leben, was er befördern will, was er vielleicht auch
beseitigen möchte. Wir können das im Einzelnen nicht sagen, aber was wir wissen ist, dass (00:02:02)
Gottes Handeln gerecht ist, dass es immer gerecht ist, dass es immer zu unserem Guten
ist, Römer 8 Vers 29. Wer hat Gott seinen Weg vorgeschrieben? Wir können das jedenfalls
nicht tun. Wer dürfte sagen, du hast Unrecht getan? Gott handelt nie unrecht. Gott handelt
nie ungerecht. Gott handelt nie verkehrt. Das, was Gott tut, ist immer zu seiner Verherrlichung,
und ist immer zum Segen von Menschen. Er wird einmal Menschen richten, das ist noch eine
andere Seite. Aber das, was er tut, wird er sich verherrlichen, auch in dem Gericht,
weil er gerecht ist. Aber Gottes Handeln uns gegenüber ist immer geprägt von Liebe,
von Fürsorge und von Gerechtigkeit. Lasst uns das festhalten, auch in schwierigen Lebensumständen.
Wer hat Gott seinen Weg vorgeschrieben? Und wer dürfte sagen, du hast Unrecht getan? Niemand.