Hiob 36,23


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Gottes Gnade mit Hiob 36 Vers 23. Da lesen wir, wer hat Gott seinen Weg vorgeschrieben und wer dürfte sagen, du hast Unrecht getan? Das Buch Hiob zeigt uns die schlimmen Leiden körperlicher Art und seelischer Art, in die Hiob gekommen ist. Satan wollte ihm wehtun, Satan wollte ihn geradezu beseitigen, wollte zeigen, dass ein Mensch nicht unter Leiden in schwierigen Lebensumständen auf Gott vertraut. Und Gott zeigt dem Teufel, dass das absolut verkehrt ist, sondern dass Hiob trotz der Leiden auf ihn vertraut hat. Das finden wir in den Kapiteln 1 bis 2. Aber Gott hatte diesen Angriff des Teufels zugelassen, weil er selbst einen Weg mit Hiob gehen wollte. Er sah in dem Herzen von Hiob, dass da ein Stück weit die Wurzel von Hochmut war. Und er wollte ihm deutlich machen, dass der Mensch, auch der Gläubige, keinen Anlass hat für einen solchen Hochmut. Und deshalb führt er ihn schwierige Wege, die Hiob zunächst nicht (00:01:02) annimmt. Seine drei Freunde führen noch mit dazu, dass er verbittert wird, dass er sogar gegen Gott spricht. Und er bringt Hiob seine drei Freunde zum Schweigen. Und dann finden wir, dass ab Kapitel 32 ein jüngerer Mann, vielleicht auch ein Freund, von Hiob zu sprechen beginnt und das ist Elihu. Und das, was wir heute als Tagesvers haben, das ist Teil der Worte Elihus. Wer hat Gott seinen Weg vorgeschrieben? Wollte Hiob Gott den Weg vorschreiben, wie er mit ihm zu handeln hatte? Ich höre Gott nicht mehr. Gott ist nicht gerecht zu mir. Gott handelt in einer Weise, die ich nicht verdient habe. Wer hat Gott seinen Weg vorgeschrieben? Ist Gott nicht allmächtig? Ist Gott nicht allwissend? Ist Gott nicht absolut gerecht, dass Gott das, was er zulässt in dem Leben von Menschen, von Gläubigen, mit Recht zulässt, weil er etwas sieht in unserem Leben, was er befördern will, was er vielleicht auch beseitigen möchte. Wir können das im Einzelnen nicht sagen, aber was wir wissen ist, dass (00:02:02) Gottes Handeln gerecht ist, dass es immer gerecht ist, dass es immer zu unserem Guten ist, Römer 8 Vers 29. Wer hat Gott seinen Weg vorgeschrieben? Wir können das jedenfalls nicht tun. Wer dürfte sagen, du hast Unrecht getan? Gott handelt nie unrecht. Gott handelt nie ungerecht. Gott handelt nie verkehrt. Das, was Gott tut, ist immer zu seiner Verherrlichung, und ist immer zum Segen von Menschen. Er wird einmal Menschen richten, das ist noch eine andere Seite. Aber das, was er tut, wird er sich verherrlichen, auch in dem Gericht, weil er gerecht ist. Aber Gottes Handeln uns gegenüber ist immer geprägt von Liebe, von Fürsorge und von Gerechtigkeit. Lasst uns das festhalten, auch in schwierigen Lebensumständen. Wer hat Gott seinen Weg vorgeschrieben? Und wer dürfte sagen, du hast Unrecht getan? Niemand.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Welche Folgen hat es, klare Anweisungen zu missachten? Stefan Drüeke Welche Folgen hat es, klare Anweisungen zu missachten? Salomo befahl Simei, Jerusalem nicht zu verlassen und den Bach Kidron nicht zu überqueren. Simei stimmte zu, missachtete die Anweisung jedoch später, als er seinen entlaufenen Sklaven ... Video ansehen
Die Taktik der Giftschlangen - was wir über DIE Schlange lernen können Manuel Seibel Ich las vor einiger Zeit einen faszinierenden Artikel in der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) über die Art, wie Giftschlangen "zupacken". Durch hochauflösende Kameras hat man dort Einblicke bekommen, die bemerkenswert sind. Sie zeigen uns etwas über ... Podcast anhören
Tiere der Bibel - Der Behemot Stefan Drüeke Ist der Behemot ein Nilpferd? Am Nilpferd ist jedenfalls alles imposant – aber nicht sein Schwänzchen. Der Behemot hat aber einen Schwanz wie eine langgestreckte Zeder. Welches Tier wird hier wohl beschrieben? Video ansehen
Wie alt ist die Erde? Stefan Drüeke Wann begann die Schöpfungswoche? Mit 1. Mose 1,1 oder mit 1. Mose 1,3? Die Antwort auf diese Frage ist entscheidend, um aus biblischer Sicht etwas über das Alter der Erde zu sagen. Da Gott aber das Leben in der Schöpfungswoche erschuf, lässt ... Video ansehen
Edelsteine als Fundament – Offenbarung 21,15–20 Michael Hardt Das neue Jerusalem hat nicht nur beeindruckende Maße (ein Würfel von über 2.000 km Seitenlänge!), sondern auch ein einzigartiges Fundament 12 Schichten von Edelsteinen. In diesem Video erfährst du •    warum die heilige Stadt als riesiger ... Video ansehen
Ewiges Leben durch Künstliche Intelligenz (KI) - der Hochmut des Menschen Manuel Seibel Dem Hochmut des Menschen ist keine Grenze gesetzt. Es war die erste Sünde in der Schöpfung Gottes - durch Satan. Und wir Menschen haben es dem Teufel nachgemacht ... Jetzt meint ein führender Forscher im Bereich der KI, er würde es noch erleben, ... Podcast anhören