Was steckt hinter diesen "Trends"?


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(00:00:00) Manchmal interessiert mich, was aktuell für ein Trend unterwegs ist und dafür gibt es von Google und auch von anderen Anbietern so Trendlisten. Was mir dabei aufgefallen ist, dass ganz oben in aller Regel Fußball steht. Fußballspiele der Champions League, Fußballspiele der Bundesliga, Fußballspiele in der Euroleague, egal was, immer wieder Fußballspiele. Eine Million, 500.000, die danach gesucht haben im Internet und das wird dann registriert. Wie kommt es, dass gerade dieser Bereich alles andere überstrahlt? Das finde ich irgendwie eigentümlich. Aber wahrscheinlich hat das eben mit dem zu tun, was der Apostel Johannes als Beschreibung dieser Welt nennt. 1. Johannes 2 Vers 15, liebt nicht die Welt noch, was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. Das, was in dieser Welt unterwegs ist, das sind diese drei Merkmale. (00:01:02) Die Lust des Fleisches, das, was das Fleisch irgendwie antreibt. Ehrgeiz, Ehrsucht, Habsucht, groß sein wollen, spektakulär. Ja, das ist dann wieder Lust der Augen vielleicht. Und das ist, was Menschen anzieht. Aber warum ich über dieses Thema rede, ist, dass dieses Thema auch uns Christen anspricht. Wie viele Gläubige haben den Samstagnachmittag und den Dienstag und den Mittwoch und den Donnerstagabend reserviert für diesen Fußball? Soll ich sagen, diesen blöden Fußball? Ich weiß, wovon ich rede, weil ich auch mal längere Zeit ein Herz hatte, das gefangen genommen worden ist von Fußball, von Fußballvereinen und so weiter. Und du kannst dich ja mal fragen, wie geht es dir, nachdem dein Verein verloren hat? Und daran merken wir, dass wir daran hängen, dass das wirklich etwas ist, was unsere Herzen gefangen nimmt. Ich hatte mal eine Zeit lang als Jugendlicher, wenn der Verein verloren hat, für den ich votiert habe, der mein Lieblingsverein war, da war das Wochenende jedenfalls erst mal gelaufen. (00:02:02) Und das zeigt, wie unser Herz an diesen Dingen der Welt hängt. Das ist die Lust des Fleisches. Mein Herz hängt daran und zwar an irdischen, materiellen, an weltlichen Dingen. Das ist ja nicht einfach nur etwas Irdisches. Irdisch ist mein Beruf. Irdisch ist, dass wir Nahrung zu uns nehmen müssen. Irdisch ist, dass wir schlafen müssen und so weiter. Fußball, das hat ja überhaupt keine Notwendigkeit, jedenfalls sich für einen Verein zu interessieren. Wenn du mit deinen Freunden, mit deinen Geschwistern, mit deinen Kindern, mit deinem Vater oder so Fußball spielst, das ist ja wieder eine andere Sache. Das ist dann etwas Irdisches. Es sei denn, du musst das jede Woche tun oder du musst das dreimal die Woche tun. Aber das ist etwas Irdisches. Aber für einen Fußballverein, wo es um so viel Geld geht, wo so viele weltliche Prinzipien eine Rolle spielen, die schon gar nicht biblisch, aber auch nicht wertneutral sind, da wird deutlich, dass unser Herz an Weltlichem hängt. Und das ist eben, das ist der Trend dieser Zeit. (00:03:01) Ich hätte gar nicht gedacht, dass Fußball immer noch so eine Rolle spielt. Aber anscheinend fließt da so viel Geld, dass der Teufel auch heute nicht nur Männer, sondern genauso Frauen in diesen Bann des Fußballs zieht. Dann die Lust der Augen. Das ist eben nicht nur, wenn ein Mann sich irgendwelche Frauen anschauen möchte. Das ist auch Lust der Augen. Aber dieses Spiel, das man unbedingt heute, das war zu meiner Jugendzeit ja gar nicht möglich, da konnte man diese Spiele nicht sehen. Da konnte man am Samstagnachmittag vor dem Radio hängen und die Fußballberichterstattung mit Kurt Brumme und wie sie alle hießen damals, Dietmar Schott, sich anhören. Aber heute kann ich eben den ganzen Samstag von 13 Uhr, wenn die zweite Bundesliga losgeht, bis zum Abend, bis fast Mitternacht, wenn dann das Highlightspiel der zweiten Liga noch nach dem Highlightspiel der Bundesliga stattfindet, da kann man den ganzen Tag vor einem Bildschirm verbringen. Und dann den Sonntag noch und den Freitagabend und dann den Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, wenn die internationalen Spiele sind. Das nimmt irgendwie die Augen auch mit Gefangen. (00:04:02) Das ist eben dann Hören, Sehen, Herz. Das ist alles zusammen. Der Hochmodus Lebens kommt dann auch noch hinzu, dass man eben die Mannschaft hat, die irgendwie besser ist, die gewinnt. Denn darum geht es ja am Ende des Tages. Darum, dass man gewinnt, dass man eben besser ist als die anderen. Wollen wir uns doch fragen, ob wir nicht auch diesem Trend der Welt anhängen. Vielleicht hast du jetzt selber mit dem Fußball überhaupt nichts am Hut. Umso besser. Dann frag dich, ob das andere Themen sind, die dich genauso mit Auge, mit Herz, mit Ohr, mit Hochmut gefangen nehmen. Wir wollen jedenfalls diese Trends einmal zum Anlass nehmen, uns zu fragen, was ist das, was mein Herz erfüllt? Es gibt ein Lied, in dem es heißt, dass mein Herz zu groß ist für alle Dinge dieser Welt, aber zu klein, um Christus zu empfangen. Das ist das. Du kannst die ganze Welt in dein Herz legen und es ist immer noch Leere da. Es ist immer noch Platz für mehr, dass du nach mehr, nach höherem Ausschau hältst, dass du dich sehnst, dass es dich treibt, dann noch mehr, noch andere Dinge zu sehen. Aber wenn Christus im Herz ist, das erfüllt, dann haben wir auch Sehnsucht, dann haben wir Sehnsucht nach mehr Christus. (00:05:05) Aber dann ist unser Herz erfüllt, dann sind wir glücklich, dann können wir glücklich sein. Das kannst du ja am Ende des Tages, egal beim Fußball oder was nicht. Irgendwann hat auch Bayern München mal nicht gewonnen, sind auch sie nicht Meister geworden in Deutschland. Ist der Verein Real Madrid oder PSG oder ich weiß nicht Inter Mailand, was auch immer, die FC Barcelona, woran du hängst, wird eben auch nicht Meister und nicht Champions League Sieger und was weiß ich nicht. Und dann ist dann dein Glück vorbei, ist dann irgendwie das Tagewerk irgendwie schlechter. Lass uns fragen, was sind die Trends meines Herzens? Ist das Gottes Wort, ist das Christus? Noch nicht mal mein Dienst, sondern einfach, dass die Person und das Werk des Herrn Jesus und alles, was damit zusammenhängt, das wird unsere Ewigkeit, wird das bedeuten. Und Gott wünscht, dass das schon heute unsere Herzen erfüllt und schon heute uns wirklich kennzeichnet.
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