Am: Do, 5. Februar 2026
Gott hatte durch die Flut die Erde gereinigt. Nun schließt Er mit Noah einen Bund. Der Regenbogen zeugt noch heute davon. Und Er setzt die Regierung in einer neuen Epoche (Haushaltung) ein. Das Problem: Derjenige, der als Erster regiert, ist nicht einmal in der Lage, sich selbst zu regieren ...
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In 1. Mose 8 haben wir gesehen, dass Noah aus der Arche herausgegangen ist auf die gereinigte,
auf die neue Erde.
Und das ist das Erste, was er getan hat, das Bauen des Altars Gottes, des Herrn Jachwes
gewesen ist.
Wir haben gesehen, das ist Sühnung.
Sühnung heißt als Wort bedecken.
Und das heißt, Gott konnte jetzt auf dieser Erde sehen und sah die Sünde des Menschen
bedeckt.
Das heißt, da war nichts mehr, was Gottes Augen irgendwie behindern konnte, Segen auszuschütten.
Und das empfinden wir in 1. Mose 9 Vers 1, das erste Mal, dass es heißt, und Gott segnete
Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen.
Bislang hatte er nur zu Noah gesprochen, zu diesem Gerechten.
Aber auf der Grundlage dieses Brandopfers, dieses Sühnungswerkes kann er jetzt zu der
ganzen Menschheit reden.
Bis zu dem Kreuz des Herrn Jesus konnte im übertragenen Sinn Gott eigentlich nur Gemeinschaft
haben mit dem Herrn Jesus, konnte er letztlich nur mit ihm sprechen und anknüpfen an das,
was er getan hat.
Aber auf der Grundlage dieses Werkes kann Gott jetzt den Segen zu allen bringen, zu (00:01:03)
Noah und seinen Söhnen.
Das ist Sühnung im tiefsten Sinn.
Und er sagt zu ihnen, seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde.
Das heißt, das, was wir in 1. Mose 1 im Blick auf Adam und Eva hören, finden wir hier ein
zweites Mal, aber doch mit gewissen Unterschieden.
Gott macht einen Neuanfang hier mit den Menschen.
Er gibt ihnen eine neue Möglichkeit.
Wir sagen, es gibt eine neue Haushaltung, eine neue Epoche des Handelns Gottes mit den
Menschen.
Aber wir finden jetzt, dass Gott erstens den Menschen die Tiere wieder in seine Obhut gegeben
hat.
Vers 2, alles, was sich auf dem Erdboden regt und alle Fische des Meeres in eurer Hand sind
sie gegeben.
Alles, was sich regt, was da lebt, soll euch zur Speise sein.
Jetzt finden wir, dass Gott nicht nur das Kraut und das Gemüse und Salat den Menschen
zur Speise gibt, sondern dass er ihm auch Fleisch gibt.
Das ist in der heutigen Zeit von Bedeutung, wo es viele Vegetarier gibt oder Veganismus (00:02:03)
eine große Rolle spielt und wo Gott hier deutlich macht, dass er den Menschen alles
Fleisch zum Essen gegeben hat, wie das grüne Kraut.
Allerdings mit einer Ausnahme, nur das Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut sollt ihr nicht
essen.
Und wahrlich euer Blut von euren Seelen werde ich fordern, von jedem Tier werde ich es fordern
und von der Hand eines Jeden, seines Bruders, werde ich die Seele des Menschen fordern.
Mit anderen Worten, Blut darf nicht gegessen werden, weil in dem Blut das Leben ist und
Gott das Recht über Leben allein sich selbst vorbehalten hat.
Das heißt, auch heute ist noch verboten, Blutwurst oder dergleichen zu essen und Gott
möchte das nicht, weil das Blut für das Leben steht.
Deshalb, Blut vergießen bedeutet nicht, dass buchstäblich materielles Blut fließt, sondern
dass Leben genommen wird, Leben gegeben wird.
Dann finden wir hier in Vers 6, wer Menschenblut vergießt durch den Menschen, soll sein Blut
vergossen werden.
Gott nimmt eine neue Epoche und zeigt dem Menschen, dass jetzt Regierung nicht nur möglich, (00:03:05)
sondern nötig ist.
Er überträgt dem Menschen die Regierung und damit kommen wir eben zu einer Haushaltung,
die jetzt nicht mehr das Gewissen des Menschen in den Mittelpunkt stellt, sondern wo er dem
Menschen Regierungsverantwortung überträgt.
Wir finden dann ab Vers 8, dass Gott mit dem Menschen einen Bund macht und dass er als
Zeichen dieses Bundes den Bogen, den Regenbogen in die Wolken setzt.
Ein wunderbares Zeichen, das wir bis heute haben, das zeigt, dass Gott an diesen Bund
denken wird, wenn er den Menschen richten möchte.
Er sagt ausdrücklich, Vers 11, ich errichte meinen Bund mit euch, nicht mehr soll alles
Fleisch ausgerottet werden durch die Wasser der Flut.
Und gerade in den Wolken, gerade dann, wenn Wasser kommt, dann gedenkt Gott an diesen
Bund und sorgt dafür, dass der Mensch nicht noch einmal durch die Wasserflut ausgelöscht
wird, das heißt, dass Gericht durch Regen, durch Wasser in einem vollständigen Maß geübt (00:04:01)
wird.
Das bedenken wir, dass wenn Überschwemmungen sind, die in kleinem Maß auch eine Zucht
Gottes für den Menschen sind, dann denkt Gott durch den Regenbogen daran, dass er nicht
die ganze Menschheit bis eben auf so eine Familie ausrotten möchte.
Ein wunderbares Zeichen der Barmherzigkeit Gottes, die in seinem Herzen ist.
Und dann finden wir in Abvers 20, in trauriger Weise, dass eben, wie wir das in 1.
Mose 8 gelesen haben, der Mensch immer noch durch zwei Naturen geprägt ist, einerseits
durch den Raben, andererseits durch die Taube.
Derjenige, der in erster Linie jetzt die Regierungsverantwortung bekommt, nämlich Noah, ist nicht in der
Lage, sich selbst zu regieren.
Wir sehen, dass er einen Weinberg anpflanzt, Vers 20, und dass er von dem Wein trinkt und
betrunken wird und sich entblößt und nicht einmal in der Lage ist, sich selbst zu regieren,
verantwortlich zu regieren.
Wir sehen, dass das zu einer Sünde seines Sohnes Hamm und von Cana anführt, dem Enkelsohn, (00:05:01)
der offensichtlich die führende Rolle dabei spielt, sodass Noah seinen Enkelsohn verflucht.
Wir sehen hier Segen und Fluch.
So, wie Gott gesagt hat in 1.
Mose 8 Vers 22,
und es nur noch das Gute gibt, die Bösen alle in der Hölle sein werden und von dem
Angesicht des Herrn weg sein werden.