Am: Di, 3. Februar 2026
Gott ist ein wunderbarer Schöpfer, der sich seiner Geschöpfe annimmt. Und Er ist es wert, dass wir Ihm die Anbetung unserer Herzen bringen. Wir schauen so auf das Sühnungswerk, das der Herr Jesus vollbracht hat.
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Gott hatte Gericht über diese Erde gebracht durch die Flut.
Das haben wir in 1. Mose 7 gelesen.
1. Mose 8 beginnt damit: "Und Gott gedachte an Noah".
Gott, das ist der Schöpfergott, der sich über Noah und die Tiere erbarmt.
Denn es heißt nicht nur, dass er an Noah gedachte, sondern an alle Tiere und alles Vieh.
Wir haben hier diesen wunderbaren Schöpfergott, der seine Schöpfung nicht verderben möchte, ganz im Gegenteil.
Aber er muss Gericht üben, wenn der Mensch in seiner Bosheit überhand nimmt.
Und hier sehen wir, dass durch das Handeln des Menschen es Folgen auch für die gesamte Schöpfung gibt, im Guten wie auch im Gericht.
Und seit dem Sündenfall sehen wir, dass die ganze Schöpfung unter den Folgen der Sünde des Menschen leiden muss.
Hier sehen wir, dass Gott die Quellen der Tiefe und die Fenster des Himmels verschlossen hat, Vers 2, und dem Regen des Himmels gewehrt wurde.
Es ist ein aktives Eingreifen Gottes, um das Gericht hier zu beenden.
Übersehen wir nicht, dass wenn es um das ewige Gericht geht, es nicht um ein Ende geht. (00:01:04)
Es wird ein ewiges Gericht sein. Hier war das Gericht zu Ende.
Die Menschen waren natürlich unter dem Gericht zu Tode gekommen und sie erwartet jetzt im Hades das ewige Gericht vor dem großen weißen Thron.
Aber die Ewigkeit wird kein Ende haben.
Diejenigen, die nicht an Jesus Christus glauben, die ihn nicht als Retter annehmen, werden ewig im Gericht Gottes sein.
Wir sehen, nachdem dann die Wasser nicht mehr von oben und unten kamen, dass dann eine weitere längere Zeit noch gewartet werden musste, Vers 5.
Die Wasser nahmen fortwährend ab bis zum zehnten Monat.
Im zehnten Monat, im ersten des Monats wurden die Spitzen der Berge sichtbar.
Dabei muss man bedenken, dass in der Folge der Flut die Berge eine Höhe erreichen, die sie zuvor nicht gehabt haben.
Sonst wären nicht in dieser vergleichsweise kurzen Zeit alle Berge bedeckt gewesen.
Also Berge wie heute der Mount Everest, die sind durch die Folgekatastrophen der Flut entstanden und waren nicht ursprünglich das Bild der Schöpfung. (00:02:03)
Dann lesen wir, dass nach Verlauf von 40 Tagen, wieder eine Prüfungszeit, Noah das Fenster der Arche, das er gemacht hatte, öffnete und den Raben hinaus ließ.
Und Vers 8, er ließ die Taube von sich heraus.
Wir sehen in diesen zwei Bildern, dass sich die menschliche Natur auch durch diese Reinigung der Erde nicht verändert hat.
So wie bei der neuen Geburt, die Gott uns geschenkt hat, eines bestehen bleibt.
Wir haben sowohl die Taube-Reinheit als auch den Raben.
Das ist die Unreinheit.
Das ist ein unreiner Vogel.
Das heißt, der Mensch hat sich insoweit durch die neue Geburt nicht verändert, als er nach wie vor eine alte, eine sündige Natur besitzt.
Der unbekehrte Mensch hat keine Taube, der hat keine neue Natur, hat keine reine Natur.
Dem ist das Herz nicht gereinigt worden.
Aber für uns als Gläubige gilt, und das werden wir in 1. Mose 9 dann wiederfinden, dass wir, solange wir auf der Erde sind, sowohl eine neue Natur haben als auch eine alte.
Sowohl neues Leben als auch das sündige Fleisch in uns, das noch sündigen kann. (00:03:05)
Von dem Raben lesen wir nichts mehr.
Er fand, auch als die Wasser noch nicht verlaufen waren, schon Platz hier auf dieser Erde.
Diese sündige Natur findet in dieser Welt immer einen Anknüpfungspunkt.
Da gibt es nichts, was dieser Rabe in uns, wenn ich das so ausdrücken darf, nicht auch auf dieser Erde in dieser Welt finden könnte.
Aber die Taube musste warten.
Sie kam wieder zurück, bis sie einen Ruhort für ihren Fuß - Vers 9 - finden konnte.
Ja, diese Taube, die ein Bild der Reinheit ist und die wir im Neuen Testament wiederfinden, als der Heilige Geist auf den Herrn Jesus herniederkam in Gestalt einer Taube, wie eine Taube.
Da sehen wir, dass ein Ruhort für den Heiligen Geist auf dieser Erde letztendlich erst möglich war, als der Herr Jesus kam.
Da fand der Geist Gottes einen Platz, wo er dauerhaft wohnen konnte.
Und wir sind erstaunt, dass als der Herr Jesus dann in den Himmel auffuhr, der Heilige Geist an dem Pfingsttag Apostelgeschichte 2 wiederkam und in der Versammlung Gottes, (00:04:04)
diesem wunderbaren Werk Gottes, diese Neuschöpfung ebenfalls einen Ruheplatz gefunden hat.
Ja, auch in uns persönlich, 1. Korinther 6,19, wohnt der Heilige Geist.
Dann finden wir, dass die Wasser der Erde nach Vers 13 im 601. Jahr im ersten Monat, am ersten des Monats tatsächlich vertrocknet waren.
Wir haben gesehen, dass die Flut gekommen ist im 600. Lebensjahr im zweiten Monat, am 17. des Monats.
Das heißt, wir haben jetzt praktisch ein Jahr, die Noah in der Arche zugebracht hat.
Und jetzt finden wir, dass Gott zu Noah gesprochen hat:
"Geh aus der Arche, du und deine Frau und deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir.
Alle Tiere, die bei dir sind, von allem Fleisch, an Vögeln, an Vieh, an allem Gewürm, das sich auf der Erde regt, lass mit dir hinausgehen".
Ja, jetzt ist ein neuer Weg geöffnet, ist eine neue Epoche hier auf dieser Erde, hat angefangen unter Noah.
Und dann finden wir als erste Reaktion Noahs, dass er Gott einen Altar baute. (00:05:05)
Aber er wird hier nicht Gott genannt, der Schöpfergott, sondern er baute dem HERRN, also Jehova , JHWH, baut er einen Altar.
"Und er nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar".
Wir sehen hier, dass die neue Erde ein Vorbild auf die neuen Himmel und die neue Erde, die einmal kommen werden,
dass das Brandopfer, also das Werk des Herrn Jesus zur Verherrlichung Gottes, den Anfang machte.
"Und der HERR roch den lieblichen Geruch und der HERR sprach in seinem Herzen: Nicht mehr will ich fortan den Erdboden verfluchen um des Menschen willen".
Wir sehen, was Sühnung bedeutet, dass Gott jetzt segnen kann, dass Gott jetzt den Menschen segnen kann auf der Grundlage des Werkes des Herrn Jesus.
Ja, das Werk des Herrn Jesus ist vor Gott und das führt dazu, dass er diese Erde segnen kann. Das ist wahre Sühnung.