Am: Do, 29. Januar 2026
In 1. Mose 7 lernen wir, dass Gott Gericht nicht nur ankündigt, sondern auch ausführt. Es ist ein universales Gericht - über die ganze Erde, das heißt vor allem, über alle Menschen. Bis auf diejenigen, die sich nach Gottes Wort in den Rettungsanker, die Arche, gerettet haben. Sogar noch weitere sieben Tage gab Gott Zeit und Gelegenheit. Niemand nutzte sie.
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In 1. Mose 6 haben wir gesehen, dass Gott die Wasserflut angekündigt hat, die er über
die Erde bringen würde, Vers 17.
In 1. Mose 7 finden wir jetzt, dass Gott diese Flut gebracht hat, aber zuvor hören wir,
dass der Herr zu Noah sprach, geh in die Arche, du und dein ganzes Haus, denn dich habe ich
als gerecht vor mir befunden in diesem Geschlecht.
Ein wunderbares Prinzip, das sich durch Gottes Wort zieht, dass Gott Häuser, das heißt
Du und dein ganzes Haus, dich habe ich als gerecht vor mir befunden.
Die Gerechtigkeit von Noah führte dazu, dass Gott nicht nur ihn gerettet hat, sondern ihn
und sein Haus.
Wie sagte der Apostel Paulus zu diesem Gefängniswärter in Philippi, Apostelgeschichte 16, nachdem
dieser gefragt hatte, was muss ich tun, um gerettet zu werden?
Paulus antwortete, glaube an den Herrn Jesus und du wirst gerettet werden, du und dein
Haus.
Natürlich muss sich jeder selbst bekehren, um in den Himmel zu kommen, aber wir sehen
hier das Herz Gottes, dass er Häuser rettet und das ist ein Trost bis in die heutige Zeit (00:01:02)
für solche, die sich als Erwachsene bekehren, als Ehemänner oder Ehefrauen, als Mütter
oder als Väter, dass Gott Häuser rettet, Familien.
Gott zeigt sich hier auch als der Schöpfergott, der seine Schöpfung bewahrt, denn wir lesen,
dass in Vers 2 von allem reinen Vieh nur sieben und sieben zu sich nehmen sollte, ein Männchen
und ein Weibchen und sein Weibchen und von dem Vieh, das nicht rein ist, zwei, ein Männchen
und sein Weibchen.
Gott wollte die Schöpfung bewahren, obwohl der Mensch durch den Sündenfall, obwohl der
Mensch durch die Bosheit, wie wir sie in 1.
Mose 6 gefunden haben, letztlich alles zerstört, Gott bewahrt seine Schöpfung.
Dann sagt Gott Noah in Vers 4, in noch sieben Tagen so lasse ich auf die Erde regnen, 40
Tage und 40 Nächte.
Die Zahl 40 spricht, 4 mal 10, von einem universellen Prüfen und das kam jetzt über die Erde aber
als ein richtendes Prüfen, als ein Gericht.
Wir haben also hier wirklich ein universelles Gericht, das Gott bringt und wo er damit den (00:02:02)
Menschen auch heute deutlich macht, es kommt ein Gericht.
Der Mensch kann dem Gericht Gottes nicht entfliehen, wenn er sich von Gott los sagt, wenn er in
seiner Bosheit, der Mensch und in seiner Verdorbenheit auf dieser Erde lebt und nicht sich zu Gott
bekehrt.
Wir sehen dann, dass Noah gehorsam ist, Vers 5 und dass er versechs 600 Jahre alt war,
als die Flut kam.
Wir haben gelesen in 1.
Mose 5 Vers 32, dass er 500 Jahre alt war, offensichtlich hat er insgesamt ungefähr
100 Jahre an der Arche gebaut.
Gott hat insgesamt nach 1.
Mose 6 Vers 3, 120 Jahre gewartet in seiner großen Langmut, bevor er dieses Gericht gebracht
hat.
Aber er hat dann 20 Jahre nach dem Beginn dieses Wartens Noah beauftragt, diese Arche
zu bauen und er war der Prediger der Gerechtigkeit, der 100 Jahre durch das Bauen und gewiss auch
durch Worte die Menschen gewarnt hat und ihnen gesagt hat, das Gericht kommt.
Wir lesen dann in Vers 9, dass die Tiere 2 und 2 zu Noah in die Arche kamen, das ist (00:03:06)
beeindruckend.
Gott hat ein Instinkt in diese Schöpfung gelegt, dass jeweils von jeder Art der Tiere
2 zu Noah gekommen sind.
Er musste nicht irgendwie Gewalt ausüben über diese Tiere, sondern sie sind zu ihm
gekommen.
Dann heißt es in Vers 11, dass im 600.
Lebensjahr Noas im zweiten Monat, am 17.
des Monats diese Flut gekommen war, dass alle Quellen der großen Tiefe und die Fenster
des Himmels sich öffneten und dann der Regen 40 Tage und 40 Nächte gekommen war.
Zuvor heißt es in Vers 16 dann, und der Herr schloss hinter Noah zu, mit anderen Worten,
jetzt war keine Zeit mehr da.
Man hat den Eindruck, dass sieben Tage, Vers 10, noch gewartet wurden, es hätten Menschen
noch kommen können.
Gott hat ihnen noch bis zum letzten Moment Gelegenheit gegeben umzukehren und in die Arche (00:04:01)
an den Ort der Sicherheit zu kommen, der Mensch wollte nicht.
Es zeigt die Verhärtung des Menschen, der trotz des Angebots der Gnade nicht zu Gott
umkehrt und sich nicht bekehrt.
Und dann lesen wir in Vers 17, dass die Flut kam 40 Tage lang über die Erde.
Die Wasser mehrten sich und hoben die Arche empor und sie erhob sich über die Erde und
die Wasser nahmen überhand und mehrten sich auf der Erde.
Vers 19, die Wasser nahmen so sehr überhand auf der Erde, dass alle hohen Berge, die unter
dem ganzen Himmel sind, bedeckt wurden.
Vergessen wir nicht, dass das ein Hinweis ist, auch auf das, was der Herr Jesus getan
hat.
Er ist die Erfüllung dieser Arche.
Das Wasser kam nicht auf Noah, er war geschützt in der Arche mit seiner Familie, aber auf
die Arche kam das Wasser.
So musste der Herr Jesus in das Gericht Gottes gehen, um uns zu erlösen, um uns zu erretten,
damit wir durch die Arche, durch Christus hindurch gerettet werden könnten.
Vers 24, und die Wasser nahmen überhand auf der Erde 150 Tage, der Jesus musste die Ewigkeit
unserer Strafe erdulden. (00:05:02)
Drei Tage und drei Nächte war er im Herzen der Erde und er ist in das Gericht Gottes
gegangen, in diese sühnenden Leiden.
Wir können nur andächtig und anbetend vor dem Herrn Jesus stehen bleiben, dass er für
uns dieses Gericht Gottes hier vorgeschattet in dem Regen, in dem unerbittlichen Regen
40 Tage und 40 Nächte, unter dem alle Menschen umgekommen sind, die nicht in der Arche waren.
Ja, es gibt nur Rettung für diejenigen, die Jesus Christus als Retter annehmen.
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!