1. Mose 6


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(00:00:00) Nachdem uns in 1. Mose 5 gewissermaßen die christliche Zeitepoche vorgeschattet wird und am Ende gezeigt wird, dass es einen Übergang gibt in die Zeit danach durch einen gläubigen Überrest, in Noah vorgebildet, startet Kapitel 6 mit einer mysteriösen Begebenheit, wo wir sehen, dass die Söhne Gottes in Vers 2 die Töchter der Menschen sahen, die schön waren und sie nahmen sich zu Frauen, die sie irgend erwählten und dann heißt es: "In jenen Tagen" - Vers 4 - "waren die Riesen auf der Erde" und auch nachher "als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und diese ihnen gebaren". Das sind okkulte Szenen, die uns die Zeit der Drangsal vorschatten, die Zeit der Drangsal, wo es in der Tat zu großem Okkultismus kommen wird, wo solche, die inspiriert sind durch Satan, der römische Kaiser und auch der Antichrist, wie Söhne Gottes hier auf dieser Erde agieren werden, wie Herrscher agieren werden, die die Menschen in Despotismus unterjochen werden. Aber Gott wird dem ein (00:01:04) Ende bereiten durch ein Gericht, durch dieses Gericht, das hier durch die Flut vorgeschattet ist. Es ist das Gericht Gottes und hier nach dem Verfluchen als Folge des Sündenfalls, das erste Mal eine Beschreibung der Menschheit in ihrem wahren Charakter, wo wir lesen in 1. Mose 6 Vers 6: "Es reute den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde und es schmerzte ihn in sein Herz hinein, denn alles Gebilde der Gedanken seines Herzens sind nur böse den ganzen Tag", Vers 5. Und deshalb die Beschreibung in Vers 11: "Die Erde war verdorben vor Gott und die Erde war voll Gewalttat". Das ist die Beschreibung. Das ist die Beschreibung der heutigen Zeit, kann man nicht anders sagen, wo es Verdorbenheit ist von vorne bis hinten und Gewalttat von vorne bis hinten. Und Gott wird dieser Bosheit in moralischer und auch in körperlicher Hinsicht ein Ende setzen durch sein Gericht, das er (00:02:01) über diese Erde bringen wird. Und dazu hat er aber einen Überrest erwählt nach seiner Wahl der Gnade, der hier durch Noah vorgebildet wird, Vers 8: "Noah aber fand Gnade in den Augen des HERRN". Da gibt es einen Überrest, den er wählt nach Wahl der Gnade, wie das in Römer 11 im Blick auf die Juden auch in der heutigen Zeit schon gesagt wird. Es ist reine Auserwählung des Herrn, nicht weil der Mensch irgendwie gut wäre, auch Noah war nicht besser als die anderen. Er war genauso boshaft, aber Gott hat in seiner Gnade diesen Menschen erwählt und er ist dann in der Folge dieser wunderbaren Zuwendung Gottes ein Mann gewesen, der gerecht und vollkommen war unter seinen Zeitgenossen. So wird es einen Überrest geben, den Gott erwählen wird, den er erwecken wird, die sich vor Gott beugen werden, die erkennen werden, dass sie als Volk wirklich boshaft gehandelt haben, indem sie ihren eigenen (00:03:01) König, ihren eigenen Messias umgebracht haben. Und sie werden dann praktisch gerecht leben, sie werden inmitten eines ungerechten, ehebrecherischen, bösen Geschlechts, eines ungläubigen Israels, einer Masse, "die Vielen" manchmal genannt in der Prophetie, werden sie für Gott ihr Leben führen, so wie es hier heißt, bei Noah, er wandelte mit Gott. Und Gott zeigt diesem Überrest ein Rettungsmittel, das hier in der Arche vorgestellt wird. Die Arche, das ist dieses riesige Schiff und es ist bemerkenswert, dass wir dieses Wort noch ein zweites Mal in Gottes Wort finden, nämlich im zweiten Buch Mose, wo es dasselbe Wort ist, bei dem Kästchen in das Mose hineingelegt wird. Rettungsmittel, das für den einzelnen Mose ist, Rettungsmittel, das für jeden ist, das für diesen Überrest sein wird und wo jeder hineinpassen würde, der sich vor Gott beugte. Leider werden das nur wenige tun. Wir finden hier in der Arche ein wunderbares Vorbild auf den Herrn Jesus, eine Arche aus Gopherholz und das zeigt uns, (00:04:03) dass das ein Vorbild, eine Vorschattung ist der Person des Herrn Jesus, der Mensch, als auf dieser Erde gelebt hat und als Mensch auch das Rettungsmittel nicht nur für uns in der heutigen Zeit, sondern auch für das Volk Israel, für den Überrest sein wird. In dieser Arche ist genug Platz für jeden, der kommen möchte. Leider kommen nur wenige. Es ist eine Lichtöffnung, die dort gemacht werden musste, Vers 16, die nach oben schaute. Gott wollte nicht, dass Noah mit seinen Söhnen und den Frauen auf das Gericht schaute, das Gott brachte, sondern er wollte, dass diese Lichtöffnung nach oben den Blick richtete, so wie der Überrest dadurch erhalten werden wird, dass er zu Gott schauen wird. Er hat ihm angekündigt in Vers 17: "Denn siehe, ich bringe die Wasserflut über die Erde, um alles Fleisch unter dem Himmel zu verderben". Ja, Gott wird Gericht üben, das wird er in dieser Drangsalszeit tun. Da wird die ganze Erde, da wird insbesondere das ungläubige Israel, deren Vorläufer den Herrn Jesus umgebracht haben, die ihn an das Kreuz gebracht haben (00:05:05) und gesagt haben, sein Blut komme über uns und über unsere Kinder. Das werden sie dann erleben. Aber dieses Gericht wird über die ganze Erde kommen. Aber jeder, der an den Herrn Jesus glaubt, jeder, der ihm folgen möchte, der sich ihm unterwirft, wird gerettet werden. Diese Rettung wird nicht zutreffen für die Menschen, die aus der christlichen Zeitperiode hier übrig bleiben, die nicht entrückt werden, weil sie nicht geglaubt haben. Sie werden keine zweite Chance bekommen, sondern das trifft nur auf solche zu, die das Evangelium der Gnade nie gehört haben. Wir lesen hier in Vers 22: "Noah tat es, nach allem, was Gott ihm geboten hatte, so tat er", so baute er die Arche und so gab es wirklich diese Rettung für Noah, ein Vorbild für die Rettung, die dem Überrest einmal in wunderbarer Weise geschenkt werden wird.
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Artikelreihe: Überblick über die Bibel (1. Mose)

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