1. Mose 5


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(00:00:00) In 1. Mose 3 haben wir die Geschichte Keins gelesen. Er ist ein Vorausbild, ein prophetisches Bild der Geschichte des Volkes Israel. Gewalttat, Verdorbenheit, ein Leben ohne Gott, ein Leben in eigener Werksgerechtigkeit. Aber durch das Bekenntnis, das in Lamech prophetisch auf den künftigen Überrest hinweist, kommt es dann am Ende dazu, dass doch ein Altar gebaut wird. Es gibt eine Zukunft für das Volk Israel. Denn sie werden zurückkehren zu Gott und werden ihm die Anbetung bringen. In Kapitel 5 Vers 1 heißt es nun, dies ist das Buch von Adams Geschlechtern. Das ist diese Einteilungsformel, die wir immer wieder in dem ersten Buch Mose finden. Hier zum zweiten Mal nach Kapitel 2 Vers 4 und damit finden wir hier jetzt den dritten Teil des ersten Buches Mose. Es sind Adams Geschlechter. Und hier finden wir die Geschichte Adams in Kapitel 5 in einer sehr eindrucksvollen Weise vorgestellt. An dem Tag, als Gott Adam schuf, machte er ihn im Gleichnis Gottes. Adam war im Gleichnis Gottes geschaffen worden, d.h. in einer Ähnlichkeit, was die Moral (00:01:04) betrifft, zu Gott. Er war ohne Sünde geschaffen worden. Mann und Frau schuf er sie, und er segnete sie und gab ihnen den Namen Mensch an dem Tag, als sie geschaffen wurden. Gottes Schöpfung ist vollkommen. Dann heißt es in Vers 3, und Adam lebte 130 Jahre und zeugte einen Sohn in seinem Gleichnis, nach seinem Bild. Mit anderen Worten, alle Nachkommen von Adam sind Nachkommen in seinem Bild, seine Repräsentanten und in seinem Gleichnis, das heißt moralisch ihm ähnlich, nämlich als solcher, der gesündigt hat. Adam ist jetzt zu einem Haupt einer Familie, einer Rasse geworden, nämlich von Menschen, die Sünder waren. Gott hatte den Menschen sündlos geschaffen. Adam aber ist in Sünde gefallen und seine Nachkommen sind wie er. Und Adam gab diesem Nachfolger, seinem Sohn, den Namen Zed. Und wir haben gelesen Ersatz. Ersatz, weil derjenige, der eigentlich seine Linie fortführen sollte, Abel, gestorben (00:02:01) war. Und dann heißt es weiter, die Tage Adams, nachdem er Zed gezeugt hatte, waren 800 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter, und alle Tage Adams, die er lebte, waren 930 Jahre und er starb. Das ist jetzt die Geschichte. Der Mensch wird geboren, Adam wurde geschaffen. Er zeugt Söhne und Töchter und dann stirbt er. So wird das auch weiter fortgeführt in Vers 6. Und Zed lebte 105 Jahre und zeugte Enos. Und Zed lebte, nachdem er Enos gezeugt hatte, 807 Jahre und zeugte Söhne und Töchter und alle Tage Zeds waren 912 Jahre und er starb. Das heißt, die ganze Geschichte, die hier im Geschlechtsregister bis zu Noah fortgeführt wird, ist eine Geschichte von Geburt, von Heirat, mit Kindern bekommen und dann von Tod. Auf das Leben folgt der Tod. Das ist die Geschichte der Menschheit. Das ist die Folge des Sündenfalls. Der Mensch bildet sich ein, er sei von selbst entstanden, er sei eine Evolution gewesen. Aber hier zeigt uns Gott, was Tatsache ist. Durch die Sünde ist der Tod in die Welt gekommen. Der Tod ist nicht die Beförderung des Lebens, wie die Evolution sagt, sondern der Tod ist (00:03:03) das Ende des Lebens und er ist die Folge des Sündenfalls von Adam und Eva. Und so finden wir das hier fortgeführt von Adam über Zed über Enos über Kenan über Mahalel über Jered über Henoch über Methuselah über Lamech bis zu Noah, wo wir dann wieder einen neuen Anfang haben der Geschichte der Menschen. Und das, was wir hier finden, ist im Unterschied zu Kapitel 4 nicht die Geschichte des Volkes Israel, sondern ist ein Vorausbild auf die Geschichte des christlichen Zeugnisses hier auf der Erde. Dieses christliche Zeugnis ist nämlich letztendlich, was die Verantwortung des Menschen betrifft, nicht besser als das geschichtliche Zeugnis des Volkes Israel. Das christliche Zeugnis ist wodurch geprägt, dass der Tod eingetreten ist, dass alles durch Niedergang geprägt ist. Während wir am Anfang finden, Adam lebte 930 Jahre, Zed 912, bei Methuselah finden wir (00:04:02) sogar 969 Jahre, wird es dann bei Lamech sind es nur noch 777 Jahre, ähnlich wie dann auch Noah eben nicht mehr dieses Alter erreicht. Bei ihm waren es 950 Jahre. Es geht bergab und immer wieder tritt der Tod ein, bis auf einen Fall, wo wir auf einmal lesen von Henoch, Henoch wandelte mit Gott und er war nicht mehr, denn Gott nahm ihn weg. Henoch ist nicht gestorben und so ist das Ende für diejenigen, die wahre Christen sind, die an den Herrn Jesus glauben, nicht der Tod, sondern sie werden einmal entrückt werden. Der Herr Jesus hat zugesagt, ich komme wieder, um euch zu mir zu holen, der Apostel Paulus hat das in 1. Thessalonicher 4 auch noch einmal bestätigt, Gott braucht keine Bestätigung, der Jesus braucht keine Bestätigung, aber es ist doch ein doppeltes Zeugnis. Der Jesus hat das gesagt und der Apostel Paulus, inspiriert durch den Geist Gottes, hat das wiederholt. So finden wir, dass die christliche Zeitperiode zu Ende geführt wird, durch die Entrückung, (00:05:02) die wir in Henoch vorgebildet finden. Während Noah eben nicht vor der Flut, die ab Kapitel 6 dann vor uns kommt, getötet wird, sondern der auch nicht vorher entrückt wird, sondern der durch das Gericht der Flut hindurch gerettet wird. Ein schönes Vorbild auf den gläubigen Überrest künftiger Tage, die eben durch das Gericht hindurch gerettet werden. Und sie werden vorgeschattet durch Noah, dessen Vater ein prophetisches Zeugnis gesagt hat, in dem er sprach, dieser wird uns trösten über unsere Arbeit und über die Mühe unserer Hände wegen des Erdbodens, den der Herr verflucht hat. Wahrer Trost kam durch Gott, durch Noah, der eben hindurch gerettet wird, der von dieser verdorbenen Erde, die durch das Gericht gereinigt wurde, dann auf die neue Erde, gereinigte Erde, hinübergeführt wird, was ein Vorbild ist auf den gläubigen Überrest des Volkes Israel.
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Artikelreihe: Überblick über die Bibel (1. Mose)

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