Lehren aus dem Eklat um das sexualpädagogische Konzept in Schwäbisch Hall


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) In der heute ideologisierten und manipulierten Medienwelt weiß man manchmal nicht so genau, wie man eigentlich glauben kann. Egal, welche Seite agiert, ist immer mit Übertreibungen zu rechnen. Weiß man nie genau, was ist der Wahrheit entsprechend. Und das muss man ganz klar sagen, auf alle Seiten anwenden. Das ist nicht nur die unmoralische Welt, die so handelt und agiert. Das sind auch manche Konzepte von sogenannten Lebensrettern usw., die in gleicher Weise überspitzen und überzeichnen. Und wo man am Ende des Tages, weil alles politisiert wird, nicht genau weiß, was ist los. Hintergrund dieses Podcasts ist eine Situation in Schwäbisch Hall, wo angeblich in Kindergärten schon einjährige Kinder als sexuelle Wesen verstanden werden. Und im Blick auf Doktorspiele, da bestimmte Maßnahmen und Regeln erlassen worden sind. Nun regen sich manche darüber auf, dass einjährige Kinder als sexuelle Wesen genannt werden. Aber das ist natürlich jetzt auch Unfug. (00:01:01) Jeder Mensch ist entweder männlich oder weiblich und damit ein sexuelles Wesen. Das hat also gar nichts damit zu tun, was jetzt mit der Sexualität passiert. Also auch da müssen wir sozusagen die Kirche im Dorf lassen. Aber natürlich ist es besorgniserregend, wenn solche Themen überhaupt im Blick auf Kitas, Kindergärten usw. erörtert werden, um einen Rahmen zu geben, was natürlich nötig ist für solche Einrichtungen, was erlaubt ist und was nicht erlaubt ist. Ich gehe gar nicht auf Einzelheiten ein, die sind so geschmacklos. Das heißt, sie sind so schlimm, wenn man darüber nachdenkt, dass ich damit niemanden belasten möchte. Jedenfalls müssen wir davon ausgehen, dass in diesen Einrichtungen für Kleinstkinder und auch bei Kindergärten eben ein sexualpädagogisches Konzept eingerichtet wird, entstanden ist, dass das grundsätzlich auch formuliert wird, um einen Rahmen zu geben. Das ist ja auch nötig, das ist ja auch richtig. Aber wo natürlich in einer Welt, die die Welt des Teufels ist, die unter der Herrschaft des Teufels steht, alles andere als christliche, als biblische Prinzipien gelten. (00:02:05) Das müssen Eltern wissen, die ihre Kinder in solche Kitas geben, die vorziehen zu arbeiten und die Kinder eben nicht zu Hause zu erziehen und zu Hause für sie da zu sein, sondern zu arbeiten. Ich rede jetzt nicht von solchen, die, weil sie alleinerziehend sind, weil der Ehemann zum Beispiel oder die Ehefrau in Sünde gekommen ist und die Familie den Ehepartner verlassen hat, wo Väter oder Mütter keine andere Wahl haben, als allein zu arbeiten, um die Familie durchzubringen und ihre Kinder in solche Einrichtungen geben müssen. Was sollen sie sonst tun, wenn keine Großeltern direkt in der Nähe wohnen und das übernehmen können oder Geschwister? Wir reden von dem freiwilligen Abgeben von Kindern in eine solche Kita, in einen solchen Kindergarten. Da müssen wir heute damit rechnen, dass schon ab dem Alter von ein Jahr letztlich Dinge zugelassen werden, Rahmenpläne erstellt werden, die wir nach der Schrift absolut nicht als richtig erachten. Ich sage noch mal im Blick auf diesen konkreten Fall in Schwäbisch Hall, (00:03:01) fällt es schwer, wirklich zu sortieren und zu unterscheiden, was los ist. Aber es ist ja kein Wunder, dass in einer Welt, die unter der Herrschaft des Teufels steht, wo auch solche Einrichtungen natürlich in einer moralisierten Welt, die von Gender und von Sexualidentität heute geprägt sind oder ist, dass da Dinge erlaubt sind, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, die einen Rahmen erlauben, den wir aus der Schrift absolut nicht erkennen können. Also obwohl wir da nicht eine genaue Einordnung geben können, ist es klar, dass in dieser Welt die Welt regiert, dass in dieser Welt der Teufel regiert und dass er seine Vorstellungen und seine Ideen und seine Zerstörungskonzepte natürlich zur Geltung bringt. Wir brauchen uns darüber nicht zu wundern. Deshalb sollten wir viel mehr darüber nachdenken, wo wollen wir unsere Kinder denn am liebsten haben? Was sagt der Apostel Paulus in Epheser 6 Vers 4? Ihr Vetter reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn. Dafür sind wir Väter, dafür sind wir Eltern zuständig, verantwortlich. Und jetzt besonders wir Väter. Ist uns das so wichtig, dass wir bereit sind, (00:04:01) auf vielleicht zusätzliches Einkommen zu verzichten, auf einen zusätzlichen Urlaub, auf einen Urlaub zu verzichten, dadurch in bescheideneren Verhältnissen leben müssen, um unsere Kinder in der Zucht und Ermahnung des Herrn aufzuziehen? Das kann ja wohl nicht richtig sein, vor diesem Hintergrund Kinder möglichst früh abzugeben. Ist das die Zucht und Ermahnung des Herrn? Damit ist die Zucht und Ermahnung der Welt vorprogrammiert. Und wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn die Folgen früher oder später davon sichtbar sind. Ich rede jetzt nicht von Ausnahmen und von Engpässen, da habe ich eben schon von solchen Alleinerziehenden, die gar nichts für ihre Situation können, gesprochen, sondern geben wir freiwillig unsere Kinder in eine Einrichtung, von der wir wissen, dass das nicht die Zucht und Ermahnung des Herrn ist. Haben wir nicht vielmehr als Eltern die Aufgabe, uns um unsere Kinder zu kümmern? Warum sind wir dankbar für Kinder? Nehmen wir sie noch als Geschenk Gottes an? Und wenn ja, sind wir dann solche, die für unsere Kinder zur Verfügung stehen? Ähnlich in Kolosser 3 Vers 21. Ihr Väter reizt eure Kinder nicht, damit sie nicht mutlos werden. (00:05:04) Mit anderen Worten, wir sind dafür verantwortlich, besonders wir Väter, aber wir können das auch sicher ein Stück weit verallgemeinern, dass unsere Kinder nicht mutlos werden. Wie viele mutlose Kinder habe ich schon gesehen und gehört, die in den Kindergarten, in die Kitas gegeben wurden, die weinen, wenn sie dahin kommen. Sicher, das mag am Anfang so sein, bis sie sich daran gewöhnt haben. Aber das zeigt ja, dass das Kind die Bindung zu der Mutter gerne sucht und haben möchte. Und nicht zu einem, mag er noch so professionell sein, Kita- oder Kindergartenverantwortlichen. Interessant. In ganz anderem Zusammenhang werden ein paar Hinweise gegeben, die für unser Thema von Nutzen sind. 1. Thessalonicher 2 Vers 7, sagt der Apostel, obwohl wir als Christi Apostel euch zur Last sein konnten, waren wir das nicht, sondern wir sind in eurer Mitte zart gewesen, wie eine nährende Frau ihre eigenen Kinder pflegt. Das ist eine wunderbare Aufgabe, ein wunderbares Vorrecht für Mütter, eine nährende Frau, nicht nur stillende Frau, sondern auch im geistigen Sinn, im seelischen Sinn, (00:06:01) nährende Frau sein, die ihre eigenen Kinder pflegt, die eben nicht auf professionelle Basis andere Kinder pflegt und sich darum kümmert. Ich sage nicht, dass das nicht auch der Fall sein kann zusätzlich, wenn man diese Zeit hat, sondern es geht darum, dass wir eine Initiative haben, Energie einsetzen, um unsere eigenen Kinder zu pflegen, um ihnen einen Rahmen zu geben, eine Atmosphäre zu geben, die christlich ist und wo sie wohl aufwachsen können. Gleiches Kapitel, Vers 11, von 12. Ebenso wie ihr wisst, wie wir jeden Einzelnen von euch, wie ein Vater seine eigenen Kinder euch ermahnt und getröstet und so weiter haben. Ermahnt und getröstet, das soll nicht irgendeine Einrichtung übernehmen, dafür haben wir als Väter, dafür haben wir als Eltern diese Aufgabe, dieses wunderbare Vorrecht entsprechend auch zu handeln. In 1. Timotheus 3 geht es um Anforderungen an Älteste und auch an Dena Diakone, da heißt es in Vers 4, das muss jemand sein, der dem eigenen Haus wohl vorsteht, (00:07:02) der seine Kinder in Unterwürfigkeit hält mit allem würdigen Ernst. Und endlich dann noch einmal in Vers 12, die ihren Kindern und den eigenen Häusern wohl vorstehen. Wohl vorzustehen heißt, Zeit zu haben, sich Zeit zu nehmen, nicht im Beruf total aufzugehen wie als Männer, sondern sich Zeit zu nehmen, aber auch ein Herz zu haben, wohl vorzustehen für die Kinder, sie eben nicht wegzugeben, sondern für sie da zu sein. Kapitel 5 Vers 10 heißt es dann, da geht es um Witwen, die ein Zeugnis hat in guten Werken, wenn sie Kinder auferzogen hat. Das ist eben, sie soll die Kinder aufziehen. Sie soll die nicht aufziehen lassen, wenn es eben möglich ist, sondern sie selbst soll die Kinder aufziehen. Sie soll, sie ziehen zu dem Herrn Jesus, sie soll Zeit dafür investieren, Gebet dafür investieren und eben auch Energie, um sich um die Kinder zu kümmern. Ältere Schwestern sollen nach Titus 2 Vers 4 die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben. Kinder zu lieben, das ist jetzt nicht eine Herzensliebe allein gemeint, (00:08:03) sondern eine praktische, eine tätige Liebe zum Wohl der Kinder. In 1. Petrus 2 finden wir, dass der Apostel schreibt in Vers 2, wie neugeborene Kinder, meint er die Gläubigen dort, seid begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch. Nun, da wird eben ein Baby als Vergleich herangezogen, das von der Mutter, die vernünftige, das heißt, eine gut entsprechende, nützliche, unverfälschte Milch bekommt. Aber wenn es um unsere Kinder geht, wenn sie dann eben heranwachsen, ja auch schon mit einem Jahr, dann geben wir sie in eine Kita, wo sie auch Milch bekommt, wo sie auch Einflüssen ausgesetzt ist, was aber eben keine vernünftige, keine unverfälschte Milch ist, sondern eine Milch, die geprägt ist durch die Ideologien, durch die Moral, durch die geistigen Entscheidungen dieser Welt, die unter der Herrschaft des Teufels steht. Das dürfen wir nicht übersehen. (00:09:01) Letztes Beispiel, wo Gott sich selbst wie ein Vater vorstellt. Jesaja 1 Vers 2. Der Herr hat geredet, ich habe Kinder großgezogen und auferzogen. Ich habe sie gezogen, groß werden lassen, großgezogen und auferzogen. Das heißt, ich habe dann auch mir Zeit genommen, um sie zu erziehen, aufzuziehen. Das ist die Aufgabe von Müttern, das ist die Aufgabe von Vätern, sich darum zu kümmern, dass die Kinder groß werden und zwar nicht irgendwo, sondern bei uns, in unserem Haushalt, in unseren Wohnungen. Und dass wir sie aufziehen, das heißt, dass sie auferzogen werden, dass wir uns Zeit nehmen dafür, dass wir uns um sie kümmern, dass wir ihnen helfen, dass wir sie weiterbringen, dass wir sie zu einem selbstständigen Leben mit dem Herrn führen. Das alles macht deutlich, dieses Problem der Kitas wäre nicht unser Problem als Christen, wenn wir die Aufgabe wahrnehmen, die Gott uns als Eltern gegeben hat. Das wollen wir doch mehr bedenken, was für einen Einfluss wir unsere Kinder aussetzen, freiwillig aussetzen, wenn wir sie in eine Kita, in den Kindergarten geben. Nochmal, es gibt Zwangssituationen, wo man das nicht anders kann, (00:10:02) aber für die meisten von uns gibt es die nicht. Außer, wenn wir der Meinung sind, es reicht nicht mit dem Geld, weil wir eben doch mehr haben wollen, weil wir ein Anspruchsdenken inzwischen haben. Ja, ich weiß, dass es Gegenden in Deutschland gibt, die sehr teuer sind, gerade in manchen Großstädten ist das so. Aber ich kenne Gläubige, ich kenne Freunde, die in sehr bescheidenen Verhältnissen, auch in solchen Großstädten, die sogar noch teurer sind, als in Deutschland gelebt haben, und wo die Mutter zu Hause, die Ehefrau zu Hause geblieben ist, um sich um die Kinder zu kümmern. Und zwar, wann immer die Kinder da sind, wann immer sie nach Hause kamen von der Schule, um eben diesen Einfluss in biblischer, göttlich gewollter Weise zu üben und nicht den antigöttlichen, den antichristlichen Einfluss für die Kinder zuzulassen.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Frauen an die Front: Sollten wir wirklich Gemeindeleiterinnen bekommen? Manuel Seibel Ihr habt die Frage gestellt, ob es biblisch ist, dass örtliche Gemeinden von Frauen geleitet werden. Es handelt sich um einen Trend, der unaufhaltsam erscheint. Dennoch müssen wir überlegen, was Gott, das heißt Gottes Wort, dazu sagt. Und ... Video ansehen
Kita ist Pflicht? Oh nein besser nicht! Manuel Seibel Heute muss man seine Kinder doch in die Kita geben, oder? Was sollen denn sonst unsere Nachbarn bzw. unsere Lehrer sagen? Tatsächlich wird es zunehmend auch unter Christen zur Normalität, Kinder ziemlich früh in Kita und Kindergarten zu geben. ... Video ansehen
Besser in die Kita geben als den ganzen Tag zu bespaßen: Wie gehen wir mit unseren Kindern um? Manuel Seibel Pädagogen und manche andere sprechen von Quality Time statt Quantity Time. Besser Profis ranlassen, als selbst das Chaos durchmachen. Die Frage ist nur, wer nach Gottes Augen die "Profis" im Blick auf die Kinder sind. Podcast anhören
Täuschung entlarven: So erkennst du Fake-Lehren über Gottes Wort! Manuel Seibel „Fake News“ ist zu einem geflügelten Wort geworden in unserer Zeit. Aber leider können falsche Lehren viel zerstörerischer wirken, als man es auf den ersten Blick meint. Gerade über die Person des Herrn Jesus Christus, sein Werk am Kreuz, ... Video ansehen
La Le Lu - lass die Kita zu ... Manuel Seibel Fehlender Fachkräftemangel sei zum Risikofaktor für die frühkindliche Bildung geworden, las ich vor einiger Zeit. Mag ja sein. Sollte uns das dazu bringen, auch als Christen unsere Kinder (noch mehr) in Kitas usw. zu senden? Ein Wort an uns, die ... Podcast anhören
Kanzel oder Küche? Wenn die Gemeinde woke wird ... Manuel Seibel Gott hat Frauen nicht übergangen – aber auch nicht zur Kanzel berufen. Ihr Dienst ist wertvoll, ja unersetzlich, doch Predigt und Leitung der Gemeinde sind keine Bühne für Gleichberechtigungsexperimente. Wer meint, sich hier über Gottes ... Video ansehen