Am: Di, 25. August 2026
Was für ein heikles Thema: Schmuck der Frau ... Schauen wir uns dazu die entsprechenden Stellen im Neuen Testament an.
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Wenn wir über den Wert gläubiger Frauen nachdenken, dann kommen wir im Neuen Testament natürlich
früher oder später auch zu dem Thema Schmuck.
Ein Thema, was viele Christen beschäftigt, wie sie mit Schmuck umgehen sollen.
Nun, wir finden in zwei Abschnitten, dass dieses Thema behandelt wird.
In 1.
Timotheus 2 heißt es in Vers 8: "Ich will nun (im Blick auf die Männer, Vers 9), ebenso
auch, will ich nun, Paulus, dass die Frauen sich in bescheidenem Äußeren, mit Schamhaftigkeit
und Sittsamkeit schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung,
sondern was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke".
Die Frage, die wir uns stellen, ist ja nicht, ist es erlaubt, dass eine Frau Schmuck tragen
darf.
Ist es etwas, was Sünde ist, oder ist es keine Sünde?
Denn diese Frage beschäftigt einen Christen nicht so sehr.
Warum nicht?
Weil das eine gesetzliche Frage wäre.
Gottes Wort zeigt uns, was die richtige Haltung nicht nur von Frauen, sondern auch von Männern (00:01:02)
ist, wenn er uns vorstellt in Römer 12 Vers 1: "Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die
Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, gottwohlgefälliges
Schlachtopfer, was euer vernünftiger Dienst ist", Hingabe.
"Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung
eures Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene
Wille Gottes ist", das ist Gehorsam.
Und Gehorsam ist nicht, einem Gesetz zu folgen, sondern Gehorsam ist, zu prüfen, was der
gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.
Das heißt, wir fragen uns nicht, ist das schon Sünde, ist das gerade noch erlaubt,
sondern als Christ fragen wir uns, wie können wir den Herrn am besten ehren.
Und wenn es jetzt hier um eine Frau geht, die, wie man schon mal sagt, es in ihrem Inneren
hat, wo es natürlich ist, dass sie sich schmücken möchte, da zeigt der Apostel Paulus
hier in 1.
Timotheus 2, was der richtige Weg ist, sich zu schmücken. (00:02:05)
Wenn er sagt, er will nun, er befiehlt nun, dass die Frauen sich in bescheidenem Äußeren,
in anständigen, in ehrbarem, in bescheidenem Äußeren kleiden, dann zeigt sich schon, möchte
sich eine Frau schmücken oder möchte sie bescheiden aussehen?
Möchte sie in dem Sinne bescheiden, nicht, dass das irgendwie komisch ist, sondern, dass
es etwas ist, was das Augenmerk nicht auf ihr Äußeres lenkt, mit Schamhaftigkeit und
Sittsamkeit, das heißt in einer reinen, in einer besonnenen Weise, in einem reinen Äußeren
sich kleiden, eben nicht, dass das Augenmerk auf bestimmte Körperteile gelenkt wird, sondern,
dass man durch das Äußere zeigt, dass man gottesfürchtig ist, altdeutsch fromm, ein (00:03:01)
Leben führen möchte, die sich nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung
schmücken.
Wir sehen also hier, dass deutlich gemacht wird, dass das Augenmerk gerade nicht auf
das Äußere fallen soll, dass man nicht mit den Augen auf diese Kleidung und das,
was auch in den Haaren gemacht werden kann, was da an extravaganten Frisuren hergestellt
werden kann, sondern was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen durch gute
Werke.
Mit anderen Worten, das, was das Augenmerk der Frau sein sollte, ist ein Leben zu führen,
das durch gottesfürchtige, durch Gott zugewandte Werke geprägt ist, in dem sie ihren Mann
liebt, in dem sie für ihre Kinder da ist, wie wir das in Petrus 2 finden.
Wenn man diese Verse liest, 1.
Timotheus 2, käme man dann auf die Idee, dass man sagt, ich möchte mich schmücken,
ist Schmuck vielleicht doch in einem gewissen Sinn eine Alternative, eine Möglichkeit für (00:04:01)
uns als Frauen?
Gehen wir nach 1.
Petrus 3.
Dort finden wir, dass die Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen sollen, damit,
wenn auch einige dem Wort nicht gehorchen, einige Ehemänner, die ungläubig sind, die
noch ungläubig sind, die Frauen waren auch ungläubig, sind aber dann zum Glauben gekommen,
sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden mögen.
Also das Augenmerk wird auf ein Leben gerichtet, das in Unterordnung ist, das ist total im
Widerspruch zu dem Zeitgeist, den wir heute haben.
In einer Weise, wo der Lebenswandel für den Ehemann zeigt, dass die Frau nicht egoistisch
lebt, dass nicht sie im Mittelpunkt stehen möchte, dass nicht sie das Haupt sein möchte,
sondern dass sie für ihren Mann da sein möchte.
Indem sie, diese Männer, euren in Furcht reinen Wandel, das heißt einen Lebenswandel,
der durch ein Verhalten geprägt ist, das sauber ist, das altruistisch ist, das nicht (00:05:01)
egoistisch ist, das nicht narzisstisch ist, das nicht das Augenmerk und den Willen auf
die Frau lenkt, deren Schmuck nicht der äußere sei durch Flechten der Haare und Umhängen
von Goldschmuck oder Anziehen von Kleidern, sondern der verborgene Mensch des Herzens
in dem unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar
ist.
Da sehen wir, dass eben die Frau nicht geprägt sein soll, dass man bei der Frau nicht den
Schmuck sehen soll, der äußerlich ist, sondern einen wahren inneren Schmuck, ja eine Frau
darf sich schmücken, indem sie sanft ist, indem sie still ist, indem sie nicht vorlaut
ist, indem sie nicht den Ton angibt, indem sie nicht die erste Geige spielt, wie man
so sagt, in der Ehe, in der Familie, sondern durch Sanftheit, durch Stillsein, eine Gesinnung,
die eben nicht nach vorne läuft, nach vorne prescht, sondern die bereit ist, im Hintergrund
zu sein.
Und das ist ein Geist, der vor Gott sehr kostbar ist, der wahrer Schmuck für Gott (00:06:03)
ist.
"Denn so schmückten sich einst auch die heiligen Frauen, die ihre Hoffnung auf Gott setzten
und sich ihren eigenen Männern unterordneten".
Und dann wird Sarah als Beispiel genannt.
Wir finden also hier, dass gerade das das Merkmal der Frauen im Alten Testament war,
die Frauen, die gottesfürchtig waren, die mit dem Herrn gelebt haben.
Jetzt kann man natürlich sagen, aber wie war das denn im Haushalt von Sarah, wenn wir
den Knecht sehen, der Rebekka holte, wo er so viel Goldgeschmeide und so weiter herausbrachte?
Ja, in der Tat, im Alten Testament finden wir sehr viel Schmuck, aber davon wird hier
nicht gesprochen, sondern hier wird davon gesprochen, was der Geist dieser Frauen, einer
Sarah, die sogar ihren eigenen Mann Herrn nannte, geprägt hat.
Und hier wird eben nicht gesagt, aber der Schmuck ist nicht so schlimm, wenn der innere
Schmuck da ist, sondern hier wird die Betonung auf den inneren Schmuck gelegt.
Wenn man diese Verse hier liest, deren Schmuck nicht der äußere sei durch flechtende Haare
und Umhängen von Goldschmuck oder Anziehen von Kleidern und so weiter, käme man dann (00:07:03)
als Gläubiger auf die Idee, Schmuck zu tragen, Armreifen, Ringe oder Ohrstecker, wo sogar
dann der Körper noch verändert wird dadurch und wie wir das in 1.
Timotheus 2 gelesen haben, extravagante Frisuren und was weiß ich alles. Diese Verse machen
klar, was der Geist Gottes möchte und wenn eine Schwester sich dem Wort Gottes unterordnen
möchte, wenn sie den Herrn verherrlichen möchte, wenn sie, wie Römer 12 das zeigt,
wirklich prüfen möchte, was der gute und vollkommene und wohlgefällige Wille Gottes
ist, ist der Weg für sie klar.
Dabei wollen wir uns natürlich warnen lassen davor, in extremer Weise Dinge bestimmen zu
wollen.
Heute ist ja nicht nur das Schmuck, was keine andere Funktion als Schmuck hat, sondern Schmuck
kann auch mein Auto sein und das sage ich uns Männern, denn in der heutigen Zeit müssen
wir ja wohl feststellen, dass Schmuck nicht nur ein Thema für Frauen ist, sondern genauso
für Männer und damit meine ich genauso meine Uhr, die kann Schmuck sein, bin ich zufrieden (00:08:05)
mit einer einfachen Uhr, mein Auto kann Schmuck sein, mein Anzug kann Schmuck sein, meine
Schuhe können Schmuck sein, meine Brille kann Schmuck sein, die haben zwar alle Funktionen
außerhalb des Schmucks, aber ich kann sie doch als solche auch tragen.
Insofern wollen wir erstens selbstkritisch als Männer auf uns sehen, wollen zweitens
bedenken, was in ausgewogener Weise im Blick auf den Schmuck zu sagen ist, wollen aber
die Kernbotschaft dieser beiden Abschnitte in 1.
Timotheus 2 und 1.
Petrus 3 nicht übersehen.
Gott sagt nicht äußerer Schmuck, sondern innerer Schmuck.
Damit ist das Thema eigentlich klar für ein einfältiges Kind Gottes, einfältig im positiven
Sinn, das den Herrn ehren möchte.
Wollen wir das nicht?
Wir wollen nicht gesetzlich sein und wollen auch nicht gesetzlich fragen, ist das jetzt
Sünde?
Das möchte ich auch gar nicht beurteilen wollen, was ein Millionär trägt und was
er hat, mag etwas anderes sein, als was in meinem Fall zu tragen ist oder zu haben ist. (00:09:05)
Aber wir wollen die Botschaft des Wortes Gottes doch auf unser Herzen und Gewissen wirken
lassen und in diesen Fragen eben von Herzen das tun wollen, was der Herr uns eben hier
in besonderer Weise vorstellt.