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(00:00:00) Das dritte Kapitel von dem ersten Buch Mose ist wirklich ein Schock. Wir lesen zunächst Die Schlange ist ein Tier. Aber hier finden wir, dass die Schlange missbraucht wird, dass sie missbraucht wird von dem großen Feind, von dem Teufel. Und er, der bis zum Schluss die alte Schlange genannt wird, auch in dem Buch der Offenbarung, er ist der große Feind. Und wir sehen hier, dass die erste Attacke auf Gott, auf Christus und auf den Menschen gefahren wird. Wir haben drei Feinde. Erstens den Teufel, zweitens das sündige Fleisch, das durch den Sündenfall gekommen ist, und drittens die Welt. Und wir finden im Laufe des Wortes Gottes, im Laufe der Geschichte des Menschen, dass alle diese drei Feinde auf den Menschen einwirken, in unterschiedlicher Weise. Und hier sehen wir, das ist auch, wenn man sich über die Epochen in dem Wort Gottes Gedanken macht, dass es genügte, dass der Feind, der Satan, (00:01:03) gegen den Menschen vorgeht, dass der Mensch zu Fall kam. Wir finden später im tausendjährigen Reich, dass der Teufel gebunden sein wird. Da gibt es diesen Feind nicht mehr, der aktiv tätig sein kann, er und seine Dämonen. Und trotzdem ist der Mensch nicht besser geworden. Auch dort wird der Mensch sündigen und fallen und werden Menschen, die geboren werden, die dann natürlich die sündige Natur Adams bei sich haben, an sich tragen, sie werden sich zum Teil nicht bekehren, obwohl es diesen Feind nicht gibt. Das heißt, Gott zeigt uns in diesen Erprobungszeiten, dass welcher Art die Erprobung auch ist, der Mensch immer versagt, der Mensch immer wieder zum Sündigen kommt. Hier ist es der Feind und die Hauptattacke dieses Feindes ist, Zweifel zu säen. Zweifel zu säen an der Liebe und an der Fürsorge Gottes für den Menschen. Und das tut er hier. Und er benutzt das schwächere Gefäß, die Frau. Der Mann war nicht da, Adam war nicht hier. Wir sehen, dass er sehr gleich, sehr schnell dann auch von der Frucht nimmt, die Eva ihm reicht (00:02:01) und er also nicht weit weg gewesen ist. Aber er hat seiner Verantwortung nicht entsprochen, die Gott ihm gegeben hat als Haupt in der Ehe. Jedenfalls finden wir hier, dass der Fall des Menschen vorgestellt wird, der Sündenfall, und dass durch diesen Sündenfall deutlich wird, dass der Mensch, den Gott geschaffen hat, den Gott in Vollkommenheit geschaffen hat, wo alles gut, ja sogar sehr gut gewesen ist, dass dieser Mensch sich nicht Gott zuwendet, sondern bei der ersten Gelegenheit im Blick auf das einzige Gebot, das Gott gegeben hat, zum Sündigen kommt. Wir sehen, dass die drei Elemente, die nach 1. Johannes 2 das Merkmal des gefallenen Menschen sind, hier bei dem Menschen in Unschuld, noch nicht gefallenen Menschen, genau hervorkommen. Wir sehen, dass gesagt wird von Satan in Vers 5, Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses. (00:03:01) Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise, das ist die Lust des Fleisches, und dass er eine Lust für die Augen, die Lust der Augen, und dass der Baum begehrenswert wäre, um Einsicht zu geben. Das ist der Hochmut des Lebens, sein zu wollen wie Gott. Und wir sehen, dass obwohl der Mensch noch nicht gefallen war, obwohl der Mensch noch keine sündige Natur hat, diese drei Merkmale, die von diesem Zeitpunkt an den Menschen kennzeichnen, hier sichtbar werden. Und sie nahm von seiner Frucht ein kurzer Satz, der den Sündenfall beschreibt, und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, er wurde nicht von Satan versucht, er nahm einfach, obwohl er das Gebot Gottes kannte, und er aß. Und wir sehen, dass Gott ihnen das Gewissen schenkte, ein Gewissen, das sie vorher nicht hatten vor dem Sündenfall, aber das jetzt sofort deutlich macht, sie hatten gesündigt. Sie haben in der Tat jetzt die Erkenntnis von Gut und Böse, sind aber nicht mehr in der Lage, das Gute zu tun. Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren, (00:04:01) und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. Der Mensch versucht jetzt, seine Sünde zu verbergen, sich gerecht darzustellen, eine Gerechtigkeit darzustellen, die er nicht mehr besaß. Wir finden dann ab Vers 8, dass Gott kommt und Gericht aussprechen muss. Der Mensch erkennt, dass er nackt ist. Der Mensch, er zeigt sogar auf Gott, anstatt seine Schuld einzugestehen. Die Frau, die du mir beigegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich aß, als ob Gott dafür verantwortlich gewesen wäre. Und Gott muss Gericht üben. Er übt Gericht über die Schlange. Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein, vor allem Vieh und vor allen Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen, alle Tage deines Lebens. Das war Gericht über das Tier. Jetzt kommt Satan, und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen, dem Samen des Teufels und ihrem Samen. Hier finden wir die erste Offenbarung, direkte Offenbarung, dass Gott Gericht üben würde, dass Gott zweitens (00:05:01) einen Samen erwecken würde aus der Frau, das ist Christus, und dass der Same des Satans, die menschlichen Nachkommen, dass sie gegen seinen Christus vorgehen würden. Er wird dir den Kopf zermalmen. Christus würde der Schlange, dem Teufel, den Kopf zermalmen. Du wirst ihm die Ferse zermalmen. Das spricht von dem Tod des Herrn Jesus. Wir finden dann auch, dass Gericht geübt wird, Zucht geübt wird an dem Menschen, dass er in Mühsal die Frau gebärt, der Mann in Mühsal arbeiten wird und dass der Erdboden verflucht wird. Und dass Gott den Garten Eden verschließt vor dem Menschen, dass er nicht auch noch von dem Baum des Lebens ist, um dann ewig in der Sünde zu bleiben. Ein ganz trauriges Kapitel, was aber den Lichtblick hat, dass Adam seine Frau Eva nennt. Sie war die Mutter aller Lebenden, dass er gesehen hat, dass Gott doch trotz des Sündenfalls Leben schenken würde.
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Artikelreihe: Überblick über die Bibel (1. Mose)

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