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(00:00:00) Gott beginnt sein Wort nicht damit, dass er uns eine Theorie, dass er uns seinen Ratschluss vorstellt, jedenfalls nicht zunächst einmal, dass er uns etwas vorstellt, was in seinem Gedankenherzen ist, sondern er zeigt uns, was er getan hat, dass er der Schöpfergott ist. Und das macht Gott nahbar, weil wir Gott erkennen können, wie es in Römer 1 heißt, an dem, was er gemacht hat. Seine Kraft können wir dadurch erkennen und damit ist Gott uns nahbar geworden. Der erste Satz, im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde, macht die ursprüngliche Schöpfung deutlich. Es ist eine wunderbare Schöpfung, es ist eine großartige Schöpfung. Gott hat in großartiger, vollkommener Weise geschaffen und es stand da. Dann finden wir in Vers 2, das hinzugefügt wird, und die Erde war wüst und leer und Finsternis war über der Tiefe. Offensichtlich ist etwas ganz Schlimmes passiert, was nicht den Himmel betroffen hat, aber die Erde, die wüst und leer war. Dieser Ausdruck, wüst und leer, ist immer mit Gericht verbunden, wenn wir den in dem (00:01:04) Alten Testament verfolgen. Das macht deutlich, dass hier etwas geschehen ist, was traurig, was schlimm, was furchtbar gewesen ist. Und wir dürfen annehmen, dass das der Fall Satans ist, wie er uns in Jesaja 14 und Hesekiel 28 vorgestellt wird, wo eine Folge davon war, dass hier auf der Erde furchtbare, schlimme Zustände eingetreten sind. Und dann finden wir ab Vers 3, wo es heißt, und Gott sprach, zehnmal heißt es hier, Gott sprach, es werde Licht und es wurde Licht. Da finden wir, dass Gott jetzt in sieben Tagen, sechs Tagen, wo er handelt und der siebte Tag, wo er ruht, eine Wiederherstellung vornimmt, wo das, was durch den Fall Satans zerstört, in Mitleidenschaft gezogen worden ist, von ihm wiederhergestellt wird. Und wir finden an diesen sechs Tagen, was Gott buchstäblich getan hat, wo er buchstäblich gerufen hat und Dinge wiederhergestellt hat, Schritt für Schritt. Und man fragt sich, warum er das Schritt für Schritt getan hat. (00:02:03) Und in 2. Korinther 4 finden wir eine Antwort darauf, nämlich, dass das eine geistliche Bedeutung hat. Dort heißt es in 2. Korinther 4 Vers 4, Vers 3 lese ich, wenn aber auch unser Evangelium verdeckt ist, so ist es in denen verdeckt, die verloren gehen, in denen der Gott dieser Welt den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, in dem er ihnen nicht, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums, der Herrlichkeit des Christus, der das Bild Gottes ist. Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als Herrn und selbst aber als eure Knechte um Jesu Willen, denn der Gott, der sprach aus finsternes, leuchte Licht, hier heißt es nicht, der Licht erschaffen hat, das hat er natürlich, aber in Vers 1, sondern der sprach aus finsternes, leuchte Licht, das längst da war, der in unserer Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. Das macht deutlich, dass diese Begebenheiten der sechs bzw. sieben Tagen uns etwas Wunderbares (00:03:04) vorstellen. Erstens, was die neue Geburt ist. Gott hat in unser Herzen hineingeleuchtet, in die Herzen derer, die einmal ursprünglich, Adam und Eva, vollkommen erschaffen worden sind, 1. Mose 1 Vers 1, die aber zweitens durch den Fall Adams und Evas, durch den Sündenfall in Gottes Ferne gekommen sind, Finsternis, Wüste und Leere, die da war, aber die Gott nicht gelassen hat in diesem Zustand, sondern die er durch die neue Geburt wiederhergestellt hat. Das Alte Testament zeigt uns in aller Regel nicht die Stellung des Gläubigen in einer bildlichen Form, die wir heute in Christus haben, sondern das Alte Testament zeigt uns, wie wir diese Stellung, in die wir gekommen sind, Schritt für Schritt erfassen und auch verwirklichen. Deshalb finden wir hier in 1. Mose 1 eben sechs bzw. sieben Tage, die uns zeigen den Weg, bis wir diese Stellung völlig erfassen und völlig verwirklichen, letztlich in dem ewigen Zustand wirklich ein vollkommenes (00:04:01) Verständnis haben, was das bedeutet, von neuem geboren zu sein und in Christus zu leben. Darüber hinaus zeigen uns diese sechs oder sieben Tage Epochen, die Gott benutzt hat. Denn Gott hat nicht zu jeder Zeit mit den Menschen in gleicher Weise gehandelt, das ist völlig klar. Mit dem Volk Israel hat er ein Gesetz gegeben, das für uns heute nicht gilt. Wir dürfen Schweinefleisch essen, was das Volk Israel nicht essen durfte. Und damit zeigt uns Gott hier in diesen sieben Tagen sieben verschiedene Epochen, in denen Gott in unterschiedlicher Weise mit den Menschen gehandelt hat. Gott ist derselbe, aber sein Handeln mit uns Menschen ist unterschiedlich. Und dann das schönste der Themen ist letztlich Christus. Wir finden hier in den sieben Tagen, dass der Herr Jesus in einer vielfachen Weise vorgestellt wird. Im ersten Vers, er ist der Schöpfer. Gott hat durch ihn geschaffen. Der zweite Vers zeigt uns den großen Widersacher, Satan, der von Anfang an der Widersacher, seitdem er sich als Satan offenbart hat, dass er Jesus geworden ist. (00:05:02) Aber dann sehen wir, dass Gott Licht ist, Tag 1. Und wer ist das Licht? Das Licht finden wir in dem Herrn Jesus. Er kann sagen, dass er das Licht ist, dass er das Licht der Menschen ist. Und so finden wir seine Herrlichkeit auch in dem weiteren Verlauf dieser Verse in dem ersten Kapitel vorgestellt. Wunderbar, dass Gott uns in diesem ersten Kapitel nicht einfach nur die irdische Schöpfung zeigt. Das zeigt er uns. Er zeigt uns hinter dieser Schöpfung, wie Gott gehandelt hat mit den Menschen durch die neue Geburt, wie Gott in unterschiedlicher Weise mit uns Menschen gehandelt hat und wie er uns den vorstellt, der am Ende in der Person Adams, dem letzten Adam, über diese Erde regieren wird zu seiner eigenen Verherrlichung.
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Artikelreihe: Überblick über die Bibel (1. Mose)

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