2 Fragen zum "Zurückziehen" aus der Gemeinschaft der Gläubigen und zum Behandeln von Sünde einer solchen Person (Teil 3)


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(00:00:00) Es sind noch zwei Nachfragen gekommen zu dem Thema, was zu tun ist, wenn jemand sich zurückzieht bzw. wenn sich herausstellt, dass ein Zurückgezogener in Bösem gelebt hat. Die erste Frage, also die dritte Frage insgesamt, lautet: Was ist, wenn derjenige, der sich zurückzieht, keine Gespräche zulässt und man daher keine Möglichkeit hat zu prüfen, in was für einem Zustand er sich befindet. Leider ist das ein Fall, den man immer wieder erlebt. Es zieht sich jemand zurück oder wir haben den Verdacht, dass etwas Böses vorhanden sein könnte. Aber man kann nicht mit ihm reden, weil er jedes Gespräch ablehnt, jedenfalls das Gespräch mit denen, die einen Ältestendienst am Ort tun, da sich der Betroffene seine Gesprächspartner selber aussuchen möchte. Das erste ist, dass uns so etwas demütigt, nämlich das Bewusstsein, dass wir nicht für Wert geachtet werden, Gesprächspartner zu sein. Aber wir müssen aufpassen, dadurch nichts zu dramatisieren, alles Mögliche zu unterstellen. Wir kennen die Gründe für das Verschließen oft nicht. So etwas kann aus persönlichen Erfahrungen mit uns entspringen, (00:01:03) vielleicht mit Einzelnen von uns, mit solchen, die so jemand als einen Diotrephes nach 3. Johannes empfindet. Er hat den Eindruck, dass so ein Bruder übermäßigen Druck ausübt, sehr hart ist. Es kann auch seelische Gründe geben. Wir wissen es einfach nicht und dürfen nicht einfach das Böseste unterstellen, sondern wir müssen es so hinnehmen und stehen lassen. Das heißt, wir nehmen es aus Gottes Hand hin, erzwingen kein Gespräch, indem wir einfach vor der Tür warten, bis er nach Hause kommt. Nein, wir demütigen uns. 1. Korinther 10 Vers 17 hilft in der Beurteilung: "Denn ein Brot, ein Leib sind wir die vielen, denn wir alle nehmen Teil an dem einen Brot". Es ist deutlich, dass es beim Brotbrechen um Gemeinschaft geht. Wir brechen miteinander das Brot. Wir sind die Vielen, die an dem einen Brot teilnehmen und durch das äußerliche Essen vom Brot innere Gemeinschaft ausdrücken. Sich dieser Gemeinschaft zu entziehen, bedeutet, sich außerhalb der Gemeinschaft zu stellen. (00:02:02) Sich einem Gespräch zu entziehen mit solchen, mit denen man das Brot gebrochen und diese Gemeinschaft geübt hat, bedeutet letztlich, diese Gemeinschaft aufzugeben. Das ist in gewisser Hinsicht ein Affront. Dennoch wollen wir nach Matthäus 18 Vers 15 und nach Matthäus 5 Vers 23 und 24 alle Bemühungen unternehmen, so jemanden zu gewinnen. Matthäus 5 Vers 23: "Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin. Versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und bringe deine Gabe dar". Das heißt, wir wollen alles versuchen, um etwas auszuräumen, was dieser Bruder womöglich gegen mich, gegen uns als Brüderschaft hat. Mit anderen Worten: Wir gehen hin. Matthäus 18 Vers 16 und 17: (00:03:01) "Wenn er aber nicht hört, so geh, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit durch den Mund von zwei oder drei Zeugen jede Sache bestätigt werde. Wenn er aber nicht auf sie hört, so sage es der Versammlung". Wenn er aber auf die Versammlung nicht hört. Das heißt, wir versuchen mit allen Mitteln, so jemanden zu gewinnen, auch wenn er sich zunächst weigert, ein Gespräch zu führen. Wir können durchaus versuchen, darauf einzugehen, dass jemand mitgeht, zu dem dieser sich Zurückgezogene ein gewisses Maß noch an Vertrauen hat. Wir kommen ihm, soweit es eben möglich ist, entgegen. Wir versuchen somit nicht, Maximalforderungen durchzusetzen, in dem Sinne, dass wir möglichst die nehmen, zu denen er überhaupt keinen Kontakt hatte, sondern wir überlegen, soweit es irgendwie möglich ist in Übereinstimmung mit der Schrift, auf ihn zuzugehen. Das heißt auch: Wir bemühen uns nicht nur einmal, ohne dass wir penetrant sein wollen, sondern mehrfach, ihn zu gewinnen für ein Gespräch, ihm darzulegen, warum aus unserer Sicht ein Gespräch nützlich und notwendig ist. Wenn es uns dann aber nicht gelingt, ein Gespräch zu führen, müssen wir so jemanden dem Herrn überlassen. (00:04:07) Wir dürfen dabei nicht unterstellen, dass er im Bösen lebt, es sei denn, der Herr macht das offenbar. Ich wiederhole jedoch noch einmal: Brüder nicht anzunehmen, ist ein Affront gegen sie und damit auch gegen die Versammlung. Wir denken an Verse wie 3. Johannes, wo das natürlich im Blick auf einen Apostel geschrieben wird, aber doch ein grundsätzliches Prinzip ist. Johannes schreibt dort: "Ich schrieb etwas an die Versammlung, aber Diotrephes, der gern unter ihnen der Erste sein will, nimmt uns nicht an". Die Konsequenz, Vers 10: "Deshalb wenn ich komme, will ich an seine Werke erinnern, die er tut, indem er mit bösen Worten gegen uns schwatzt". Also handelt es sich um etwas, was nicht nur nicht in Übereinstimmung mit Gottes Wort ist, sondern direkt verkehrt ist. In dem Zusammenhang denken wir auch an 1. Korinther 12, zum Beispiel Vers 21: "Das Auge aber kann nicht zu der Hand sagen, ich benötige dich nicht. (00:05:05) Oder wiederum das Haupt zu den Füßen, ich benötige euch nicht". Nein, wir sind miteinander zusammengestellt und wir gehören zueinander. Wir sind einander gegeben zur Hilfe, "damit" - Vers 25 "keine Spaltung in dem Leib sei, sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander hätten. Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, oder wenn ein Glied verherrlicht wird, so freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid Christi Leib und Glieder im Einzelnen". Das heißt, wir sind zueinandergehörig, wir sind voneinander abhängig. Wer daher ein solches Glied nicht annimmt, das ein Gespräch sucht, handelt direkt gegen Gottes Wort. Den verantwortlichen Brüdern, also solchen, die einen Ältestendienst tun, bleibt dann nur diesen Sachverhalt festzustellen, nämlich, dass jemand sich zurückgezogen hat und man deshalb keine Gemeinschaft am Tisch des Herrn mehr mit ihm pflegen kann, dass er also, wenn er wieder am Brotbrechen teilnehmen möchte, (00:06:04) zunächst ein Gespräch führen muss mit den verantwortlichen Brüdern. Das kann man den Betroffenen schriftlich mitteilen und in der Versammlung, im örtlichen Zusammenkommen wird man das mündlich mitteilen. Noch einmal, wir dürfen das nicht dramatisieren, wir kennen manchmal die wahren Gründe nicht, sondern wir stellen es nüchtern und gedemütigt vor, wie die Sache ist und überlassen das dem Herrn. Das heißt, wir beten natürlich weiter für die Person, aber den Rest überlassen wir dem Herrn. Dann die zweite Zusatzfrage, die vierte Frage insgesamt: Was ist, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass jemand im Bösen gelebt hat? Manchmal erleben wir ja genau das, dass wir nicht genau wissen, wie die Umstände sind, aber dann stellt sich später heraus, es war doch Böses. Wir wussten das nicht, wir durften es daher nicht einfach unterstellen, aber so ist es. Zunächst beugen wir uns darunter , dass wir nicht erkannt haben, dass Böses in unserer MItte war. Man kann auch sagen, dass der Herr es uns nicht offenbart hat, nicht offenbaren konnte. Ich denke da an einen Vers wie in 2. Könige 4 Vers 27, wo wir von Elisa lesen, nicht in Bezug auf Böses, dass er sagt: (00:07:08) "Aber der Mann Gottes sprach: ´Lass sie, denn ihre Seele ist betrübt und der Herr hat es mir verborgen und hat es mir nicht kundgetan´." Das demütigt uns, dass wir die Dinge nicht erkennen konnten und uns der Herr das nicht deutlich gemacht hat. Wir beugen uns darunter, weil womöglich unser eigener geistlicher Zustand das eben nicht zugelassen hat. Wir bemühen uns dann um ein Gespräch mit so jemandem, dass wir, wenn möglich, eben noch mit ihm führen wollen. Wir werden ihm, wenn er ein solches Gespräch zulässt und wir bemühen uns nicht nur einmal darum, aber vor allem in Sanftmut und in Demut, wir werden ihm dann sagen, dass wir ihn ausgeschlossen hätten, wenn wir damals gewusst hätten, was tatsächlich vorgefallen ist. Je nach Umständen und Zeitpunkt, kein Fall gleicht dem anderen, werden wir ihm mitteilen, dass wir das jetzt noch als Versammlung nachholen, um uns an der Sache als rein zu erweisen. So heißt das in 2. Korinther 7,11. (00:08:02) Der Apostel sagt dort im Blick auf die Korinther: "Denn siehe eben dies, dass ihr gottgemäß betrübt worden seid, wie viel Fleiß hat es bei euch bewirkt, sogar Verantwortung, sogar Unwillen, sogar Furcht, sogar Sehnsucht, sogar Eifer, sogar Vergeltung, ihr habt in allem bewiesen, dass ihr an der Sache rein seid". Und das war auch in Korinth nur möglich, indem ein solcher Böse ausgeschlossen wurde. Das werden wir dann entsprechend ebenfalls tun müssen. Oder, wenn die Umstände anders sind, dass man einen Ausschluss nach der Schrift in einem konkreten Fall nicht mehr für sinnvoll, für richtig erachtet, wird man in entsprechender Weise den Geschwistern mitteilen müssen, dass alle die Person wie einen Ausgeschlossenen zu behandeln haben. Wir sehen ja in 1. Korinther 5 Vers 11, dass gesagt wird: "Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand der Bruder genannt wird, ein Hurer ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Räuber, mit einem solchen nicht einmal zu essen". (00:09:02) Hier ist also noch nicht von einem Ausschluss die Rede, das kommt erst in Vers 13. Aber wenn jemand, der bekannt war als Bruder, in einer Sünde lebt, dann müssen wir ihn behandeln wie einen Ausgeschlossenen, wenn, je nach Umständen, das in diesem konkreten Fall als Ausschluss nicht mehr vollzogen werden kann. Aber dann beugen wir uns darunter und teilen den Geschwistern und den Betroffenen mit, dass wir ihn genauso behandeln müssen wie einen Ausgeschlossenen. Wir beugen uns, 1. Korinther 5 Vers 2: "Ihr seid aufgebläht" - muss Paulus den Korinthern sagen - "und habt nicht viel mehr Leid getragen, damit der, der diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte weggetan würde." Wir tragen also Leid und man kann das auch verbinden damit, was im Alten Testament dem Priester gesagt wird, 3. Mose 6 Vers 19. Da heißt es: "Der Priester, der es als Sündopfer opfert, soll es essen, an heiligem Ort soll es gegessen werden, im Vorhof des Zeltes der Zusammenkunft". Das gleiche wird noch einmal in Vers 23 gesagt. Wir essen das Sündopfer, das heißt, wir machen uns eins mit der Sünde, wir machen sie zu unserer Sünde, wir bekennen sie als unsere Sünde, wir demütigen uns darunter. (00:10:09) Neue Gemeinschaft kann es natürlich nur geben, wenn Buße vorhanden ist, nicht nach Änderung der Lebenssituation. Nicht dadurch, dass jemand, der Hurerei begangen hat, die Person heiratet, ist er wiederhergestellt. Dann ist zwar die laufende Sünde nicht mehr vorhanden, aber der sündige Zustand selbst wird nicht beendet dadurch, dass jemand heiratet, sondern nur durch Buße und natürlich durch das Lassen der Sünde. Das ist eine klare Belehrung aus Sprüche 28, wo es in Vers 13 heißt: "Wer seine Übertretungen verbirgt, wird kein Gelingen haben, wer sie aber bekennt und lässt, wird Barmherzigkeit erlangen". Das ist nötig. Der ebenfalls sündigende und womöglich ungläubige Partner des Betroffenen, der am Brotbrechen teilnahm, ist in der Regel anders zu behandeln, insbesondere wenn er ungläubig ist. Wir lesen ja in 1. Korinther 5 in den Versen 9 und 10, dass dort gesagt wird: "Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Huren Umgang zu haben, nicht durchaus mit den Hurern dieser Welt oder den Halbsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen". (00:11:16) Diese Person ist gerade dann, wenn sie ungläubig oder nicht belehrt worden ist, weil sie nicht in den Zusammenkünften gewesen ist, anders zu behandeln, weil ihre Verantwortung geringer ist. Nicht, dass die Sünde keine Sünde wäre. Aber wir können eben nicht aus der Welt hinausgehen und als so jemand, der Teil dieser Welt ist, müssen wir einen Ungläubigen behandeln, beziehungsweise als jemand, der unbelehrt ist, der unwissend ist, wenn wir nicht genau wissen, wie diese Belehrung bisher stattgefunden hat. Das heißt, hier ist viel Weisheit und Unterscheidungsvermögen nötig, dass wir die Sünde dessen, der Bruder genannt wird, nicht einfach übertragen auf den, mit dem er gesündigt hat, es sei denn, diese Person stammt genauso aus den Zusammenkünften. Wir müssen also mit Einsicht überdenken, wie wir einer solchen Person zum Beispiel das Evangelium nahe bringen, um ihr deutlich zu machen, dass es sich um Böses handelt in den Augen Gottes. (00:12:06) Es ist nicht vorauszusetzen, dass diese Person das so sieht, weil in der Welt alles möglich ist, ohne dass man es Sünde nennt. Das sind ein paar Punkte im Blick auf jemanden, bei dem sich im Nachhinein herausstellt, dass er im Bösen gelebt hat. Grundsätzlich wollen wir festhalten: Man kann nicht jeden Fall einzeln voraussehen. Es gibt so viele unterschiedliche Fälle, die wir alle jeweils einzeln betrachten müssen. Aber es gibt die Prinzipien des Wortes Gottes und diese lassen sich auf jeden Fall anwenden. Wenn ein Bruder oder jemand, der Bruder genannt wird, in Sünde lebt, macht Gottes Wort ganz klar, wie wir mit so jemandem umgehen müssen. Es beugt und demütigt uns, aber es ist Gottes Wort und wir wollen dieser Heiligkeit entsprechen und es wäre keine Liebe, weder Liebe noch Loyalität zum Herrn noch Liebe zu der Person, wenn wir das Böse übergehen würden. Nein, wir wollen nach Gottes Wort handeln, auch wenn es uns tief beschämt.
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Artikelreihe: Zurückziehen aus der Gemeinschaft der Gläubigen & Sünde

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