Am: So, 29. März 2026
Dieser Brief ist äußerst ernst, denn es geht um böse Lehre über die Person des Herrn Jesus. Da kann es niemals Kompromisse geben für uns.
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Der zweite Johannesbrief ist ein sehr ernster Brief.
Es ist ein sehr ernster Brief in dem Sinn, dass dort eine Frau angeschrieben wird, was
schon ungewöhnlich ist für einen neutestamentlichen Brief, und ihr deutlich gemacht wird, dass
es im Blick auf eine Sache keinen Aufschub geben kann, dass es nicht möglich ist, deswegen
noch zu warten, bis der Apostel Johannes zu ihr käme.
Da heißt es in Versieben, denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesus
Christus im Fleisch kommend bekennen.
Dies ist der Verführer und der Antichrist.
Gebt Acht auf euch selbst, damit wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern
vollen Lohn empfangen.
Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht.
Wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn.
Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus
auf und grüßt ihn nicht, denn wer ihn grüßt, nimmt Teil an seinen bösen Werken.
Das macht deutlich, dass die Lehre des Christus, dass die Frage, wie über die Person des
Herrn Jesus gesprochen wird, der Maßstab dafür ist, wie ich mit jemandem umgehen (00:01:02)
soll.
Die Lehre des Christus, da geht es noch nicht einmal um die Lehre über sein Werk, sondern
da geht es, was über seine Person gesagt und gedacht wird.
Und das ist der Maßstab, ob jemand richtig steht oder nicht.
Natürlich zeigt uns das Neue Testament, dass es noch andere Punkte gibt, die von Bedeutung
sind.
Zum Beispiel, was ich über sein Werk denke.
Wenn jemand die Allversöhnung lehrt, sagt das am Ende des Tages, am Ende irgendwie alle
Menschen doch wieder in den Himmel kommen oder jedenfalls nicht in der Hölle sind,
dann ist das natürlich ein furchtbares Vergehen an dem Werk, das der Jesus vollbracht hat.
Nein, das ist nicht der einzige Punkt, die Lehre des Christus, aber sie ist der tiefste
Punkt, sie ist der höchste Punkt, sie ist der am Ende des Tages ganz entscheidende Punkt,
wie denke ich über die Person des Herrn Jesus.
Da gab es dort Menschen, die haben nicht gelehrt, dass der Jesus im Fleisch gekommen ist.
Viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesus Christus im Fleisch kommend
bekennen.
Hier geht es also noch nicht mal darum, dass ich notwendigerweise direkt eine falsche, (00:02:01)
eine böse Lehre bringe.
Sagen wir wie die Zeugen Jehovas, die davon sprechen, dass der Jesus das oberste Geschöpf
ist.
Das ist direkt eine böse, eine Irrlehre.
Das ist eine Lehre, die im Widerspruch zu Gottes Wort steht, die die Herrlichkeit des
Herrn Jesus erniedrigt.
Aber hier spricht Johannes sogar noch weitergehend von Personen, die nicht etwas direkt Verkehrtes
lehren, obwohl man früher oder später, wenn man etwas Falsches über die Person des Herrn
Jesus in seinem Herzen trägt, auch direkt falsche Dinge lehrt.
Aber hier geht es nur, dass eine Wahrheit, die Gottes Wort uns deutlich zeigt, einfach
nicht gebracht wird, nämlich, dass der Jesus im Fleisch gekommen ist, die nicht Jesus Christus
im Fleisch kommend bekennen.
Was bedeutet das?
Im Fleisch zu kommen bedeutet, dass der Jesus Mensch geworden ist.
Fleisch ist nicht der Körper gemeint.
Manche denken ja, Fleisch würde immer Körper bedeuten, das ist natürlich Unfug.
Hier sehen wir, im Fleisch gekommen heißt, dass er als Mensch gekommen ist, dass der
Jesus wirklich Mensch geworden ist.
Es gibt falsche Lehre, die behaupten, der Jesus sei einfach nur erschienen, sei irgendwie
ein Geistwesen, was so scheinbar einen Körper angenommen hätte, wie die Engel zum Beispiel. (00:03:04)
Die Engel sind nie Mensch geworden.
Wenn sie erschienen sind, hatten sie einen menschlichen Körper, aber sie waren nicht
Mensch.
Sie haben Fleisch in dem Sinn an sich gehabt, dass sie als Menschen, sagen wir, im Alten
Testament gekommen ist oder auch der Hebräerbrief spricht davon, dass Menschen Engel beherbergt
haben.
Sie kamen in menschlicher Gestalt, aber sie sind nicht im Fleisch gekommen, sie sind nicht
Mensch geworden.
Und wer nicht das bringt, also nicht nur wer falsch lehrt, der Jesus sei nicht Mensch geworden,
sondern wer nicht bringt, dass der Jesus als Mensch gekommen ist, wer nie davon spricht,
dass der Jesus Mensch ist, das ist ein Verführer.
Aber im Fleisch kommend bedeutet noch mehr.
Es bedeutet, dass jemand gekommen ist.
Von dir und mir kann man überhaupt nicht sagen, dass wir gekommen wären, wir sind
geboren worden, wir waren ja nicht vorher.
Der Jesus aber, er existierte immer, er ist der ewige Sohn und er ist zu einem bestimmten
Zeitpunkt dann als Mensch auf diese Erde gekommen, indem er etwas geworden ist, was er zuvor
nicht war, aber nicht aufgehört hat, das zu bleiben, was er immer gewesen ist, der
ewige Sohn Gottes. (00:04:01)
Er ist gekommen.
Er hätte auch anders kommen können als Engel, so ist er auch mal im Alten Testament erschienen.
Aber er ist gekommen und ist jetzt geblieben als Mensch, er ist wirklich Mensch geworden,
dieser ewige Sohn Gottes, der eben hier als Mensch da war, aber niemand anderes ist als
der ewige Sohn Gottes.
Er ist im Fleisch gekommen, das heißt, derjenige, der gekommen ist, der ist weitaus mehr als
ein Mensch.
Und da gibt es Verführer, die das nicht bringen, die nicht sagen, er ist wirklich der ewige
Gott, der Mensch, der hier auf dieser Erde gewesen ist, der existierte vorher, der war
schon immer, der ist der ewige Sohn Gottes.
Und wer so etwas nicht bringt, der ist ein Irrlehrer, der ist jemand, der weitergeht
und nicht in der Lehre des Christus bleibt, in der Lehre des Christus, so wie Gottes Wort
ihn uns zeigt und vorstellt, als den ewigen Sohn Gottes der Mensch geworden ist.
Und natürlich zeigt uns das Wort Gottes noch viel mehr Herrlichkeiten dieser Person, aber
das sind einmal die beiden Eckpfeiler.
Wenn wir sagen, er ist nicht der Höchste, er ist nicht der Allmächtige, er ist nicht
der Allgegenwärtige, alles das würde bedeuten, dass wir nicht die Lehre des Christus bringen,
dass wir nicht in Übereinstimmung mit der Lehre des Christus sind. (00:05:02)
Wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn.
Wer in dieser Lehre bleibt, das heißt, wer so lehrt und wer in dem Verständnis dabei
bleibt, was Gottes Wort über den Herrn Jesus sagt, der hat den Vater und er hat den Sohn,
der hat eine Beziehung zu dem Vater, der ist ein Erlöster und der ist jemand, der den
Sohn hat und eine Beziehung zu dem Sohn hat.
Wer das aber nicht tut, wenn jemand wie die Zeugen Jehovas und viele andere eine böse,
eine falsche Lehre über den Herrn Jesus bringt, nicht in dem Bereich bleibt, wie die Schrift
uns das vorstellt, den dürfen wir nicht einmal in das Haus aufnehmen, mit dem dürfen
wir keine Gemeinschaft pflegen, denn wie der Apostel Johannes durch den Heiligen Geist
hier sagt, wer ihn grüßt, nimmt Teil an seinen bösen Werken, ein normaler Gruß ist
doch nur etwas Äußerliches, ist doch nur ein Handschlag.
Nein, Gottes Wort sagt, äußere Gemeinschaft oder äußere Verbindung bedeutet innere Gemeinschaft.
Ob ich das so sehe, ob du das so siehst, ist nicht entscheidend, Gott sieht das so.
Wenn ich ihn auch nur grüße, dann nehme ich Teil an seinen Werken. (00:06:01)
Äußere Verbindung bedeutet innere Gemeinschaft, lass uns das nicht vergessen.
Es gibt nichts Höheres, es gibt nichts Wichtigeres als die Person des Herrn Jesus und das, was
Gott über ihn lehrt, das ist Maßstab für uns, das ist bindend für uns und deshalb
wollen wir dabei bleiben.
Das konnte nicht warten, das musste der Apostel, obwohl er zu dieser Frau kommen wollte, sie
besuchen wollte, das konnte nicht warten und so ist das für uns dringlich.
Wenn jemand nicht die Lehre des Christus bringt, wenn er nicht daran bleibt, dann dürfen
wir mit ihm nichts, aber auch gar nichts zu tun haben wollen, denn das ist eine Frage
der Loyalität zu deinem Herrn und Retter, zu dem Herrn Jesus.
Lass uns dabei bleiben, lass uns ihm die Ehre geben und das ist natürlich ein ernstes,
ein sozusagen negatives Thema, aber wenn wir in dieser Lehre bleiben, wenn wir dabei bleiben,
was Gottes Wort über den Herrn Jesus sagt, wer der Herr Jesus wirklich ist, dann haben
wir sowohl den Vater als auch den Sohn, das ist die tiefste, das ist die größte Signung,
die es überhaupt gibt.
Großartig, sich so mit dem Herrn Jesus zu beschäftigen und in ihm zu bleiben. (00:07:22)
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft! (00:08:22)
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!