Christus - der Maßstab für Gemeinschaft (2. Joh 7-11)


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(00:00:00) Der zweite Johannesbrief ist ein sehr ernster Brief. Es ist ein sehr ernster Brief in dem Sinn, dass dort eine Frau angeschrieben wird, was schon ungewöhnlich ist für einen neutestamentlichen Brief, und ihr deutlich gemacht wird, dass es im Blick auf eine Sache keinen Aufschub geben kann, dass es nicht möglich ist, deswegen noch zu warten, bis der Apostel Johannes zu ihr käme. Da heißt es in Versieben, denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesus Christus im Fleisch kommend bekennen. Dies ist der Verführer und der Antichrist. Gebt Acht auf euch selbst, damit wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangen. Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht, denn wer ihn grüßt, nimmt Teil an seinen bösen Werken. Das macht deutlich, dass die Lehre des Christus, dass die Frage, wie über die Person des Herrn Jesus gesprochen wird, der Maßstab dafür ist, wie ich mit jemandem umgehen (00:01:02) soll. Die Lehre des Christus, da geht es noch nicht einmal um die Lehre über sein Werk, sondern da geht es, was über seine Person gesagt und gedacht wird. Und das ist der Maßstab, ob jemand richtig steht oder nicht. Natürlich zeigt uns das Neue Testament, dass es noch andere Punkte gibt, die von Bedeutung sind. Zum Beispiel, was ich über sein Werk denke. Wenn jemand die Allversöhnung lehrt, sagt das am Ende des Tages, am Ende irgendwie alle Menschen doch wieder in den Himmel kommen oder jedenfalls nicht in der Hölle sind, dann ist das natürlich ein furchtbares Vergehen an dem Werk, das der Jesus vollbracht hat. Nein, das ist nicht der einzige Punkt, die Lehre des Christus, aber sie ist der tiefste Punkt, sie ist der höchste Punkt, sie ist der am Ende des Tages ganz entscheidende Punkt, wie denke ich über die Person des Herrn Jesus. Da gab es dort Menschen, die haben nicht gelehrt, dass der Jesus im Fleisch gekommen ist. Viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesus Christus im Fleisch kommend bekennen. Hier geht es also noch nicht mal darum, dass ich notwendigerweise direkt eine falsche, (00:02:01) eine böse Lehre bringe. Sagen wir wie die Zeugen Jehovas, die davon sprechen, dass der Jesus das oberste Geschöpf ist. Das ist direkt eine böse, eine Irrlehre. Das ist eine Lehre, die im Widerspruch zu Gottes Wort steht, die die Herrlichkeit des Herrn Jesus erniedrigt. Aber hier spricht Johannes sogar noch weitergehend von Personen, die nicht etwas direkt Verkehrtes lehren, obwohl man früher oder später, wenn man etwas Falsches über die Person des Herrn Jesus in seinem Herzen trägt, auch direkt falsche Dinge lehrt. Aber hier geht es nur, dass eine Wahrheit, die Gottes Wort uns deutlich zeigt, einfach nicht gebracht wird, nämlich, dass der Jesus im Fleisch gekommen ist, die nicht Jesus Christus im Fleisch kommend bekennen. Was bedeutet das? Im Fleisch zu kommen bedeutet, dass der Jesus Mensch geworden ist. Fleisch ist nicht der Körper gemeint. Manche denken ja, Fleisch würde immer Körper bedeuten, das ist natürlich Unfug. Hier sehen wir, im Fleisch gekommen heißt, dass er als Mensch gekommen ist, dass der Jesus wirklich Mensch geworden ist. Es gibt falsche Lehre, die behaupten, der Jesus sei einfach nur erschienen, sei irgendwie ein Geistwesen, was so scheinbar einen Körper angenommen hätte, wie die Engel zum Beispiel. (00:03:04) Die Engel sind nie Mensch geworden. Wenn sie erschienen sind, hatten sie einen menschlichen Körper, aber sie waren nicht Mensch. Sie haben Fleisch in dem Sinn an sich gehabt, dass sie als Menschen, sagen wir, im Alten Testament gekommen ist oder auch der Hebräerbrief spricht davon, dass Menschen Engel beherbergt haben. Sie kamen in menschlicher Gestalt, aber sie sind nicht im Fleisch gekommen, sie sind nicht Mensch geworden. Und wer nicht das bringt, also nicht nur wer falsch lehrt, der Jesus sei nicht Mensch geworden, sondern wer nicht bringt, dass der Jesus als Mensch gekommen ist, wer nie davon spricht, dass der Jesus Mensch ist, das ist ein Verführer. Aber im Fleisch kommend bedeutet noch mehr. Es bedeutet, dass jemand gekommen ist. Von dir und mir kann man überhaupt nicht sagen, dass wir gekommen wären, wir sind geboren worden, wir waren ja nicht vorher. Der Jesus aber, er existierte immer, er ist der ewige Sohn und er ist zu einem bestimmten Zeitpunkt dann als Mensch auf diese Erde gekommen, indem er etwas geworden ist, was er zuvor nicht war, aber nicht aufgehört hat, das zu bleiben, was er immer gewesen ist, der ewige Sohn Gottes. (00:04:01) Er ist gekommen. Er hätte auch anders kommen können als Engel, so ist er auch mal im Alten Testament erschienen. Aber er ist gekommen und ist jetzt geblieben als Mensch, er ist wirklich Mensch geworden, dieser ewige Sohn Gottes, der eben hier als Mensch da war, aber niemand anderes ist als der ewige Sohn Gottes. Er ist im Fleisch gekommen, das heißt, derjenige, der gekommen ist, der ist weitaus mehr als ein Mensch. Und da gibt es Verführer, die das nicht bringen, die nicht sagen, er ist wirklich der ewige Gott, der Mensch, der hier auf dieser Erde gewesen ist, der existierte vorher, der war schon immer, der ist der ewige Sohn Gottes. Und wer so etwas nicht bringt, der ist ein Irrlehrer, der ist jemand, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, in der Lehre des Christus, so wie Gottes Wort ihn uns zeigt und vorstellt, als den ewigen Sohn Gottes der Mensch geworden ist. Und natürlich zeigt uns das Wort Gottes noch viel mehr Herrlichkeiten dieser Person, aber das sind einmal die beiden Eckpfeiler. Wenn wir sagen, er ist nicht der Höchste, er ist nicht der Allmächtige, er ist nicht der Allgegenwärtige, alles das würde bedeuten, dass wir nicht die Lehre des Christus bringen, dass wir nicht in Übereinstimmung mit der Lehre des Christus sind. (00:05:02) Wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Wer in dieser Lehre bleibt, das heißt, wer so lehrt und wer in dem Verständnis dabei bleibt, was Gottes Wort über den Herrn Jesus sagt, der hat den Vater und er hat den Sohn, der hat eine Beziehung zu dem Vater, der ist ein Erlöster und der ist jemand, der den Sohn hat und eine Beziehung zu dem Sohn hat. Wer das aber nicht tut, wenn jemand wie die Zeugen Jehovas und viele andere eine böse, eine falsche Lehre über den Herrn Jesus bringt, nicht in dem Bereich bleibt, wie die Schrift uns das vorstellt, den dürfen wir nicht einmal in das Haus aufnehmen, mit dem dürfen wir keine Gemeinschaft pflegen, denn wie der Apostel Johannes durch den Heiligen Geist hier sagt, wer ihn grüßt, nimmt Teil an seinen bösen Werken, ein normaler Gruß ist doch nur etwas Äußerliches, ist doch nur ein Handschlag. Nein, Gottes Wort sagt, äußere Gemeinschaft oder äußere Verbindung bedeutet innere Gemeinschaft. Ob ich das so sehe, ob du das so siehst, ist nicht entscheidend, Gott sieht das so. Wenn ich ihn auch nur grüße, dann nehme ich Teil an seinen Werken. (00:06:01) Äußere Verbindung bedeutet innere Gemeinschaft, lass uns das nicht vergessen. Es gibt nichts Höheres, es gibt nichts Wichtigeres als die Person des Herrn Jesus und das, was Gott über ihn lehrt, das ist Maßstab für uns, das ist bindend für uns und deshalb wollen wir dabei bleiben. Das konnte nicht warten, das musste der Apostel, obwohl er zu dieser Frau kommen wollte, sie besuchen wollte, das konnte nicht warten und so ist das für uns dringlich. Wenn jemand nicht die Lehre des Christus bringt, wenn er nicht daran bleibt, dann dürfen wir mit ihm nichts, aber auch gar nichts zu tun haben wollen, denn das ist eine Frage der Loyalität zu deinem Herrn und Retter, zu dem Herrn Jesus. Lass uns dabei bleiben, lass uns ihm die Ehre geben und das ist natürlich ein ernstes, ein sozusagen negatives Thema, aber wenn wir in dieser Lehre bleiben, wenn wir dabei bleiben, was Gottes Wort über den Herrn Jesus sagt, wer der Herr Jesus wirklich ist, dann haben wir sowohl den Vater als auch den Sohn, das ist die tiefste, das ist die größte Signung, die es überhaupt gibt. Großartig, sich so mit dem Herrn Jesus zu beschäftigen und in ihm zu bleiben. (00:07:22) Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft! (00:08:22) Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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Artikelreihe: Christus im Neuen Testament (Bibelbücher)

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