Am: So, 15. März 2026
Wer geistlich wachsen möchte, braucht Christus - nicht nur als Retter, sondern als Gegenstand der Beschäftigung. Wer in wahrer Erkenntnis dieser großartigen Person wächst, hat wirklich Wachstum!
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(00:00:00)
Wenn wir uns den zweiten Petrusbrief anschauen, dann werden wir feststellen, dass Wachstum
dort direkt mit der Person des Herrn Jesus verbunden wird.
Wir lesen beispielsweise in 2. Petrus 1 Vers 2,
Gnade und Friede sei euch vermehrt in der Erkenntnis Gottes und Jesu unseres Herrn.
Das heißt, wenn wir Gnade und Friede vermehrt haben wollen,
dann geht das nur, erstens, wenn wir mehr und mehr von Gott erkennen,
aber zweitens, wenn wir mehr und mehr von der Person des Herrn Jesus erkennen.
Mit anderen Worten, geistliches Wachstum ist unmittelbar verbunden damit,
dass wir uns mit der Person des Herrn Jesus beschäftigen.
Gnade und Friede vermehrt zu bekommen, heißt ja nicht,
dass Gott uns mehr und mehr Gnade schenkt, mehr und mehr Frieden gibt.
Gottes Gnade ist vollkommen offenbart worden in der Person des Herrn Jesus.
Gottes Gnade für unser tägliches, praktisches Glaubensleben
steht uns an jedem Tag zu 100% zur Verfügung.
Und als Ergebnis der Gnade, denn der Friede ist immer die Folge von Gnade,
wie wir in den Grüßen und den Gebeten und den Bitten des Apostels Paulus, (00:01:04)
aber auch eben hier des Apostels Petrus am Anfang der Briefe sehen,
ist immer der zweite Punkt. Das heißt, aus der Gnade geht dann der Friede hervor,
der Friede, der in unserem Herzen ist, der Friede, der praktisch genossen wird
zwischen uns und Gott, unserem Vater, der Friede, der zwischen uns und den Gläubigen steht.
Das ist immer eine Folge, ein Ergebnis des Bewusstseins, dass wir in der Gnade leben.
Und beides wird eben hier verbunden, und ich beschränke mich jetzt mal auf diese eine Seite,
mit der Erkenntnis der Person des Herrn Jesus, Jesu, unseres Herrn,
des Bewusstseins, wer Jesus ist, dass er nicht nur dieser niedrige, demütige,
damals in Demut auf der Erde lebende Jesus ist, sondern dass er zugleich unser Herr ist,
dass er Herr ist, dass er eine Autorität besitzt, dass er die Autorität besitzt,
und dass wir wirklich in diesem Bewusstsein vor ihm und mit ihm leben sollten und können,
dass er Autorität über unser Leben hat, aber dass er zugleich unser Herr ist, (00:02:04)
derjenige, der mit uns eine Beziehung hat, dem wir angehören,
der uns auch begleitet in unserem Glaubensleben, der uns zur Verfügung steht,
der ein Auge auf uns hat, unser Herr. Und wie kann ich in dieser Erkenntnis wachsen?
Indem ich mich mehr und mehr mit ihm beschäftige,
indem ich täglich mehr und mehr ein Leben führe mit ihm.
Und das finden wir eben sehr ähnlich, dann auch am Ende dieses Briefes noch einmal ausgedrückt,
in 2. Petrus 3, da heißt es, wachst aber, Vers 18, wachst aber in der Gnade
und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.
Ihm sei die Herrlichkeit, sowohl jetzt als auch auf den Tag der Ewigkeit. Amen.
Wir sehen also auch da, dass es das Begehren, dass es der Wunsch von Petrus ist,
sein letztes Wort, was er an Gläubige richtet.
Er hat einen großartigen, einen umfangreichen Dienst getan.
Wir finden den ganz besonders in den ersten Kapiteln der Apostelgeschichte.
Und ganz gewiss war er damit nicht zu Ende. Als Apostel hat er bis an sein Lebensende gedehnt. (00:03:04)
Aber das sind so seine letzten Worte, auch dann von seinen zwei Briefen.
Das ist das, was er uns wie ein Testament dann ganz am Ende noch mitgibt,
wo ein gewisses Ausrufezeichen draufsteht.
Wachst aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.
Ja, er wünscht, dass wir nicht stehenbleiben.
Und wie jemand gesagt hat, das ist wie beim Mond.
Das ist, wenn wir nicht wachsen, dann ist das Rückschritt.
Ja, das Stehenbleiben auf einem Stand, geistlichen Stand,
bedeutet letztlich Rückschritt in unserem Glaubensleben.
Das heißt, es ist unser Begehren, geistlich zu wachsen.
Das tun wir natürlich nicht auf eine gesetzliche Art und Weise,
indem ich sage, wenn ich jetzt jeden Tag die Bibel lese
und wenn ich jetzt jeden Tag ein Vers mehr in der Bibel lese,
dann geht es mir gut, dann geht es mir besser.
Das wäre eben gesetzlich zu denken, gesetzlich zu handeln.
Nein, es geht darum, dass wir in einer Weise unser Leben führen,
dass Christus mehr und mehr der Mittelpunkt ist.
Dass wir in der Gnade und Erkenntnis seiner Person wachsen, (00:04:01)
in der Gnade des Herrn Jesus zu wachsen.
Das heißt, dass wir mehr und mehr ein Bewusstsein bekommen,
ich selber kann nichts.
Wenn ich wachse in der Erkenntnis, dann könnte die falsche Folge sein,
ach ja, dann kann ich ja doch jetzt mehr und mehr selber tun.
Aber das Gegenteil ist der Fall.
In diesem Bewusstsein, wer der Herr Jesus ist,
wie er mir Gnade dargereicht hat, weiß ich,
dass ich noch mehr Gnade brauche.
Ein Mensch, der gerade zum Glauben gekommen ist,
der weiß, ich lebe von der Gnade.
Aber wenn man dann ein bisschen sich selber kennengelernt hat,
ein bisschen die Herausforderung des Weges,
ein bisschen den Herrn Jesus kennengelernt hat,
dann merkt man, ich brauche viel mehr Gnade.
Ich kann ja nur dadurch leben, dass er mir alles darreicht.
Und je tiefer wir in das Verständnis des Wortes Gottes hineinkommen,
je mehr wir ein Bewusstsein haben, wer der Herr Jesus ist,
wie groß er ist, je mehr wir dadurch auch kennenlernen,
wie klein wir sind, wie oft wir versagen, wie oft wir sündigen,
umso mehr Gnade seiner Person, von ihm, haben wir nötig.
Und umso mehr wollen wir dann auch von ihm erkennen. (00:05:02)
Erkennen heißt nicht nur ein Kopfwissen.
Das geht natürlich letztendlich nur darüber,
dass wir auch mit unserem Kopf, mit unserem Verstand,
mit unserem Verständnis erfassen von seiner Herrlichkeit, von seiner Größe.
Aber dann geht es eben darum, dass wir das in unseren Herzen erfassen,
dass das Besitz unserer Herzen übernimmt.
Und Herz bedeutet eben da, wo die Entscheidungen im Leben getroffen werden.
Da, wo wir entscheiden, was wir tun, wo wir es tun,
wie wir es tun, mit wem wir es tun.
Und das wird nur dann wirklich zum Segen sein,
wird nur dann zur Verherrlichung des Herrn sein,
wenn wir das alles verbinden mit seiner Person,
mit unserem Herrn und Heiland, also Retter Jesus Christus.
In der Tat, man kann nur schließen,
ihm sei die Herrlichkeit, sowohl jetzt als auch auf den Tag der Ewigkeit. Amen.
Ihm gehört alles Lob, ihm gehört alle Ehre, ihm gehört alle Herrlichkeit.
Und je mehr ich mich mit ihm beschäftige,
umso mehr möchte ich ihn ehren,
umso mehr möchte ich von ihm kennenlernen,
umso mehr möchte ich in seiner Gnade wachsen,
möchte ich in seiner Gnade leben.
Umso mehr soll seine Person, seine Herrlichkeit mein Herz erfüllen (00:06:04)
und umso mehr soll ihm dann auch die Ehre gebühren,
heute und in aller Ewigkeit.