Christus - das nahbare ewige Leben im Sohn (1. Joh 1,1-3)


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Im 1. Johannesbrief finden wir in vielfacher Weise die Herrlichkeit des Herrn Jesus vorgestellt. Zum Beispiel heißt es in 1. Johannes 3 Vers 5, Und Sünde ist nicht in ihm. Da geht es um den Herrn Jesus, in dem keine Sünde ist, in dem keine Sünde war. Das geht weiter als was Petrus sagt, dass der Jesus keine Sünde getan hat, das ist auch wahr. Aber in ihm ist keine Sünde, da war nicht die Wurzel, nicht irgendetwas von Bösem. In 2. Korinther 5 heißt es, den der Sünde nicht kannte, der keine Beziehung zur Sünde hatte. Das ist viel mehr noch, als dass er keine Sünde getan hat. Aber es geht bei weitem nicht so weit wie hier 1. Johannes 3 Vers 5, In ihm ist keine Sünde. Das ist wirklich beeindruckend, Sünde ist nicht in ihm. Da gab es nicht den Hauch, nicht die Wurzel, nicht irgendetwas von Schatten, was mit der Sünde zu tun hatte. Er war absolut heilig, er war rein und heilig. Das heißt das Gegenteil von irgendetwas, was mit Sünde zu tun hat. Oder wenn wir an 1. Johannes 5 Vers 20 denken, wo über den Herrn Jesus gesagt wird, (00:01:02) wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Eine wunderbare Aussage über den Herrn Jesus, dass er der Sohn Gottes ist, dass er der ewige Sohn ist, des ewigen Vaters, der ewige Sohn Gottes. So wie der Vatergott ist, so auch der Sohn, dass er der wahrhaftige Gott ist. Er ist selber Gott, er ist der wahrhaftige Gott und er ist der Inbegriff des ewigen Lebens, des göttlichen Lebens. Er ist dieses Leben in Person. Aber ganz besonders beeindruckend finde ich den Einstieg in diesen wunderbaren Brief. Was von Anfang an war, von dem Anfang, wo sich Gott vollkommen offenbart hat, nämlich in dem Sohn, als der Herr Jesus Mensch geworden ist, als Gott in der Person des Sohnes, als der Sohn Mensch geworden ist, Fleisch geworden ist, hier auf diese Erde kam. Was von Anfang, von diesem Anfang, das ist nicht der Anfang der Schöpfung, (00:02:03) das ist auch nicht, wie in Johannes 1, wo gezeigt wird, dass der Herr Jesus keinen Anfang hatte, sondern hier ist ein Anfang, nämlich der Anfang der Menschwerdung des Herrn Jesus, der Anfang wahren Christentums, der ist zu sehen in dem Herrn Jesus. Was von Anfang war, was wir gehört haben, das konnte man hören, den Herrn Jesus konnte man hören. Er hat gesprochen und das, was er gesprochen hat, war vollkommenes Christentum, war wahres Christentum, war das, was Gott hören wollte, was er sagen wollte. Das finden wir in dem Herrn Jesus. Was wir mit unseren Augen gesehen haben. Seht ihr, der Herr Jesus, der war sichtbar, der Herr Jesus war nahbar, der Herr Jesus, der konnte gehört werden, der konnte angeschaut werden. Der Jesus hat sich nicht verborgen, der hat nicht zu bestimmten Zeiten Sprechstunden gehabt, sondern der Herr Jesus war immer nahbar, da konnte man immer sehen, wie er gelebt hat, was er gesprochen hat, wo er gesprochen hat, wie er gesprochen hat, wie er gehandelt hat. (00:03:02) Was wir mit unseren Augen gesehen haben, man konnte ihn anschauen, er war immer greifbar, da konnte man bei Nacht zu ihm kommen und man konnte ihn sehen und man konnte ihn hören wie Nebukadnezar. Da konnte man frühmorgens rausgehen und da fand man ihn im Gebet mit dem Vater. Da konnte man spätabends zu ihm kommen, da konnte man tagsüber, er war immer greifbar, immer hörbar, anschaubar. Was wir angeschaut haben, man hat ihn nicht nur gesehen, sondern man konnte ihn beobachten, man konnte in den Einzelheiten sehen, wie er ein Leben geführt hat zur Verherrlichung Gottes. Was unsere Hände betastet haben, der Jesus hat sich den Griffen der Menschen nicht entzogen, sondern man konnte ihn mit den Händen anrühren. So wie der Herr Jesus zu Thomas in der Auferstehung sagt, reiche deine Hand her, lege sie in meine Seite, in die Wundenmale. Der Jesus konnte angefasst werden, da war diese Frau, die Blutfluss hatte und sie wollte die Kleider des Herrn Jesus, nur die Quaste irgendwie berühren. Das konnte sie tun. Der Jesus hat Kinder in seine Arme genommen. Man konnte ihn betasten, man konnte sehen, dass er wirklich Fleisch und Blut (00:04:03) nicht irgendwie eine Erscheinung gewesen ist. Betreffend das Wort des Lebens, er hat das Leben sichtbar gemacht. Wort des Lebens heißt, dass das Leben sichtbar geworden ist, dass das Leben hörbar geworden ist, dass das Leben anschaubar geworden ist. Das war nicht ein abstraktes Leben, das war nicht ein spirituelles Leben. Ja, es war im höchsten Maß geistlich, wie der Jesus gelebt hat. Aber dieses Leben, der Inbegriff des Lebens, das war sichtbar, das war hörbar, das war anfassbar in der Person des Herrn Jesus. Und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben. Dieses Leben kann man doch nicht anfassen, das Leben kann man nicht sehen. Doch, man konnte es sehen, man konnte es anfassen in der Person des Herrn Jesus. Das, was in sich selbst eigentlich geistliches Leben ist, ewiges Leben und dann später sogar Auferstehungsleben bei dem Herrn Jesus und jetzt auch in uns, das konnte man in seiner Person anschauen, das konnte man betrachten, das konnte man bezeugen. Und das haben die Apostel dann auch verkündigt. (00:05:03) Es ist das Leben, das bei dem Vater war. Da gab es noch kein Schöpfungsleben, da gab es noch überhaupt keine Schöpfung. Aber in dem Herrn Jesus wurde das dann sichtbar. Das war bei dem Vater. Das ist ewig, dieses Leben. Aber dieses Leben, das bei dem Vater war, ist ihnen, den Aposteln, offenbart worden. Und sie konnten das ansehen, sie konnten das bezeugen, sie konnten das verkündigen. Und dadurch haben wir das jetzt in seinem Wort. Ja, was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns, den Aposteln, Gemeinschaft habt. Und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Ja, auf dieser Grundlage dieses Lebens, dieses anfassbaren, dieses anschaubaren, dieses beobachtbaren Lebens können wir jetzt, weil der Herr Jesus gestorben ist, weil er die Grundlage dafür gelegt hat, dass wir jetzt dieses Leben besitzen dürfen, dieses Leben, was der Sohn immer besessen hat und was er als Mensch uns nahegebracht hat, können wir jetzt Gemeinschaft haben mit dem Vater, mit dem Herrn Jesus und auch untereinander. (00:06:04) Wunderbar, das alles ist zu uns gekommen in ihm. Wenn er nicht Mensch geworden wäre, wenn er nicht die Begrenztheit des Menschseins auf sich genommen hätte, könnten wir gar nichts sehen, hätten wir gar nichts, wären wir ewig verloren. Aber weil er gekommen ist, weil er dieses Leben sichtbar gemacht hat, weil er uns gezeigt hat, damit wir in der gleichen Art und Weise wie er dieses Leben führen, weil er am Kreuz gestorben ist, damit wir dieses Leben besitzen könnten, können wir ihn jetzt anschauen mit Freude, mit Dankbarkeit und auch mit Anbetung. Und das wollen wir tun, von Herzen tun, wollen wir auf ihn sehen, wollen wir vor ihm, jedenfalls in unserem Herzen, niederfallen und ihn anbeten für das, was wir erkennen können. Was für ein wunderbares Leben, das ist das Leben meines Retters, das ist das Leben des ewigen Sohnes Gottes, das er hier in diese Welt eingeführt hat, das ist das Leben, das er mir geschenkt hat, sodass ich jetzt dieses Leben auch wirklich besitzen darf und dieses Leben ausleben darf zur Verherrlichung Gottes, des Vaters, zur Freude des Herrn Jesus, zur Sichtbarmachung dessen, was hier auf dieser Welt bis heute ein Fremdkörper ist.
Beitrag teilen

Artikelreihe: Christus im Neuen Testament (Bibelbücher)

Verwandte Artikel

Christus - der Maßstab für Gemeinschaft (2. Joh 7-11) Manuel Seibel Dieser Brief ist äußerst ernst, denn es geht um böse Lehre über die Person des Herrn Jesus. Da kann es niemals Kompromisse geben für uns. Podcast anhören
Der Baum des Lebens & das Wasser des Lebens – Offenbarung 22 einfach erklärt Michael Hardt In Offenbarung 22,1-2 zeigt uns Gott, wie es im Paradies Gottes sein wird, in der heiligen Stadt. Dort fließt der Strom des Wassers des Lebens, klar wie Kristall, aus dem Thron Gottes und des Lammes hervor. Und es steht dort ein Baum: der Baum des ... Video ansehen
Warum brannten Tiere für Gott? Das Rätsel des Brandopfers Manuel Seibel Gott befahl den Israeliten, Ihm Tiere auf dem Altar zu verbrennen. Klingt das nicht grausam? Das tut es. Aber so war es keineswegs! Die Tiere wurden geschlachtet, bevor sie ins Feuer kamen. Der wahre Wert lag auch nicht im Opfer selbst, sondern in ... Video ansehen
Die Ewigkeit – zwei Zusagen und eine Warnung (Off 21,4-8) Michael Hardt Was erwartet uns in der Ewigkeit? In Offenbarung 21,4–8 zeigt Johannes ein Bild, das Hoffnung macht – aber auch ernst stimmt: ▶ Kein Tod mehr. Kein Leid. Kein Geschrei. Keine Tränen. ▶ Dafür zwei große Zusagen Gottes – und eine ... Video ansehen
Was hat Johannes 1 mit Weihnachten zu tun? Stefan Drüeke Was hat das erste Kapitel des Johannes-Evangeliums mit Weihnachten zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel; denn die typischen Kennzeichen wie Stall und Stern, Hirten und Weisen fehlen. Der Anfang erscheint etwas abstrakt, doch dann erfahren wir ... Video ansehen
Ewiges Leben durch Künstliche Intelligenz (KI) - der Hochmut des Menschen Manuel Seibel Dem Hochmut des Menschen ist keine Grenze gesetzt. Es war die erste Sünde in der Schöpfung Gottes - durch Satan. Und wir Menschen haben es dem Teufel nachgemacht ... Jetzt meint ein führender Forscher im Bereich der KI, er würde es noch erleben, ... Podcast anhören