Galater 3,13


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(00:00:00) Ich wünsche dir für den heutigen Tag Gottes Gnade mit Galater 3 Vers 13. Da schreibt der Apostel den Galatern, Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, in dem er ein Fluch für uns geworden ist. Das sind beeindruckende Verse. Verse, die zeigen, wie weit Christus gegangen ist, wie weit er sich herab geneigt hat. Überleg einmal, Christus ist der ewige Sohn Gottes. Er ist gewesen, da gab es noch nichts. Da war er der ewige Sohn im Schoß des ewigen Vaters. Da war er wie der Vater, wie der Geist, war Gott. Und dieser ewige Gott ist Mensch geworden. Christus ist hier auf diese Erde gekommen, um als Messias zu seinem irdischen Volk zu kommen. Und vergessen wir nicht, er ist die Wurzel Davids. Er ist aus David entsprungen. Er ist ein Jude gewesen. Er ist zu seinem irdischen Volk gekommen, als Teil dieses Volkes. Und er ist gekommen, um sie von ihren Sünden zu erlösen. Wir hatten gar kein Anrecht, die wir aus den Nationen aus dem Heidentum kamen. Wir hatten überhaupt keine Beziehung zu Gott, gar nichts. Wir haben uns schon früh in der Geschichte der Menschen von Gott losgesagt, sind im Götzendienst (00:01:04) verendet letztlich, haben uns im Götzendienst aufgehalten. Keine Beziehung. Das war anders in dem Volk Israel. Gott hatte dieses Volk erwählt. Er hatte dieses Volk erwählt, nicht, weil es größer, weil es besser, weil es gehorsamer gewesen ist. Nein, aber weil er es erwählen wollte und deshalb hat er es erwählt. Und so ist er zu diesem Volk gekommen. Aber dieses Volk hat sich von Gott ebenso losgesagt. Es hat unter dem Gesetz gestanden, weil sie gesagt haben, ja, alles, was Gott sagt, das wollen wir tun. Und dann hat Gott ihnen dieses Gesetz gegeben und dieses Gesetz ist für sie ein Fluch geworden, weil keiner von ihnen das Gesetz halten konnte. Jetzt standen sie unter dem Fluch. Jetzt ist der Herr Jesus gekommen, um sie von diesem Fluch loszukaufen. Christus hat uns, die Juden nämlich, losgekauft von dem Fluch des Gesetzes. Wir standen als Nationen nicht unter Gesetz, aber wie sollte der Segen zu uns kommen, wenn er, der ein Jude war, nicht zuerst und zunächst sein eigenes Volk erlösen würde? Und um sein Volk erlösen zu können und damit den Segen zu uns bringen zu können, musste (00:02:04) er das Gesetz nicht nur erfüllen, sondern den Fluch des Gesetzes, der über dem ganzen Volk war, musste er auf sich nehmen. Er ist ein Fluch für uns, die Juden, geworden und dadurch, so heißt es in dem nächsten Vers, kann jetzt der Segen Abrahams zu den Nationen kommen. Aber dazu musste er ein Fluch werden. Bedenke bitte, was das ist. Verflucht ist jeder, der am Kreuz hängt. Er musste ein Fluch werden, weil sonst der Segen nicht zu anderen kommen konnte. Wir können ihm nur danken, dass er das auf sich genommen hat. Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, in dem er ein Fluch für uns geworden ist.
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