Galater 6,2


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Einen guten Morgen mit Galater 6 Vers 2, da schreibt der Apostel Paulus, einer trage des anderen Lasten und so erfüllt das Gesetz des Christus. Wenn wir diesen Vers in dem Zusammenhang sehen, dann spricht Paulus an erster Stelle in Kapitel 6 Vers 1 von einem Fehltritt. Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt würde, so bringt ihr, die Geistlichen, einen solchen wieder zurecht. Und so weiter. Und dann fügt er hinzu, einer trage des anderen Lasten. Das ist doch bemerkenswert. An sich kann die Sünde nur von einem einzigen getragen werden, von dem Herrn Jesus. Eigentlich ist nur er in der Lage, unsere Sünden auf sich zu nehmen. Das hat er nämlich getan am Kreuz von Golgatha in diesen drei Stunden der Finsternis. Da hat er meine Last, meine Sündenlast getragen und auch deine, wenn du an den Herrn Jesus glaubst. Aber hier lernen wir, dass wir in einem übertragenen Sinn, in einem angewendeten Sinn aufeinander die Lasten tragen können. Denn, wie das Alte Testament deutlich macht, sollte der Priester das Sündopfer essen. (00:01:01) Das Sündopfer, das ist der Jesus, der am Kreuz gestorben ist für unsere Sünde, für unsere Sünden. Aber jetzt dürfen wir, nein, wir sollen das, wir sollen das Sündopfer als solche, die Priester Gottes sind, und das sind alle Erlösten heute, sollen wir das Sündopfer essen. Das heißt, wenn wir jemanden zurechtbringen, wenn wir jemandem helfen wollen, seine Sünde zu erkennen und zu bekennen, dann müssen wir zuerst selbst das Sündopfer gegessen haben, müssen wir erst selbst unter den Eindruck kommen, was das für den Herrn Jesus gewesen ist, diese Sünde. Und bedenken dabei, dass wir selbst eben kein Stück besser waren, dass wir selber genauso gesündigt haben. Und so können wir einander die Lasten tragen, können wir einander helfen, dass diese Sünde bekannt wird und dann auch gelassen wird. Einer trage des anderen Lasten. Das ist das Gesetz des Christus, das ist so wie Christus gehandelt hat. Da können wir Christus nachahmen. Nochmal, nicht indem wir Sündung tun, das konnten wir nicht, das können wir nicht, nicht einmal für unsere eigenen Sünden können wir sterben. Aber wir können in diesem Sinn die Lasten des anderen tragen. Aber wir wollen das auch etwas weiter ansehen. (00:02:01) Jeder von uns trägt so viele Lasten mit sich herum, aber manche sehr schwere. Manche haben wirklich manches auferlegt bekommen, vielleicht durch einen Todesfall, vielleicht durch eine Krankheit, vielleicht durch Vorkommnisse in der Familie oder im Örtlichen Zusammenkommen. Sind wir da solche, die mithelfen, die mittragen, die einander helfen, diese Lasten zu tragen? Das hat der Jesus getan, als er auf diese Erde kam. Da hat er die Lasten der anderen getragen, hat er sie auf sich genommen, da hat er geholfen in der jeweils schwierigen Lebenssituation. Wollen wir ihn nachahmen? Einer trage des anderen Lasten und so erfüllt das Gesetz des Christus. Lasst uns damit beschäftigt sein, heute und in der vor uns liegenden Zeit.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Am Ende kommen immer Männchen und Weibchen heraus Manuel Seibel In einem Interview mit einem Naturwissenschaftler war genau dies das Ergebnis: Ob Pflanze, ob Tier, oder Mensch - am Ende kommen immer Männchen und Weibchen heraus. Traurig, dass inzwischen schon atheistische Evolutionswissenschaftler näher an der ... Podcast anhören
Bundestagswahl 2025: Wählen oder nicht-Wählen für Christen - das ist hier die Frage! Manuel Seibel Es stellt eine Kontroverse unter Christen dar: Stärkt es die linken und rechten Ränder, wenn Gläubige nicht wählen? Muss man deswegen ein schlechtes Gewissen haben? Oder ist es biblisch, bewusst auf die Wahl und die Stimmabgabe zu verzichten? ... Video ansehen
Glaubens-Burnout – und jetzt? Du bist nicht allein in diesem Crash! Manuel Seibel Hand aufs Herz: Wer kennt das nicht? Man startet feurig in den Glauben und plötzlich fühlt sich alles leer an. Geistliche Erschöpfung ist real. Aber: Ein Burnout bei Gott ist niemals das Ende, sondern oft der Wendepunkt zum Bewusstsein seiner ... Video ansehen
Was sagt die Bibel über Papst und Papsttum? Stefan Drüeke War Petrus jemals in Rom und wirklich der erste Papst? Die katholische Kirche beruft sich auf Petrus als ersten Bischof von Rom und damit als ersten Papst. Doch was sagen die Bibel und historische Quellen dazu?  Video ansehen
2 Fragen zum "Zurückziehen" aus der Gemeinschaft der Gläubigen und zum Behandeln von Sünde einer solchen Person (Teil 2) Manuel Seibel Wir haben zwei Fragen von einem Bruder, einem Gläubigen erhalten. Den ersten Teil haben wir schon beantwortet, was das Zurückziehen betrifft. Nun wird im Blick auf eine solche Person weiter gefragt: Wenn diese Person konkret, offensichtlich und ... Podcast anhören
Der Galaterbrief – Freiheit statt Gesetz! Einstieg und Überblick (FMN) Manuel Walter Paulus hatte in Galatien das Evangelium verkündigt. Manche kamen zum Glauben. Doch dann kamen falsche Lehrer und predigten, dass man das Gesetz halten müsse. Nur so könne man errettet werden und ein heiliges Leben führen. Daraufhin musste Paulus ... Artikel lesen