Am: Do, 7. Mai 2026
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Einen segensreichen Tagesbeginn mit Hebräer 12 Vers 28, da lesen wir,
Lasst uns Gnade haben, durch die wir Gott wohlgefällig dienen mögen mit Frömmigkeit und Furcht.
Der Schreiber, wahrscheinlich der Apostel Paulus, hatte davon geschrieben,
dass noch einmal die Dinge verwandelt werden, dass da eine Erschütterung stattfinden wird
und das wird ein Gericht Gottes sein.
Aber für uns ist das kein Gericht Gottes.
Für uns gilt deshalb, da wir ein unerschütterliches Reich empfangen.
Wir kommen nicht unter ein Gericht, wir kommen nicht darunter,
dass Dinge für uns auf der Erde erschüttert werden,
denn wir sind ja schon im Himmel zu der Zeitpunkt, wo diese Dinge erschüttert werden.
Wir sind sicher, nicht weil wir irgendwie besser wären als andere Menschen,
sondern weil der Herr Jesus uns das zugesagt hat, vor der Drangsalszeit,
dass der Herr Jesus kommt, um uns in das Haus seines Vaters in den Himmel zu holen.
Und wir empfangen so ein unerschütterliches Reich.
Wir haben mit diesen Erschütterungen, mit diesem Gericht nichts mehr zu tun. (00:01:01)
Deshalb lasst uns umso mehr Gnade haben, durch die wir Gott wohlgefällig dienen mögen.
Ja, lasst uns in dem Bewusstsein dieser Gnade leben.
Gnade zeigt, wir haben das nicht verdient.
Gnade zeigt, dass wir nicht irgendetwas tun müssen, um gesegnet zu werden.
Aber Gnade zeigt auch, dass wir nicht frei sind, irgendwie zu handeln,
sondern dass wir das, was wir sind, das, was wir tun können, aus der Hand Gottes empfangen
und deshalb umso mehr Gott wohlgefällig dienen wollen mit Frömmigkeit und Furcht.
Ja, in dieser Hingegebenheit, in dieser Gottesfurcht, in dieser Gotteseligkeit,
in diesem Bewusstsein, dass wir alles meiden wollen, was im Widerspruch zu Gottes Gedanken ist
und alles tun wollen, was durch die Ehrfurcht vor Gott geprägt ist.
Finden wir das nicht in Offenbarung 4?
Da finden wir diese Szene, wo wir im Himmel sein werden,
wo wir dargestellt werden als Teil dieser 24 Ältesten, die vor Gott niederfallen.
Da sind auch diese Blitze und Donner und so weiter. (00:02:01)
Werden dadurch die 24 Ältesten erschüttert? In keiner Hinsicht.
Werden sie aktiv? Unbedingt. Sie fallen vor dem nieder, der auf dem Thron ist.
Genau das ist das hier. Wir brauchen uns nicht erschüttern zu lassen.
Wenn das in der Zukunft nicht ist, auch heute nicht.
Selbst wenn die Dinge nicht so erschüttert werden, wie das einmal in der Gerichtsphase sein wird.
Die Dinge sind manchmal heute so in Erschütterung, dass einem Angst und Bange werden könnte, muss aber nicht.
Denn wir empfangen ein unerschütterliches Reich.
Und deshalb können wir jetzt in Frömmigkeit, in Hingabe Gott dienen.
Und das in Gottes Furcht, in echter Furcht Böses zu tun, was Gott verunehrt.
Sind wir solche, die so handeln, die so leben?
Lasst uns Gnade haben, durch die wir Gott wohlgefällig dienen mögen mit Frömmigkeit und Furcht.