Am: Di, 28. April 2026
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Gottes Segen mit Psalm 25 Vers 16. Da lesen wir von David: "Wende dich zu mir und sei mir
gnädig, denn einsam und elend bin ich". Wir sehen hier etwas aus dem Herzen Davids,
er war doch der König, vielleicht hier in dieser Situation noch nur der Gesalbte, aber
wir sehen, dass er immer wieder einsam war, dass er sich immer wieder elend fühlte. Nun,
wir wissen, dass er verfolgt wurde, wir wissen, dass er von Saul bis aufs Blut verfolgt wurde,
später auch durch seinen eigenen Sohn Absalom und da sehen wir, dass es solche Zeiten immer
wieder in seinem Leben gegeben hat und davon spricht er und das drückt er im Gebet aus
und das dürfen auch wir, wenn wir das auf uns anwenden, dann dürfen wir sagen, wir
dürfen das, was uns in dem Herzen beschäftigt, wie wir uns fühlen, das dürfen wir Gott
sagen, wie David das gesagt hat. Wir dürfen auch an den Herrn Jesus denken, der die vollkommene
Erfüllung dieser Vorbilder ist. Auch der Herr Jesus, er war einsam, der Herr Jesus hatte
niemanden, der ihn wirklich verstanden hat. Ja, punktuell finden wir, sagen wir, eine
Maria von Bethanien, die empfunden hat, was in dem Herzen des Herrn Jesus war angesichts (00:01:03)
seines Todes und die ihm dann diese Anbetung ihres Herzens gebracht hat in wunderbarer Weise.
Aber letztlich, inmitten der Jünger hatte den Herrn Jesus keiner verstanden. Da war
sogar einer, der ihm Feind war, der ein Hasser war. Da war einer, der den Herrn Jesus dreimal
verleugnet hat und die anderen sind alle abgehauen, sind alle geflohen. Ich bin einsam, sagt der
Herr Jesus, wie dieser Vogel auf dem Dach. Aber wir dürfen das auch im Blick auf uns
sehen. Da gibt es Lebenssituationen, wo wir uns wirklich einsam fühlen. Vielleicht bist
du der Einzige in deiner Familie, der an den Herrn Jesus glaubt. Vielleicht hast du zwar
einen gläubigen Ehemann, gläubige Kinder, gläubige Eltern, aber sie verstehen nicht,
was deine Lebenssituation ist. Da darfst du zu Gott sprechen, da darfst du zu dem Herrn
Jesus sagen: "Wende dich zu mir". Nun, das tut er auch, aber er möchte, dass wir das auch
ausdrücken. Du darfst das auch aussprechen. Du brauchst keine Angst zu haben, ihm nicht
das sagen zu dürfen, was in deinem Herzen ist, was du empfindest, was du fühlst, wie
du dich fühlst. Du darfst ihm das sagen: "Wende dich zu mir und sei mir gnädig". Wir (00:02:03)
haben diese Gnade Gottes nötig. Wir haben das nicht verdient. Auch wir versagen so oft.
Auch wenn wir uns einsam fühlen und wenn wir merken, wir sind unverstanden, müssen
wir doch zugeben, wie oft wir versagen, wie oft wir fehlerhaft handeln, wie oft wir sündigen.
Sei mir gnädig, das ist das rechte Wort. Wir wollen deine Gnade in Anspruch nehmen,
Gott unser Vater und auch dem Herrn Jesus das sagen. Und wir dürfen ihm sagen, ich
bin einsam, ich bin elend, ich fühle mich elend, vielleicht bist du auch krank und fühlst
dich wirklich elend. Dann darfst du mit Freimütigkeit zu Gott rufen und er wird antworten. Sei dir
sicher. "Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn einsam und elend bin ich".