Christus - der leidende Knecht Gottes (1. Pet 2,22-24)


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(00:00:00) Der Apostel Petrus hat den Herrn Jesus drei Jahre gekannt. Drei Jahre durfte er mit dem Herrn Jesus dienen. Und so wundert es uns nicht, dass er in seinem ersten Brief immer wieder auf die Leiden und auf die Herrlichkeit des Herrn Jesus zu sprechen kommt. Wir finden in jedem Kapitel mehrere Hinweise, also insgesamt jedenfalls mehr als nur fünf Hinweise auf die Person und die Leiden und die Herrlichkeit des Herrn Jesus. Tatsächlich spricht er sogar sieben Mal von der Herrlichkeit des Herrn Jesus. Und ich nehme jetzt, wenn es um die Person des Herrn geht, aus Kapitel 2, wo der Apostel sagt in Vers 21, Wunderbare Hinweise auf die Person des Herrn Jesus, auf seine Leiden. (00:01:07) Wir finden den Herrn Jesus hier als Vorbild unserer Leiden. Wunderbar, dass wir hier sehen, dass so wie er gehandelt hat in den Leiden, auch wir das tun dürfen, dass wir seinen Fußstapfen nachfolgen dürfen. Und das sehen wir auf den Herrn Jesus und sehen nur Herrliche, sehen nur Wunderbares. Ja, für ihn war das alles andere als wunderbar. Das waren Leiden. Das war Ablehnung. Er hat keine Sünde getan. Er hat immer Nein gesagt zur Sünde. Kein Trug wurde in seinem Mund gefunden. Selbst wenn er angegriffen wurde, dann hat er, wie wir das in Isaiah 53 lesen, hat er nicht irgendwie widersprochen, hat er nicht in einer Weise reagiert, wie wir das oft fleischlich tun, sondern da war nicht irgendetwas Trügerisches in seinen Worten. Er ist gescholten worden, Menschen haben ihn gescholten, vollkommen zu Unrecht. Und wie hat der Jesus reagiert? Er hat nicht widergescholten. Das ist irgendwie beeindruckend. Hatte er nicht das Recht, das zu tun, aber in Demut, in Unterordnung unter dem Willen (00:02:02) Gottes hat er das alles auf sich genommen. Nicht, dass dem Herrn Jesus das irgendwie gleichgültig gewesen wäre, dass das irgendwie an ihm abgeperlt werde, undenkbar. Nein, er hat tief empfunden, wie die Menschen ihn behandelt haben. Leidend war er. Und leidend hat er nicht gedroht, hat er nicht die Möglichkeit gehabt, den Menschen zu sagen, das, was ihr tut, das wird auf euren Kopf zurückkommen. Aber er hat das nicht getan. Er hat das still und stumm ertragen. Er hat sich dem übergeben, der gerecht richtet. Er war der Gerechte, er war der Gott, der dort inmitten des gottlosen Volkes war, und er hätte in Gerechtigkeit sofort reagieren und regieren können. Er hat das nicht getan, er hat das mit sich machen lassen. Er hat sich dem übergeben, dem er das ganze Gericht gegeben hat. Hatte der Vater nicht ihm das Gericht übergeben, aber der Vater ist derjenige, der gerecht richtet, der gerecht urteilt und der diese Menschen verurteilt hat. Und sie werden einmal vor dem Herrn Jesus, vor dem großen weißen Thron stehen, und da werden sie erkennen, was sie an Bosheit getan haben. (00:03:03) Heute wissen sie das schon im Hades. Der aber dann, und das ist jetzt nicht mehr das Vorbild, sondern wo wir einfach nur den Herrn Jesus betrachten dürfen und vor ihm niederfallen können, der selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat, damit wir den Sünden abgestorben der Gerechtigkeit leben. Ja, wir sehen, dass er dort Sühnung getan hat, dass er dort meine Sünden auf sich genommen hat. Und davon schreibt Petrus. Und Petrus wusste, was der Herr Jesus für Sünden von ihm auf sich genommen hat. Nur dadurch, dass der Jesus in diese drei Stunden der Finsternis gegangen ist, das Gericht Gottes für unsere Sünden, ja die Strafe für unsere Sünden auf sich genommen hat, können wir jetzt befreit leben, durch dessen Streben ihr heil geworden seid. Ja, wieder ein Zitat aus dem Propheten Jesaja, dadurch, dass er das auf sich genommen hat, durch diese Sünden und Leiden dürfen wir jetzt frei ausgehen, sind wir gerettet worden, haben wir Heilung. Wir sehen, wie der Herr Jesus in diesem Brief, und das ist jetzt nur ein Beispiel, immer wieder in seiner Größe, in seiner Hingabe, in seinen Leiden, in seiner Herrlichkeit (00:04:04) vorgestellt wird. Wollen wir uns mehr damit beschäftigen? Er ist es wert, dass wir ihn so vor Augen haben, dass wir ihn anschauen in den Evangelien, wie er gelitten hat, wie er in Hingabe, in Treue diesen Weg gegangen ist und damit ein Beispiel für uns ist. Und wie er dann in diesen Stunden am Kreuz nicht mehr ein Beispiel für uns ist, wo wir anbetend vor ihm stehen, was hat er dort gelitten? Er hat gesagt, dass er mit Sehnsucht darauf gewartet hatte, dieses letzte Passa an diesem Donnerstagabend auf Freitag mit ihnen zu essen, ehe er litte. Hat er nicht das ganze Leben gelitten? Das hat er. Aber jetzt würde er in einer Weise leiden, wie das nie vorher der Fall gewesen ist. Wir stehen anbetend vor ihm, dass er das auf sich genommen hat. Und wir wollen ihm jetzt als Antwort auf diese Hingabe ein Leben schenken, unser Leben zur Verfügung stellen, das ihn ehrt, das ihn an den ersten Platz stellt, wo wir ihm immer ähnlicher werden und so ihm Freude geben. Nicht nur daran, dass er uns zur Bekehrung führen konnte, nicht nur daran, dass er uns (00:05:05) Leben geben konnte, sondern dass er in unserem Leben etwas sieht von dem, was er selbst in seinem Leben vorgestellt hat.
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Artikelreihe: Christus im Neuen Testament (Bibelbücher)

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