Am: So, 13. September 2026
Der Tod des Herrn Jesus am Kreuz hat wunderbare Folgen - aber auch eine sehr ernste. Diese Konsequenzen werden uns in diesen Versen gezeigt, ausgehend von dem freien Zugang, den wir auf der Basis des Werkes Jesus zu Gott haben.
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(00:00:00)
Wir stehen jetzt in Matthäus 27 in Vers 50 und kommen zu sieben wunderbaren, aber auch ernsten Folgen,
die der Tod des Königs am Kreuz nach sich zieht.
In Vers 50 lesen wir als erstes, Jesus aber schrieb wieder mit lauter Stimme und gab den Geist auf.
Er hatte noch einmal erleben müssen, wie die Menschen letztlich ihn verspotteten und auf Elia warten wollten,
obwohl sie genau wussten, dass Elia längst gestorben war.
Aber jetzt ist das Werk des Herrn Jesus vollbracht, aber eines ist noch nötig, er muss sterben.
Im Hebräerbrief lesen wir, ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.
Der Herr Jesus muss sein Leben in den Tod geben und genau das finden wir hier.
Jesus aber schrie wieder mit lauter Stimme.
Das zeigt, dass der Herr Jesus nicht an Schwachheit gestorben ist.
Wir dürfen aus dem lauten Schrei allerdings auch nicht schließen, dass der Herr Jesus nicht diese furchtbaren Folgen
der Materung empfunden und gespürt hätte, dass das irgendwie spurlos an ihm vorbeigegangen wäre.
Im Gegenteil, der Jesus hat das viel schlimmer empfunden, als jeder andere das empfinden könnte. (00:01:05)
Aber der Geist Gottes will uns hier deutlich machen und das zeigt der Jesus mit dem lauten Schrei,
dass er nicht an Schwäche durch das Kreuz gestorben wäre.
Ja, das Kreuz ist der Ausdruck größter Schwachheit, deshalb heißt es im 2. Korinther 13,
dass er in Schwachheit gekreuzigt wurde.
Und ja, an dem Kreuz von Golgatha, da hat der Jesus in furchtbarer Weise gelitten
und das ist eben noch einmal absolut nicht spurlos an dem Herrn Jesus vorbeigegangen.
Im Gegenteil, das was er dort an matervollen Qualen gehabt hat, an Leiden, an körperlichen Leiden,
das hat den Herrn Jesus, wenn ich das in Ehrfurcht sagen darf, absolut mitgenommen.
Aber er schreit mit lauter Stimme. Wieder schreit er.
Er hat am Kreuz gerufen, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Das war der Augenblick, als diese sühnenden Leiden ihr Ende fanden.
Nicht, weil der Herr Jesus nicht mehr konnte, sondern weil das Gericht Gottes dort sein Ende gefunden hat
und der Jesus diesen Augenblick abgewartet hat, um deutlich zu machen, dass es nicht zu viel wurde,
aber um auch deutlich zu machen, dass es furchtbar war. (00:02:02)
Und drittens deutlich zu machen, dass er dem Wort Gottes,
nämlich dem alttestamentlichen Wort der Weissagung, gehorsam sein wollte.
Jetzt schreit er noch einmal mit lauter Stimme und gab den Geist auf.
Er hat das getan.
Nicht von ihm wurde das Leben genommen, niemand nimmt das Leben von mir,
sondern ich lasse es von mir selbst. Das empfinden wir hier.
Das sehen wir hier.
Nicht der Mensch, nicht der Feind, nicht Satan und auch nicht der Vater hat ihm das Leben genommen.
Er selbst gab den Geist auf.
Und wir stehen anbetend vor der Tatsache, dass der Schöpfer des Universums, der König, der Messias,
der das Recht hatte, König zu sein, dass er in der Folge dessen, was er selbst in diesem Gleichnis
oder diesen Gleichnissen von der Perle und auch von dem Schatz gesagt hat,
dass er alles verkaufen würde, dass er alles hingeben würde.
Ja, das hat er hier. Im Tod besitzt man nichts.
Und das ist der Herr Jesus.
Er war bereit zu sterben und damit jedes Recht hinzugeben, um Gott zu verherrlichen,
um uns Menschen zu erlösen, um das Volk Israel zu erlösen, um ihm eine Zukunft zu geben, (00:03:01)
um die Versammlung Gottes zu erwerben, gab er jetzt den Geist auf.
Und da finden wir als erste Folge und siehe,
der Vorhang des Tempels zerriss von oben bis unten in zwei Stücke.
Das heißt, der Weg ist freigemacht, der freie Zugang in die Gegenwart Gottes.
Das ist großartig, dass wir sehen dürfen, dass als erstes Zeichen deutlich wird,
jetzt ist der Zugang frei zu Gott.
Das, was im Alten Testament nie der Fall war, dass Menschen zu Gott kommen konnten,
da war das Zelt der Zusammenkunft oder der Tempel.
Da konnte der größte Teil des Volkes überhaupt nicht hineingehen.
Auch die Leviten und auch die Priester, sie konnten nur an das Heiligtum, nicht an das Allerheiligste.
Und an das Allerheiligste konnte der hohe Priester nur einmal im Jahr, nicht wie er wollte,
sondern auf vorgeschriebenem Weg, in vorgeschriebener Weise und das eben nur einmal im Jahr.
Aber jetzt ist der Weg frei zu Gott.
Das Werk des Herrn Jesus macht es möglich, dass Menschen zu Gott kommen und dass Gott zu Menschen kommt.
Ja, von oben bis unten.
Das zeigt, dass es ein göttliches Eingreifen war und nicht einfach, dass irgendetwas zerrissen wäre. (00:04:01)
Zweitens, und die Erde erbebte und die Felsen rissen.
Das heißt, wir sehen, dass die Schöpfung freigemacht wird,
von dem Seufzen, das die Folge der Sünde ist, des Sündenfalls.
Wir lesen das in Römer 8 sehr ausführlich beschrieben.
Großartige Folge, dass der Herr Jesus auch dafür gesorgt hat, dass die Schöpfung,
die vollkommen unschuldig an diesem Desaster ist, an diesen furchtbaren Folgen der Sünde,
dass sie von diesen Sündenfolgen freigemacht werden wird.
Das wird im tausendjährigen Reich sein und natürlich in Vollkommenheit, wenn dann die Neuschöpfung da sein wird.
Aber in dem tausendjährigen Reich wird die Gefangenschaft der Schöpfung als Folge des Sündenfalls,
wird ein für alle Mal vorbei sein.
Drittens, und die Grüfte taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt.
Und sie kamen nach seiner Auferweckung aus den Grüften hervor und gingen in die Heilige Stadt und erschienen vielen.
Das heißt, wir sehen hier, dass die Auferweckung entschlafener Heiligen vorweggenommen wird.
Es ist ja ein wenig geheimnisvoll, wie das hier ausgedrückt wird.
Die Tatsache, dass sie erst aus den Grüften hervorgehen, als der Herr Jesus auferstanden war, (00:05:02)
macht deutlich, dass die Auferstehung des Herrn Jesus dem vorangehen musste.
Hiermit ist nicht gemeint, dass sie zu Leben erweckt wurden mit dem Tod des Herrn Jesus
und dann eben erst nach seiner Auferstehung, drei Tage später, die Grüfte sich dann öffneten,
sondern gemeint ist, dass ihre Auferstehung, ihre Auferweckung eine Folge des Todes des Herrn Jesus ist,
dass diese Folgen aber erst geschahen, als der Jesus auferstanden war.
Denn er ist der Erstling der Entschlafenen, er ist der Erstgeborene aus dem Toten.
Ob diese Heiligen wieder gestorben sind?
Ich vermute, nein.
Denn es gab auch vor dem Tod und der Auferstehung des Herrn Jesus schon Totenauferweckungen.
Das kann also nicht gemeint sein.
Ob das sozusagen die absolute Erstlingsfrucht des Werkes des Herrn Jesus ist,
ob sie jetzt schon als vollendete Heilige im Himmel sind,
Gottes Wort sagt dazu nichts.
Aber jedenfalls finden wir, dass nach 1. Korinther 15 auch unsere Auferweckung
das Ergebnis des Werkes des Herrn Jesus ist.
Das Evangelium, das umfasst, dass er gestorben ist, begraben wurde und aus den Toten auferstanden ist. (00:06:02)
Und hier sehen wir, dass das die Folge seines Werkes ist und dann eben erst geschehen kann,
nachdem er, der Erstling, aus den Toten auferstanden ist.
Viertens lesen wir in Vers 54.
Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesus bewachten das Erdbeben sahen und das, was geschehen war,
fürchteten sie sich sehr und sprachen wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn.
Wir finden also viertens das Bekenntnis, dass er der Sohn Gottes ist durch den Hauptmann, also einen Heiden.
Natürlich können wir nicht sagen, dass dieser Hauptmann sich hier bekehrt hat.
Aber dieses Zeugnis ist eine Vorwegnahme, dass auf der Grundlage des Werkes des Herrn Jesus
jetzt nicht nur Juden bekehrt werden können, sondern dass gerade in der jetzigen Zeit das Großartige ist,
dass aus den Nationen dem Herrn ein Volk zugeführt worden ist.
Ja, sozusagen ein Vorbild, ein Vorausbild auf die Versammlung Gottes.
Der Jesus hat nicht nur den Zugang freigemacht zu Gott.
Wir sehen nicht nur, dass die Schöpfung freigemacht worden ist.
Wir sehen nicht nur, dass es jetzt Auferweckung gibt,
sondern wir sehen, dass Menschen, die früher nie Zugang zu Gott hatten, (00:07:02)
die fernstanden von Gott, die nie eine Beziehung zu Gott haben,
dass Nationen jetzt auf der Grundlage seines Werkes zu Gott kommen können.
Ja, Erlöste sind geradezu noch vor den Juden.
Die kommen jetzt in den Versen 55 und 56 vor uns.
Es waren aber viele Frauen dort, die von Weitem zusahen,
solche, die Jesus von Galiläa nachgefolgt waren und ihm gedient hatten.
Dies waren Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus und Joses
und die Mutter der Söhne des Zebedeos.
Hier finden wir jetzt die Frauen am Kreuz.
Der hat Hoffnung für die jüdischen übriggebliebenen.
Ja, wir dürfen beeindruckt sagen, dass auch für die Juden das Werk des Herrn Jesus
die einzige Grundlage für die Zukunft ist.
Er ist gestorben am Kreuz von Golgatha, um sein Volk zu erlösen.
Das haben wir in Matthäus 1 vor uns gehabt.
Und hier sehen wir sozusagen die Vollendung im Vorausbild des jüdischen Überrestes.
Der Jesus hatte das bei dem Gedächtnis mal auch gesagt,
dass es das Blut des neuen Bundes ist, das vergossen würde. (00:08:01)
Ja, auch das jüdische Volk hat eine Zukunft.
Heute haben sie eine Decke auf ihren Augen, auf ihrem Angesicht.
Heute ist das Volk Israel das Nicht-Volk Gottes, Lo Ami.
Aber das wird sich ändern, wenn die Versammlung entrückt werden wird,
wenn wir nicht mehr hier auf der Erde sind.
Dann wird Gott mit diesem Volk wieder anknüpfen.
Und dann werden sie den Herrn Jesus annehmen.
Dann wird er auch für sein Volk diese wunderbare Rettung sein.
Und dann finden wir 6. Apfel 57.
Als es aber Abend geworden war, kam ein reicher Mann von Arimathea mit Namen Josef,
der auch selbst ein jünger Jesu geworden war.
Wir finden jetzt Josef von Arimathea.
Und jedes Evangelium hat etwas Besonderes über diesen Mann zu berichten.
Hier heißt es zum Beispiel, dass er ein reicher Mann gewesen ist.
Bei einem Reichen ist er gewesen in seinem Tod, heißt es in Jesaja 53 Vers 8.
Und er selbst war ein jünger Jesu geworden.
Wir finden ihn nicht, dass er sich öffentlich auf die Seite des Herrn Jesus stellte während seines Lebens.
Jetzt aber doch.
Und so finden wir als eine sechste Folge in Verbindung mit dem Begräbnis des Herrn Jesus, (00:09:04)
dass es jetzt Nachfolge des Herrn Jesus gibt.
Vorher konnte man ihm eigentlich nicht nachfolgen, denn man bedurfte des neuen Lebens, des ewigen Lebens.
Das ewige Leben konnte in seinem eigentlichen Maß, in seinem Vollmaß,
erst auf der Grundlage des Todes und natürlich auch der Auferstehung des Herrn Jesus gegeben werden.
Und so können wir jetzt nicht nur Erlöste sein, sondern sind jetzt in der Lage, dem Herrn Jesus nachzufolgen.
Er hat eine Jüngerschar, die in der Lage ist, ein Leben zu führen wie er.
Und dazu ist er geworden auf der Grundlage des Werkes.
Dieser ging hin zu Pilatus und bat um den Leib Jesu.
Was ist das jetzt auf einmal für eine Kühnheit?
Vorher sind alle geflohen und auch von Josef und Arimathea lesen wir nichts.
Aber jetzt geht er freimütig kühn zu Pilatus.
Da befahl Pilatus, mit voller Autorität spricht er, dass er der Leib ihm übergeben würde.
Er darf jetzt den Herrn Jesus begraben.
Und vergessen wir nicht, dass nach 1. Korinther 15 auch das Begräbnis des Herrn Jesus Teil des Evangeliums ist.
Nämlich, dass ein Toter dahin gebracht wird, wo er hingehört, in ein Grab.
Und der Herr Jesus ist gestorben.
Und damit wird deutlich gemacht, dass der Herr Jesus wirklich gestorben ist. (00:10:04)
Und Josef nahm den Leib und wickelte ihn in reines, feines Leinentuch.
Hier sehen wir, dass es ein reines Tuch, ein jüdisch reines Tuch war.
Der Herr Jesus ist jetzt nach den jüdischen Vorschriften, die von Gott gegeben worden sind, ist er begraben worden.
Und Matthäus sagt, dass es rein war.
Und er legte ihn in seine neue Gruft.
Das war eine Gruft, die er für sich selbst vorgesehen hatte.
Da war noch nicht ein einziger Toter gewesen.
In den meisten Grabstätten sind ja über Generationen die Familien begraben worden.
Hier nicht.
Es war ein reines Grab.
Es war ein reines Tuch.
Das heißt, hier lag noch nicht ein einziger Toter.
Es war noch nie verunreinigt worden.
Und jetzt wurde ein Leib hineingelegt, der auch rein war, weil er keine Verwesung gesehen hat, wie wir aus Jesaja 16 wissen.
Die hatte er in dem Felsen aushauen lassen.
Und er wälzte einen großen Stein an den Eingang der Gruft und ging weg.
Es waren aber Maria Magdalena und die andere Maria dort und saßen dem Grab gegenüber.
Der Herr Jesus ist begraben worden.
Er ist wirklich gestorben. (00:11:02)
Wir können das nur voller Anbetung sagen.
Und jetzt finden wir danach dann den Unglauben der Führer Israels.
Christus ist der Stein des Anstoßes.
Das ist die siebte Folge, die wir nicht übersehen dürfen.
Damit können wir uns jetzt nicht beschäftigen.
Das werden wir beim nächsten Mal sehen.
Aber es ist eine ernste Folge, eine furchtbare Folge.
Der Unglaube wird umso deutlicher und deutlich sichtbarer.
Und das bedeutet auch, an dem Herrn Jesus entscheiden sich die Dinge.
Du musst dich schon entscheiden.
Entweder du nimmst ihn als Retter an oder du fährst im Unglauben fort und bleibst im Unglauben
und wirst ihn dann einmal als Richter sehen.
Die Entscheidung liegt bei dir.
Gott bietet jetzt auf der Grundlage des Werkes des Herrn Jesus, das ist Sühnung, jedem Menschen das Heil an.
Jeder kann kommen, der kommen möchte.
Jeder kann den Herrn Jesus als Retter annehmen.
Willst du das tun?
Willst du ihn als Retter annehmen?
Das ist jetzt möglich, heute noch möglich, jetzt noch möglich.
Ob es gleich noch möglich ist für dich, das weißt du nicht.
Für dich kann die Zeit der Gnade abgelaufen sein.
Krankheit, Unfall oder das kommende Herrn Jesus, darauf warten wir. (00:12:03)
Und was dann?
Geh nicht im Unglauben voran, wie die Juden hier ab Vers 62 uns das gezeigt wird
und wir uns das bei dem nächsten Podcast dann auch anschauen werden.