Am: Sa, 16. Mai 2026
Jetzt ist es soweit, dass KI nicht nur Informationen liefert, Texte übersetzt oder verbessert, sondern auch noch die Begierden der Menschen bedient. Es war zu erwarten. Und nun?
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(00:00:00)
Vor einiger Zeit las ich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Artikel, der die
Überschrift hatte, Chat-GPT lässt die Hüllen fallen.
Natürlich suchen Journalisten Überschriften, die besonders ins Auge fallen, die Aufmerksamkeit
erheischen.
Aber das, was dahinter steckt, ist ja wirklich alarmierend.
Es ist nicht überraschend, weil die Welt Welt bleibt, weil die Welt nichts anderes
kann.
Aber es ist doch alarmierend.
Chat-GPT soll eben Freizügiger werden, heißt es in dem Artikel.
Das künstliche Intelligenzsystem von OpenAI soll eben ab Dezember des Jahres 2025 auch
sogenannte erotische Inhalte zulassen.
Das ist längst bei dem künstlichen Intelligenzunternehmen von Elon Musk der Fall.
Die haben das anscheinend von Anfang an hier gemacht, XAI.
Nun, was sollen wir als Christen, als Gläubige daraus lernen?
Dass künstliche Intelligenz eben auch nicht neutral ist. (00:01:03)
Das wissen wir ja sowieso oder jedenfalls sollten wir das wissen.
Aber wir müssen uns das vor Augen halten.
Künstliche Intelligenz kann nützlich sein, eine Übersetzung herstellen zu lassen, einen
Text verbessern zu lassen und so weiter.
Das sind alles nützliche Dinge, die wir mit künstlicher Intelligenz durchführen lassen
können.
Aber wir sollten uns eben nicht die Augen verschließen lassen, wir sollten nicht ignorieren,
wir sollten nicht töricht sein, was das Kennzeichen dieser Welt ist und KI gehört eben zu dieser
Welt.
Und was sagt uns der Apostel Johannes?
Und das übersehen wir manchmal.
Manchmal denken wir, ach, das ist ja neutral, das gibt uns nur irgendwelche Inhalte aus
dem Internet weiter.
Erstens sind die Inhalte gefärbt, weil derjenige, der das zusammenstellt, natürlich eine Meinung
hat, weil diese künstliche Intelligenz nur das weitergibt, was auch die Programmierer
weitergeben lassen.
Und wir wissen ja, dass das gefärbt ist.
Man braucht ja nur bestimmte Themenstichpunkte, Themeninhalte vor Augen zu haben, die irgendwie
eine moralische oder eine politische Komponente haben und dann wird eben nach diesen politischen, (00:02:04)
nach diesen moralischen Instanzen gehandelt und geantwortet oder nach jenen.
Das heißt, man muss immer wachsam sein, wenn man Inhalte abfragt, was kann dahinter stecken,
dass ich gerade diese Antworten bekomme und nicht andere.
Aber vor allen Dingen ist eben KI Teil dieser Welt.
Das dürfen wir nicht vergessen.
Und was sagt Johannes darüber?
Erst Johannes 2, lesen wir in Vers 15 bis 17,
Liebt nicht die Welt noch, was in der Welt ist.
Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.
Diese Welt steht unter der Herrschaft des Teufels.
Sie steht nicht unter der Herrschaft des Vaters, unter der Herrschaft Gottes.
Sie hat einen Fürsten.
Seit der Kreuzigung, Johannes 14, gibt es einen Fürsten dieser Welt.
Der ist der Chef, der Gott dieser Welt, 2. Korinther 4.
Denn alles, was in der Welt ist, was Gutes denn?
Die Lust des Fleisches, die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, gar nichts Gutes.
Das ist das prägende Merkmal dieser Welt.
Die Lust des Fleisches, die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens (00:03:01)
ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt.
Und die Welt vergeht und ihre Lust,
wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.
Daran sehen wir, was das Merkmal dieser Welt ist.
Und wenn jetzt sozusagen die künstliche Intelligenz die Hüllen fallen lässt,
dann wollen wir nicht vergessen, dass das bedeutet, dass diese Begierden,
diese Begierden, die sich an unser Fleisch richten,
die in unserem Fleisch einen Widerhall finden und die auch durch unsere Augen,
gerade bei uns Männern, besondere Aufmerksamkeit bekommen,
dass die durch diese künstliche Intelligenz geradezu vorgestellt werden.
Erst will man den Menschen einschlummern lassen sozusagen.
Und er sieht manchen Nutzen, den er davon hat aus dieser KI.
Und dann kommt auf einmal obendrein eben noch diese Begierden.
Was ist denn mit den Begierden?
Da sagt der Apostel Paulus in Römer 1, dass sie Merkmal der Ungläubigen sind.
In Römer 1 Vers 24, weil der Mensch sich von Gott weggewendet hat,
hat Gott sie hingegeben in den Begierden ihrer Herzen zur Unreinheit, (00:04:04)
ihrer Leiber zu schändeln, in dem Fall sogar untereinander.
Und was dann an Unmoral genannt wird, ab Vers 29, Ungerechtigkeit,
Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke,
Ohrenbläser, Verleumder, Gotthassende und so weiter.
Ohne natürliche Liebe.
Da sieht man, was das für Bosheit, was das für Böses ist.
Das alles kommt natürlich auch durch die KI hervor.
Und jetzt ist das nur sozusagen symptomatisch,
wenn das auch in diesem, wie soll man sagen,
hurerischen, götzendienerischen, unmoralischen Bereich auch hervorkommt.
Aber lasst uns nicht vergessen, dass wir Gläubige kein Stück besser sind,
was unser sündiges Fleisch betrifft.
In Galater 5 heißt es in Vers 24,
die aber des Christus sind, haben das Fleisch gekreuzigt
samt den Leidenschaften und den Begierden.
Diese Begierden und Leidenschaften, die sind in unserem Herzen.
Ja, unser Herz ist gereinigt worden.
Das ist die eine Seite. (00:05:01)
Aber die andere Seite ist, dass dieses Herz immer noch,
wie der Jeremia das beschreibt, viel Böses hat.
Warum? Weil wir eben zwei Naturen haben.
Wir haben nicht nur die neue Natur.
Wir haben nicht nur das neue Leben, sondern da ist auch noch die alte Natur.
Da ist noch das sündige Fleisch.
Und das will, das will, das will.
Und das will sich selbst suchen. Das ist egoistisch.
Und deshalb sagt Paulus, wir haben doch das Fleisch
gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.
Das ist an das Kreuz gekommen.
Das ist an dem Kreuz gerichtet worden.
Und das soll eben jetzt nicht mehr hervorkommen.
Aber wenn ich mich natürlich jetzt freiwillig diesen Inhalten aussetze,
dann brauche ich mich nicht zu wundern, wenn gerade das Fleisch angefacht ist.
Denn das Fleisch ist praktischerweise nicht tot.
Ja, Gottes Urteil darüber ist gesprochen.
Und ich soll mich für das halten, was Gott mit mir gemacht hat,
nämlich der Sünde für tot halten, für das halten, was ich bin, tot.
Aber das Fleisch ist noch da.
Und wenn ich mit diesen Inhalten, wenn ich mit diesem dieser Beschallung
und diesen Blicken und diesen
auch diesen Grafiken, diesen Bildern aussetze, (00:06:01)
dann tue ich eben das Gegenteil von dem, was Paulus hier sagt.
Dieses Bewusstsein zu haben, dass ich gekreuzigt bin, dass ich, dass das Fleisch
gekreuzigt worden ist.
Deshalb ist so nötig für uns, wie wir aufgefordert werden
in Epheser 5 Vers 3 und 4.
Hurerei aber und alle Unreinheit und Habsucht
werde nicht einmal unter euch genannt, wie es Heiligen geziemt
und Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzelei,
die sich nicht geziemen, sondern vielmehr Dankssagung.
Wir sollen also ausdrücklich Hurerei natürlich nicht nur nicht anschauen,
sondern das soll nicht einmal unter uns genannt werden.
Hier geht es nicht darum, dass wir das nicht ermahnet,
wie wir jetzt hier mal in diesem Podcast geschehen, erwähnen,
sondern dass wir uns damit nicht beschäftigen,
dass wir das nicht einfach mal so freizügig erwähnen,
sondern dass wir nach Gottes Willen handeln sollen.
Das haben wir schon gesehen in 1.
Johannes 2, in 1.
Thessalonicher 4 wird das noch einmal ausdrücklich unterstrichen
in 1.
Thessalonicher 4 Vers 3 und 4. (00:07:02)
Denn dies ist Gottes Wille, eure Heiligkeit,
dass ihr euch der Hurerei enthaltet, dass jeder von euch sein eigenes Gefäß,
nämlich seinen Körper in Heiligkeit und Ehrbarkeit zu besitzen wisse.
Nicht in Leidenschaften der Lust, wie auch die Nationen, die Gott nicht kennen.
Also nicht in Leidenschaften, nicht in Begierden,
sondern eben, indem wir Gott gefallen, indem wir rein sind,
indem wir uns so verhalten, dass Gott eben Freude an uns haben kann.
Deshalb sechstens, lasst uns nicht vergessen,
es gibt Nutzen durch KI und es gibt Gefahren.
Und deshalb müssen wir wachsam sein.
Ja, es gibt Nutzen.
Wir können ja nicht ein solches an sich technisches System
verantwortlich machen für die Sünde.
Aber es bringt Inhalte, die eben aus dieser Welt kommen,
die in uns einen Gegenpart haben in dem Fleisch.
1. Petrus 5 Vers 8 sagt Seid nüchtern und wacht.
Euer Widersacher der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht,
wird er verschlinge.
Und das tut er auch mit List.
Das tut er eben auch mit solchen Inhalten.
Also auf der einen Seite müssen wir zum Beispiel das Netz, (00:08:02)
müssen wir das Internet nutzen.
Aber auf der anderen Seite gibt es keinen Punkt, wo es gefährlicher wird
für uns als gerade da, weil es uns da moralisch abstürzen lässt.
Und das ist keiner von uns gefeit.
Ob du 50 bist, ob du 20 bist, ob du 80 bist.
Das Fleisch hast du. Das habe ich auch.
Die Frage ist, wie gehen wir damit um?
Lasst uns also wachsam sein.
Lasst uns nicht meinen, ach ja, das sind Inhalte, die wir nutzen
und da bin ich nicht betroffen.
Doch bist du, bin ich auch.
Wenn wir nicht wachsam sind, wenn wir nicht Nein sagen zu dem Bösen,
dann werden wir in das Böse hineinfallen, hineinkommen.
Wollen wir das? Das wollen wir doch nicht.
Deshalb wollen wir diese Dinge weise nutzen.
Das, was zum Nutzen ist, wollen wir nutzen.
Aber wir wollen uns dadurch nicht gefangen nehmen lassen.
Wir wollen dem Fürsten dieser Welt nicht gestatten, uns dadurch in eine
in einen Zustand zu versetzen, der nicht nach den Gedanken Gottes ist,
sondern der uns in die Unmoral im Gegensatz zu dem Willen Gottes bringt.