Kunst der Schöpfung oder Evolution?


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(00:00:00) Vor einiger Zeit las ich einen sehr interessanten Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der überschrieben war mit »Die Kunst der Schöpfung«. Interessant, welche Begriffe gerade im Blick auf Evolution und Schöpfung gewählt werden, »Die Kunst der Schöpfung«. Eingeleitet wird der Artikel damit, vor gut vier Milliarden Jahren entstanden die ersten lebenden Zellen auf der Erde aus simplen Formen, also mit anderen Worten Evolution, das ist ja das Gegenteil von Schöpfung. Wie dieser Übergang genau ablief, ist bis heute ungelöst. Und der Artikel geht um eine Frau, Kerstin Göpfrich, die am Zentrum für Molekulare Biologie an der Universität Heidelberg arbeitet und genau dieses Unwissen zu Wissen machen möchte. Und sie sagt, dass sie eben wissen möchte oder einfach herausbekommen möchte, was genau Leben eigentlich ist. Interessante Frage. Bibelleser haben Vorteile. Sie wissen aus der Bibel, was Leben ist, jedenfalls was Leben in Gottes Augen ist. (00:01:03) Sie können das Leben nicht biologisch entziffern, entschlüsseln, aber sie wissen, was Gottes Aussagen über Leben ist. Das ist natürlich so einfach nicht. Interessant ist, dass man dadurch, dass man das jetzt nachbauen will, sie möchte neues künstliches Leben, diese Biologien buchstäblich im Labor erschaffen. Baustein für Baustein, Kerstin Göpfrich, die eben hier vorgestellt wird. Sie möchte das bauen. Und das Spannende ist, dass Menschen gar nicht merken, dass sie damit zeigen würden, wenn sie das bauen könnten, weil sie nicht weiß, ob das überhaupt technisch oder möglich ist, dass es offenbar einen Schöpfer geben muss. Wir wissen das nicht, weil es nicht von selbst entsteht. Eigentlich müsste das doch immer wieder entstehen. Wir finden doch auch in der sogenannten Evolution, dass bestimmte Entwicklungen zwei, drei, vier, (00:02:01) fünfmal parallel stattgefunden haben sollen. Dass das die Evolution umso mehr in Frage stellt, wissen natürlich Fachleute. Aber wenn das so ist, dann müssten ja diese Zellen auch immer wieder neu sich selber entstehen lassen. Wenn das nicht geschieht, sondern nur durch eine Person, hier in diesem Fall Frau Göpfrich, eben möglich ist, dann zeigt das ja, ach, da brauchen wir doch einen Schöpfer. Dann ist das ja doch nicht Evolution. Sie hatte schon für ihre Masterarbeit versucht oder Transportprozesse durch Zellmembranen untersucht. Das sind also quasi, wie es heißt im Artikel, die Haut, die alle Zellen umgibt. Und die Aufgabe war dann eben, Poren von Zellen nachzubilden. Also für jemanden, der auf diesem Gebiet ein gewisses Interesse hat, natürlich eine hochinteressante Aufgabe. Wenn sich Poren nachbauen ließen, dann könnte das auch für andere Komponenten einer Zelle (00:03:02) gelingen. Wenn man sie nachbauen lassen könnte, mit anderen Worten, wenn ein Schöpfer eingreifen würde, wenn ein Designer eingreifen würde, dann wäre das möglich. Sie sagt, für mich war die DNA-Nanopore das erste Bauteil hin zu einer künstlichen Zelle. Zu einer künstlichen Zelle, die man also baut, die man erstellen lässt. Wir wollen aus toter Materie eine lebendige Zelle bauen. Das ist Schöpfung. Wir wollen sie bauen, wir wollen sie nicht entstehen lassen, wir wollen nicht irgendwie sehen, wie das von selbst passiert, weil das ja offenbar nicht geschieht, aber in der Evolution, wenn man nur lang genug zurückgeht, dann muss das ja irgendwie, Zeit heilt irgendwie ein Problem, dann muss das ja irgendwie passiert sein, aber heute passiert das nicht, aber das ist kein Problem für die Evolution, was ein Problem ist, das können wir ja bauen und dann zeigen wir ja, dass es möglich ist, also dann geschieht das ja auch. Ja, künstlich aber lebende Zellen zu schaffen und zu vervielfältigen, das ist eben etwas ganz Besonderes und das möchte diese Frau auch dann tun. (00:04:06) Wir haben keine 4 Milliarden Zeit, Jahre Zeit dazu, um das zu bauen, sagt sie. Ja, wenn das vor 4 Milliarden Jahren geschehen ist, man hat ja genug Zeit gehabt, um das von selber entstehen zu lassen, warum geschieht das dann nicht ganz kurzfristig jetzt auch? Diese Antwort wird man wohl kaum kriegen, aber David gibt uns eine Antwort. David sagt, obwohl er kein Wissenschaftler war und obwohl er nicht wissenschaftlich gearbeitet hat, in Psalm 139 Vers 13. Du besaßest meine Nieren, Du wobst mich im Leib meiner Mutter, ich preise Dich dafür, daß ich auf eine erstaunliche und ausgezeichnete Weise gemacht bin, wunderbar sind Deine Werke und meine Seele weiß es sehr wohl. Mein Gebein war nicht vor Dir verborgen, als ich gemacht wurde im Geheimen, gewirkt wie ein Stickwerk in den untersten Örtern der Erde. Meinen Keim sahen Deine Augen, und in Dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die entworfen wurden, als nicht einer von ihnen war. (00:05:03) Und wie kostbar sind mir Deine Gedanken, oh Gott, wie gewaltig sind ihre Summen. Da sehen wir, Gott besaß uns, Gott hat das gemacht, Gott hat das gesteuert. 1. Mose 1 Vers 1, im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Gott ist tätig geworden. Das ist die einzige Antwort. Es gab tatsächlich einen Schöpfer. Der Mensch will das nicht akzeptieren, denn dann wäre er ja verantwortlich Gott dem Schöpfer gegenüber. Aber wenn diese Wissenschaftlerin jetzt versucht, das nachzubauen, dann zeigt sie, das geht nur über Schöpfung. Offenbar von selbst geht das nicht. Das ist seltsam, dass wir wie mit des Kaisers neuen Kleider herumlaufen und gar nicht merken, dass wir uns selber lächerlich machen, wenn wir sagen, das ist dann Evolution, wenn ich das selber gebaut habe. Dass das offensichtlich dann nur durch einen Eingriff von außen funktioniert, durch einen Schöpfer-Eingriff, das merkt man nicht. Wir dürfen das aber in Dankbarkeit annehmen, dürfen vor Gott niederfallen, dürfen ihn ehren, dürfen ihn preisen, dass er die Dinge in die Hand genommen hat und dann eben nicht (00:06:05) so hunderttausende von Fehlgriffen dazu geführt haben, dass man irgendwann dann auch mit menschlicher Schöpfungskraft etwas schafft, sondern dass Gott einmal gehandelt hat und es war da. Und nicht nur eine Zelle, nicht nur hundert Zellen, ein gesamtes Universum. Und dann hat er den Menschen aus Erde gemacht. Das kann kein Mensch, Erde nehmen und dann einen Menschen machen, der dann auch noch lebendig ist. Leben, das kommt von Gott. Das werden wir wohl kaum erfassen, wenn wir Gott ausschalten, nur wenn wir Gott mit innen hinein nehmen, dann werden wir sehen, in der Tat, es gibt Gott und ohne Gott gibt es letztlich nichts. Nur dadurch, dass Gott der Schöpfer ist, dass er geschaffen hat, nur dadurch gibt es Materie, gibt es nicht nur Materie, sondern gibt es lebendige Materie, sei es in der Pflanzenwelt, sei es in der höheren Tierwelt, sei es in der höchsten Menschenwelt. Und dann gibt es noch die Engelwelt, die noch eine ganz eigene Dimension hat. Wir können einfach nur bewundern, was Gott gemacht hat und können feststellen, dass (00:07:05) der Mensch einen klitzekleinen Teil hin und wieder einmal nachbauen kann, nach vielen Fehlversuchen, das, was Gott von Anfang an einmal und immer vollkommen geschaffen hat.
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