Lehren ziehen: Wenn gläubige Fußballer (Nmecha) wegen ihres Glaubens gecancelt werden (FAZ)


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(00:00:00) Es ist äußerst bemerkenswert, wie mit Gläubigen, die in der Öffentlichkeit stehen, sei es im Business-Bereich, im Geschäftsbereich, sei es im kulturellen Bereich, sei es im Fußball-Bereich oder auch in anderen Bereichen, wie mit ihnen im Blick auf ihren Glauben in der Öffentlichkeit umgegangen wird. Das ist eine völlig andere Umgangsweise als mit solchen Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und dem Wokismus sozusagen beipflichten, die sich auf diese Seite stellen. Die können sagen und machen, was sie wollen. Das ist ja eben Mainstream. Aber wenn jemand seinen Glauben in der Öffentlichkeit vertritt, dann muss er damit rechnen, dass er, wie man das so sagt, gecancelt wird. Darüber hat jetzt Daniel Teweleit einen Artikel geschrieben in der Frankfurter Zeitung bzw. in der Frankfurter Sonntagszeitung. Im Eingangsstatement oder im Bereich der Einleitung schreibt er darüber, wie eine Äußerung von einem Nmecha bzw. die Reaktion darauf sogar von einem der reichsten, wenn nicht dem reichsten Mann, Elon Musk, aufgegriffen wurde auf seiner Plattform X, wo er mit Wow reagierte darauf, dass Borussia Dortmund angeblich ein Untersuchungsverfahren gegen einen Nmecha eingeleitet habe, weil dieser eben der Familie des erschossenen amerikanischen Christen, hier in der Zeitung natürlich nur Aktivisten, Charlie Kirk, weil er diesem kondoliert hatte, also sein herzliches Beileid ausgedrückt hatte. (00:01:17) Er hatte geschrieben, Ruhe in Frieden und bei Gott so ein trauriger Tag. Das wurde ja sofort angegriffen, aufgegriffen. Ich glaube, er hat das dann nachher gelöscht, dieses Statement auf X, weil es eben zu solchen emotionalen Reaktionen geführt hat. Das ist irgendwie bemerkenswert. Zu seinem Glauben darf man in Deutschland in der Öffentlichkeit offenbar nicht mehr unkommentiert stehen. Wenn man Woke-Äußerungen macht, dann gibt es natürlich von den Christen, dann gibt es von solchen, die das einfach nicht mehr mittragen wollen, eine Reaktion, aber das ist absolut in den Medien akzeptiert. Wie ist es mit der Meinungsfreiheit? Dieser Artikel hier in der FAZ, der soll eigentlich deutlich machen, das ist bestens bestellt, da gibt es überhaupt kein Problem und stößt genau in das gleiche Horn. Da werden Stereotype eingesetzt, werden benutzt, die genau den Mechanismus zeigen, der bei dieser Cancel Culture vorzufinden ist. (00:02:13) Nmecha habe sich entweder versehentlich oder aus unbekannten Motiven auf ein Terrain begeben, auf dem gerade einige große Fragen des Weltgeschehens diskutiert werden. Wie bitte? Wenn jemand einem Christen, der in der Öffentlichkeit steht, wie auch immer man seine sonstigen politischen Aktivitäten beurteilen mag, wenn er ihm kondoliert, dann hat man sich also versehentlich oder aus unbekannten Motiven auf ein Terrain begeben. Das heißt, wir dürfen noch nicht einmal kondolieren einem Menschen, der ermordet worden ist. Das ist letztlich die Aussage, die hier in der FAZ zu lesen ist. Früher galt diese Zeitung mal als konservativ, da war ein Herausgeber, Frank Schirrmacher, der liberal war, aber interessanterweise, soweit ich das in Erinnerung habe, in Moralthemen und so weiter, durchaus konservativ war, aber ein Vordenker gewesen ist. Ansonsten galt diese Zeitung als konservativ. Inzwischen ist sie genau da angekommen, wie wir das in der Politik auch merken. Das, was früher mal sogenannt rechts war, ist heute Mitte links, eher links noch geworden und das scheint eben auch bei dieser Zeitung inzwischen zu sein. (00:03:12) Wer den Namen Felix Nmecha und Charlie Kirk zusammen googelt, schreibt der Autor hier, stößt auf eine Ergebnisliste, die fast ausschließlich den angeblichen Eingriff des BVB in die Meinungsfreiheit zum Thema hat. Manche merken gar nicht, wir wissen ja, dass Nmecha in vorherigen Fällen, wo er sie schon einmal zu dem Glauben, zu dem biblischen Glauben, zu der biblischen Wahrheit geäußert hat, in der Tat Gespräche führen musste. Das heißt, man muss das gar nicht mehr in der Öffentlichkeit erwähnen, das ist jedem sofort klar, was hier für ein Mechanismus abläuft. Unabhängig davon, ob jetzt wirklich ein Untersuchungsgespräch geführt wurde oder ob da ganz normale Gespräche geführt werden, jeder, der bis drei zählen kann, weiß, was das für ein Mechanismus ist. Die Frage ist doch nicht, ist jetzt wirklich ein solches Aufsichtsgespräch geführt worden, sondern hat der Verein nicht, Borussia Dortmund, nicht schon so gehandelt bei Nmecha? (00:04:04) Wie war das denn bei dem Kauf dieses Spielers, was haben denn da diese ganzen Fanverbände gemacht, was ist später gewesen? Es ist also vollkommen auf einer Linie, die überhaupt nicht erstaunt. Man muss also gar nicht zu einem solchen Gespräch einladen, um zu sehen, dass genau das geschehen ist. Mitarbeiter des BVB und des Deutschen Fußballbundes wollten sich lediglich im Hintergrund darüber äußern. Was soll denn das heißen? Sie haben offenbar eine Meinung, aber sie haben Angst, die in der Öffentlichkeit zu vertreten, weil sie eben merken, dass es inzwischen einen Schwerpunkt gibt, auch von solchen, die sich eben mit diesen Woken-Äußerungen, die von vielen gemacht werden, nicht mehr eins machen wollen. Aber nur im Hintergrund äußern, das ist ja ein Euphemismus. Und das ist ja genau die Erfahrung mit den sogenannten Qualitätsmedien, die hier so als verängstigt fast dargestellt werden, weil sie sich selbst als Qualitätsmedien sehen und gar nicht merken, dass sie gar nicht mehr, siehe diesen Artikel, neutral und objektiv, naja objektiv geht ja sowieso kaum, aber analytisch beide Seiten darstellend über einen Sachverhalt nachdenken. (00:05:07) Sondern es wird immer wieder in die gleiche Richtung posaunt, auch in diesem Artikel, ob das der Autor gar nicht merkt, das ist wirklich erstaunlich. Jetzt wird beispielsweise über den Post Nmecha gesagt, dass er in einen Kontext gehöre, in dem der 24 Jahre alte Fußballer 2023 transphobe und homophobe Ansichten in den sozialen Medien geliked und geteilt hatte. Man stellt später fest auch, der hat selber gar nichts geschrieben, hat es nur geliked. Und da verlassen wir schon die sachliche Debatte, die sachliche Ebene. Wir sehen daran, dass das gecancelt wird, was in der Bibel steht, das wird transphob, homophob genannt. Negative Berichte, Konnotierungen, negative Ausdrücke über das, was die Bibel eindeutig als wahr, als Wahrheit bezeichnet, wo es deutlich macht, dass gelebte Homosexualität Sünde ist. Eine Sünde, die in dem Kontext von 1. Korinther 6 schwerwiegend ist. Jede Sünde ist böse, jede Sünde hat uns von Gott entfernt, aber das wird in besonderer Weise besprochen und hervorgehoben. (00:06:06) Und das, was eben jetzt Wahrheit ist für viele Christen, das wird hier in diese homophobe Ecke gebracht. Das heißt, wer die Bibel zitiert, der tut etwas, was einfach abscheulich ist, was irgendwie dreckig ist, was verkehrt ist. Das ist eben eine Relativierung der zutreffenden biblischen Position. Und damit ist natürlich jemand, der sich in dieser Weise äußert, der ist natürlich irgendwie, der ist schlecht, der ist, der tut etwas Böses. Und was eben dann hier in der FAZ getan wird, was immer wieder dieser Hammerschlag ist, ja, das ist AfD, der muss also irgendwie bei der AfD sein. Natürlich wissen wir, was in dieser Partei los ist, wobei das geradezu lächerlich ist. Diese Partei, die natürlich in mancherlei Hinsicht, was Familien betrifft oder so, in ihrer Politik auch Ansätze hat, die man auch als Christ vertreten kann. Aber allein die Tatsache, dass die Parteivorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Bundestag Alice Weidel als offen in einer homosexuellen, lesbischen Beziehung lebt, (00:07:05) macht ja deutlich, dass für einen Christen, einen, der wirklich zur Bibel steht, diese Partei niemals in Frage kommen könnte. Weder sich dort zu engagieren, noch für eine solche Partei zu stimmen, dass das anders geschieht, zeigt natürlich, wie blind wir auch als Christen zum Teil geworden sind. Aber jeder, der sich biblisch äußert, ist AfD. Und AfD ist nicht biblisch, aber ist eben ein ganz, ganz böser Politikverein. Dass genau das auch in den anderen Parteien getan wird, braucht ja nicht wiederholt zu werden oder braucht man nicht nochmal neu betonen. Aber wir sehen, wie abwertend, und das ist Cancel Culture, man wertet etwas ab, man sagt, das ist AfD, AfD, die hat keinen Platz, die wird ausgegrenzt. Also wenn so ein Fußballer, wenn so eine Person in der Öffentlichkeit auftritt, dann ist das einfach, das ist inakzeptabel. Nein, wir haben kein Verbot von Meinungsäußerungen, aber wenn eine AfD, dann hört ja auch keiner hin, dann ist das ja ganz schlimm, dann darf man nichts zu tun haben. Das ist genau diese Cancel Culture, mit der wir es heute zu tun haben. (00:08:03) Es handelt sich eben um einen gläubigen Menschen ist zu erfahren. Das ist ja, als gläubiger Mensch, das ist etwas komisches. Wie kann man gläubig sein heute? In dem 21. Jahrhundert, da kann man doch nicht gläubig sein. Ein Antonio Rüdiger, der wird natürlich nicht kritisiert für seine sogenannt gläubigen Bemerkungen und Gesten, die er zeigt. Die werden dann geradezu verteidigt, aber Christen, die sich christlich äußern, die werden in eine Ecke gestellt. Ja, und damit folgt man, wenn man Christ ist, wissentlich einer in den USA verwurzelten antidemokratischen Bewegung, wie dann ein Kommentator, der herangezogen wird, jemand, der das beurteilt, der das betrachtet, dann weitergibt. Man merkt gar nicht, in Deutschland sagt man, die USA sei antidemokratisch. Und jeder, der wie ein Nmecha eben Werte, wie in den USA zum Teil vertreten, dann auch verfolgt, wer diese hat, der ist antidemokratisch. Die USA, ihr Vizepräsident Vance hat Deutschland ins Buch geschrieben, Deutschland ist antidemokratisch. So kann man sich gegenseitig Antidemokratie vorwerfen und jeder hat dann Recht. (00:09:05) Ja, man sieht also auch hier wieder, es werden Kräfte, es wachsen Kräfte, mit denen Teile der demokratischen Freiheit infrage gestellt werden. Also wenn jemand gläubig ist, dann stellt er demokratische Freiheit infrage. Das wird hier unkommentiert von eben einem solchen Beurteiler, der sich die politische Situation in den USA als bedrohlich ansieht, wird das einfach weitergegeben, ohne das irgendwie zu kommentieren. Und damit macht sich letztlich der Autor mit einer solchen Äußerung eins, statt sie eben in einen richtigen Kontext zu stellen. Wir sehen also, in was für eine Richtung es geht in unserer Gesellschaft und auch für solche, die wirklich gläubig sind. Für solche, die ein Glaubensleben führen wollen und dazu auch in der Öffentlichkeit stehen. Und deshalb zum Schluss wollen wir mal darüber nachdenken, was eigentlich mit gläubigen Fußballern passiert, die zum Glauben stehen und wegen dieses Glaubens diskreditiert werden. Nun, dann stellt sich ja erstens die Frage, passt Leistungssport in dieser Weise? (00:10:04) Leistungssport, wo man derart in der Öffentlichkeit steht, ein Fußballer ist, in dem Fußball-Zirkel von dem deutschen Fußballbund, passt das eigentlich zu wahrem Christentum? Ich nenne mal drei Stichworte, die eine große Rolle spielen. Erstens Geld, zweitens das Ego, drittens Gewalt. Wollen wir mal darüber nachdenken, was das Geld betrifft, müssen wir doch wohl sagen, 1. Timotheus 6, Versen 9 und 10. Geldliebe, das ist etwas, was wirklich in eine völlig falsche Richtung führt. Ich sage nicht, dass ein Nmecha Geldliebe hat. Der hat viel Geld natürlich durch seinen Fußball. Aber das ist ein Zirkel, das ist ein Bereich, wo es um Geldliebe geht, wo jeder noch mehr haben will. Man sieht das ja an den Beratern, wo noch ein Euro mehr, wie so eine Zitrone ausgedrückt wird, der Verein ausgedrückt werden soll und so weiter. (00:11:03) Man sieht also, das ist der Bereich. Kann ich mich da eigentlich als echter Christ, als praktizierender Christ aufhalten? Wie ist das mit dem Egoismus, den wir hier immer wieder in dem Fußball vorfinden? 2. Timotheus 3, da sagt der Apostel "Dies wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden, denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig" und so weiter. Ist das nicht exakt das, was wir in der Fußballszene finden? Genau dieser Egoismus, dieser Hochmut, diese Geldliebe? Und wie ist das mit der Gewalttat, die wir immer wieder, mit der Brutalität, die wir immer wieder im Fußballbereich, ich meine jetzt nicht nur auf dem Fußballplatz da auch, sondern auch in den Szenen finden, 1. Timotheus 6 Vers 11, und die Erde war verdorben vor Gott und die Erde war voll Gewalttat. Das sind die Merkmale dieser Welt, und zwar seit Noahs Zeiten an. Ist das für einen Christen der richtige Aufenthaltsort? Ja, da kann ich natürlich trotzdem, wie ein Mensch das tut, die Glaubensinhalte, meinen Glauben hochhalten, aber ist das glaubwürdig in einem solchen Bereich, der antichristlich, antigöttlich ist, als praktizierender Christ zu arbeiten? (00:12:08) Deshalb stellt sich zweitens die Frage, passt der Glaube zum Leistungssport? Nun, da ist einfach die große Gefahr, dass man auf beiden Seiten hinkt, wenn man mit dem einen Fuß in der Welt steht, Fußball, Geld und so weiter, was alles damit verbunden ist, was ist an den Sonntagen, wo kann man seinen Glauben eigentlich jetzt auch gemeinschaftlich ausüben, außer über irgendwelche Webseiten, über Hauskreise. Wie ist das mit dem Brotbrechen? Der Herr Jesus hat gesagt: Tut dies zu meinem Gedächtnis!" Und an jedem ersten Tag der Woche kommen wir zusammen, siehe 1. Korinther 16. Ist das alles noch miteinander vereinbar, schaffe ich das gerade damit? Also es hinkt auf den beiden Seiten, auf der anderen Seite, man will den Glauben leben, und solche Fußballer wie ein Mensch, die stehen ja auch für ihren Glauben der Öffentlichkeit, und dafür darf man dankbar sein, aber ist es nicht ein Hinken auf beiden Seiten, so wie bei Lot? Lot war ein Gläubiger, aber er quälte seine gerechte Seele durch den Ort, durch den Bereich, in dem er wohnt und tätig war, und wurde am Ende unglaubwürdig, denn auf beiden Seiten zu hinken, heißt auf keiner Seite richtig zu stehen. Oder 1.Könige 18, finden wir das bei den Baals-Anbetern, dass Elia ihnen das vorwerfen muss, (00:13:04) ihr hinkt auf beiden Seiten, ihr wollt einerseits voll Gottes sein, aber andererseits wollt ihr auch die Welt mit ihrem Glanz und ihren Möglichkeiten, Begierden mitnehmen. Drittens, darf man in Deutschland nach wie vor seinen Glauben offen bekennen, darf man davon offen reden? Ja, aber, ja, man kann in Deutschland noch über den Glauben reden, das sehen wir ja an Menschen, aber man wird diffamiert, man wird wie in diesem Artikel, sehr süffisant, sehr suggestiv, wird man in eine Ecke gestellt, man ist ja AfD, der AfD hat einen wahren Christ, der wirklich für den Herrn Jesus leben will, der kann mit einer solchen Partei nichts zu tun haben wollen, aber man wird in diese Ecke gestellt, also man wird gecancelt, man wird in eine Ecke gestellt, man kommt in eine Schublade und kann sich nicht dagegen wehren. Nun, wenn ich Christ bin, auch Paulus ist in eine Ecke gestellt worden, aber dann bin ich nicht gebunden an irgendeine Beziehung, an eine Verbindung, die ich eingegangen bin, und das muss man sich eben überlegen. Dann stellt sich die Frage, ist das überhaupt zu vermeiden? (00:14:01) Ist es möglich, diese abschätzigen Bemerkungen, diesen Hass, der manchmal auch dadurch deutlich wird, kann man den eigentlich überhaupt vermeiden? Und das ist natürlich so, dass das nicht der Fall ist. Der Herr Jesus zeigt uns in seinem Wort, der Apostel Paulus sagt in Apostelgeschichte 14 in Vers 22, wo es heißt, sie befestigten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu verharren, und dass wir durch viele Trübsale in das Reich Gottes eingehen müssten. Genauso heißt es in 2. Timotheus 3 in Vers 12: "Alle aber auch, die gottselig leben wollen, werden in Christus Jesus verfolgt werden". Das heißt, wir müssen damit rechnen, als Christen verfolgt zu werden. Die Frage ist nur, machen wir es den Gegnern leicht in der Art und Weise, wie wir reden, in der Art und Weise, wo wir uns aufhalten, mit wem wir uns da aufhalten, wo wir Verbindungen eingehen. Gibt es eine Gefahr für solche, die in der Öffentlichkeit stehen, dass sie irgendwie Kompromisse eingehen? (00:15:01) Diese Gefahr gibt es. Wir sehen das bei Nmecha. Es gibt eine Gefahr, dass solche, die in der Öffentlichkeit stehen, die im Geschäftsbereich eine hohe Stellung einnehmen, die in der Kultur eine hohe Stellung einnehmen, die im Sport eine hohe Stellung einnehmen, dass sie Kompromisse eingehen. Sieht man beim Fußball, sonst gehen die Fans auf die Barrikaden oder der Arbeitgeber. Finden wir das nicht in der Bibel auch? Wie war das bei David? David ist auch Kompromisse eingegangen, als er falsch gehandelt hat, als er nicht in einem guten Zustand war. Wie war das mit Mephiboseth und Ziba? Na, sollen sie doch beide was bekommen. Die Kompromissbereitschaft bei Gläubigen ist vorhanden. Wie war das bei Salomo, als er Verbindungen zu den Nationen eingegangen war? War er nicht ein Gläubiger? Er blieb auch ein Gläubiger, aber er lebte nicht mehr im Glauben. Er hat bestimmt immer noch gläubige Sätze gesagt, aber durch die Verbindungen, in dem Fall mit seinen Frauen, war das alles anders. Selbst Paulus war bereit, Kompromisse einzugehen, als er geistlich nicht auf dem Höhepunkt stand. Wieso hat er auf einmal da ein Gelübde getan? Nur um den Menschen irgendwie entgegenzukommen. Wenn dann Hass und Gewalt von Seiten der Menschen kommt, dann ist man, wenn Paulus das in Teilen bereit war, (00:16:03) wir sehen, wie er Konsequenz zum Schluss gelebt hat, bereit war, auch für den Herrn zu sterben. Aber es gab Situationen, wo auch er kompromissbereit war. Wie viel mehr wir, wenn wir nicht direkt klar Position vertreten. Deshalb kommen wir sechstens zu der Konsequenz, die du dir selber stellen musst oder die ich mir selber, wo ich mich selber herausfordern lassen möchte. Kannst du zur Wahrheit stehen, wo du bist, wo du arbeitest, wo du Verbindungen eingehst, wo du Kontakte hast? Bist du bereit, die Wahrheit zu kompromittieren? Bist du bereit, die Wahrheit aufzugeben? Bist du vielleicht bereit, im Blick auf die Wahrheit auch Kompromisse zu machen, einfach um irgendetwas weitermachen zu können, wo du tätig bist? Gehst du Bindungen ein, wodurch du dich dann in Gefahr bringst? Denk mal an 2. Korinther 6, wo wir ausdrücklich aufgefordert werden, eben nicht ein ungleiches Joch einzugehen. Ist das nicht in dem Fußballbereich, ist das nicht, wenn ich in manchem Arbeitsbereich auch tätig bin, (00:17:02) dass ich da letztlich ein ungleiches Joch eingehe? Muss ich vielleicht etwas ändern, um nicht in diese Kompromissecke hineinzukommen? Was sagte der Herr Jesus? Wir lesen das in Johannes 18 Vers 37: "Da sprach Pilatus zu ihm, also du bist doch ein König. Jesus antwortete, du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme". Sind wir wirklich noch solche, die der Wahrheit Zeugnis geben? !Pilatus spricht zu ihm: Was ist Wahrheit?! Das ist diese Gesellschaft. Was ist denn Wahrheit? Das ist doch homophob, das kann man doch heute nicht mehr sagen, das ist doch aus der Zeit. Und wir gehen diese Kompromisse damit ein, damit wir nicht in dieser Weise gecancelt werden. Also wir müssen sagen, Meinungsfreiheit, ja, zum Teil. Cancel, ja, zum Teil. Und entscheidend ist nicht, was die Welt tut. Von der Welt können wir nichts erwarten. Entscheidend ist, was wir tun, inwiefern wir zu der Wahrheit, zu Christus, zu dem Wort Gottes stehen. (00:18:01) Und diese Frage musst du dir stellen, kannst du das in dem Bereich, wo du tätig bist, wo du dich aufhältst, tun?
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