Am: Mi, 25. März 2026
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Ein herzliches Willkommen mit Psalm 103 Vers 10, da sagt der Psalmist, das ist David,
er hat uns nicht nach unseren Sünden getan und uns nicht nach unseren Ungerechtigkeiten
vergolten.
Müssen wir nicht zugeben, wie oft wir sündigen, wie oft wir ungerecht handeln?
Ja, wir alle waren Sünder.
Es ist kein Mensch außer Christus, der geboren worden ist, der nicht als Sünder gekommen
ist, der nicht gesündigt hat und hat Gott nicht das Recht, eigentlich jedem zu sagen,
du hast gesündigt, du bist mein Geschöpf und wenn du sündigst, dann kann ich dich
nur verurteilen und dann werde ich dich verurteilen.
Gott hatte ein Recht, jeden von uns zu verurteilen und er musste das auch verurteilen, jede Sünde
muss er verurteilen, aber er wollte uns nicht richten.
Er ist ein Heiland-Gott, er ist ein Retter-Gott, der jeden Menschen zur Umkehr, zur Buße,
zum Bekenntnis seiner Sünden führen möchte und dazu hat er alles getan, dazu hat er seinen
Sohn gegeben, dazu wirkt er durch den Heiligen Geist an jedem Menschen, an dem Herz und an
dem Gewissen jedes Menschen.
Er hat uns nicht nach unseren Sünden getan, sonst hätte er jeden Einzelnen sofort vernichtet, (00:01:04)
hätte er jeden Einzelnen bei der ersten Sünde sofort gerichtet und in die Hölle geworfen.
Das hat er nicht getan, obwohl wir so viele Ungerechtigkeiten in unserem Leben zugelassen
haben.
Und wie viel mehr gilt das für uns als Gläubige, haben wir nicht ein neues Leben, hat Gott
uns nicht eine neue Natur gegeben, hat er uns nicht sein eigenes Leben gegeben, ewiges
Leben und trotzdem sündigen wir noch so oft, trotzdem fragen wir so wenig nach seinen
Gedanken, nach seinem Willen, nach seiner Herrlichkeit und trotzdem richtet er uns
nicht, trotzdem ist seine Liebe weiter für uns tätig, nicht dass ihm das egal wäre,
ist es ihm ausdrücklich nicht, aber noch immer ist er tätig in Liebe für uns, noch
immer wirkt er in unseren Herzen, damit wir durch den Dienst des Herrn Jesus als Sachwalter
zur Einsicht kommen, dass wir ein Bewusstsein haben dieser Sünden und sie bekennen.
Er hat uns nicht nach unseren Sünden getan und hat uns nicht nach unseren Ungerechtigkeiten
vergolten, nein, im Gegenteil, im Gegensatz, immer wieder schüttet er seine Liebe zu uns (00:02:04)
aus, immer wieder zeigt er uns seine Güte und seine Gnade und immer wieder holt er uns
heraus aus dem Schlamm, in den wir uns selber hineinbegeben.
Ach, lasst uns dankbar sein für diese Liebe, für diese Fürsorge Gottes, lasst uns dankbar
sein, dass wir noch nicht aufgerieben sind, wenn es nach uns ginge, wären wir das und
dass der Herr weiter in Liebe für uns tätig ist und lasst uns eine Antwort geben in Hingabe
für ihn.
Er hat uns nicht nach unseren Sünden getan und uns nicht nach unseren Ungerechtigkeiten
vergolten.