Am: So, 22. Februar 2026
Gott hatte viele Mittel eingesetzt, um zu seinem Volk und zu den Menschen im Allgemeinen im Alten Testament zu sprechen. Letztlich haben sie alle Bemühungen Gottes abgelehnt. Am Ende sprach Er nicht nur durch den Sohn, sondern im Sohn, das heißt als Sohn. Gott selbst wurde Mensch - wunderbare Gnade Gottes. Wer ist dieser Sohn? Der Hebräerbrief zeigt uns unzählige Herrlichkeiten dieser Person!
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Wo soll man im Hebräerbrief anfangen, wo soll man aufhören, die Herrlichkeit des Herrn Jesus zu betrachten?
Es ist ein Brief, der erfüllt ist, gefüllt ist von der Herrlichkeit dieser einen, dieser einzigartigen Person.
Wir fangen einfach am Anfang des Briefes an.
Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat, in den Propheten,
hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn,
den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat.
Und man könnte fortfahren, aber wir beschränken uns mal für den heutigen Tag darauf.
Gott hatte im Alten Testament vielfältig, er hat sehr oft zu den Menschen geredet,
zu dem Volk Israel, zu den Menschen ganz allgemein.
Wie viele Propheten hat er gesandt?
Wie viele Menschen hat er eins nach dem anderen, Männer Gottes, Frauen Gottes,
auch wie Deborah, wie Hulda, zu dem Volk Israel, zu dem Volk der Juden gesandt?
Auf vielfältige Art und Weise.
Er hat durch die Schöpfung gesprochen, er hat durch Propheten gesprochen,
er hat durch Ereignisse gesprochen, er hat auch durch Engel gesprochen. (00:01:04)
Gott hat wirklich durch Wunder gesprochen.
Gott hat viele verschiedene Arten seiner Sprache benutzt und das Volk Israel, der Mensch, hat nicht gehört.
Er hat sich verdorben.
Römer 1 bis 3 zeigt uns das.
Egal ob es die Heiden waren, egal ob es die Juden waren,
egal ob es Philantropen oder Philosophen, hochstehende Menschen waren, sie alle haben sich verdorben.
Keiner hat die Sprache Gottes hören wollen und angenommen.
Und dann hat Gott nicht gesagt, dann eben nicht, dann richte ich sie,
sondern dann hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn.
Das heißt nichts anderes, dass er als Sohn zu uns gekommen ist.
Es meint nicht nur, dass der Sohn das Mittel ist,
sondern dass Gott selbst gekommen ist und zwar in der Person des Sohnes.
Nicht der Vater ist gekommen, auch nicht der Heilige Geist ist gekommen,
sondern der Sohn, der Herr Jesus.
Der, von dem Johannes 1 sagt, dass er das ewige Wort ist,
von dem wir wissen also, dass er der ewige Sohn im Schoß des Vaters ist, (00:02:01)
der ewige Sohn des ewigen Vaters in dieser ewigen Beziehung zu dem Vater, zu Gott, seinem Vater.
Wenn wir ihn als Mensch hier auf dieser Erde sehen, dann könnte man geneigt sein,
ihn als unter dem Vater stehend anzuschauen.
Und ja, der Herr Jesus hat eine Position eingenommen und wird sie ewig behalten,
dass er sich unter den Vater stellt, weil er Mensch ist.
Aber er ist zugleich der Sohn, der absolut wie der Vater und wie der Heilige Geist ist, Gott.
Wir können ja noch nicht einmal von der Ersten, der Zweiten, der Dritten Person der Gottheit sprechen,
weil das wie eine Abstufung wirkt.
Nein, der Vater ist Gott, wie der Sohn Gott ist, wie der Heilige Geist Gott ist.
Und so ist der Sohn wie der Vater Gott.
Aber er ist Mensch geworden und hat hier auf dieser Erde eine Stellung eingenommen,
als dem Vater untergeordnet.
Kein Evangelium zeigt uns das mehr als das Johannes-Evangelium,
das uns gerade diese erhabene, einzigartige Stellung des Herrn Jesus zeigt.
Und gerade dieses Evangelium stellt uns vor, dass der Jesus immer nur das getan hat, was der Vater wollte.
Er ist der Sohn. Im Sohn, als Sohn hat Gott zu den Menschen geredet. (00:03:04)
Das ist wie in diesem Gleichnis von dem Weingärtner,
wo der Weingärtner viele Leute nach und nach zu den Menschen gesandt hat,
die Knechte seines Weinbergs waren.
Und die haben diese misshandelt und dann getötet und beseitigt.
Und dann spricht er zum Schluss, jetzt will ich meinen Geliebten,
den einen, den einzigen geliebten Sohn senden.
Vor ihm werden sie sich scheuen.
Nein, die Juden haben das nicht getan und die Römer haben das auch nicht getan.
Sie haben ihn umgebracht.
Sie haben ihn beseitigt.
Und so kam er als Sohn.
Am Ende dieser Tage, in der Fülle der Zeit, wie es im Galaterbrief heißt,
da kam der Sohn als letztes, als letztes Mittel Gottes.
Und was hat der Mensch gemacht?
Er hat dieses letzte Mittel, das höchste Mittel, das einzigartige Mittel Gottes,
den Sohn, Gott selbst, haben sie als Menschen verworfen und beseitigt,
an das Kreuz gebracht.
Jede Hoffnung verloren?
Eigentlich ja.
Aber die Gnade Gottes ist noch größer, dass er diese Verwerfung zum Anlass genommen hat,
die Erlösung zu bewirken. (00:04:01)
Aber das ist jetzt nicht das Thema hier in Hebräer 1.
Hier lesen wir, dass er am Ende der Tage zu uns geredet hat,
dem Sohn, den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge.
Als der ewige Sohn ist er der Erbe aller Dinge.
Aber als er hier geredet hat im Sohn, meint das, dass dieser Sohn Mensch geworden ist
und dass er als Mensch Erbe aller Dinge geworden ist oder ihm das zugesprochen worden ist von Gott.
Er hat ihn dazu gesetzt.
Als ewiger Sohn, wie der Vater, wie der Heilige Geist, ist er sozusagen der Erbe, gehört ihm alles.
Aber Gott hat jetzt eine Antwort gegeben darauf, dass er sich so erniedrigt hat,
dass er ihm diesen Platz des Erben gegeben hat, dem alles gehört.
Gott hat alles in seine Hände gelegt, so wie Abraham Isaac alles in dessen Hände gelegt hat,
hat Gott das jetzt mit dem Sohn, mit dem Herrn Jesus getan,
durch den er auch die Welten gemacht hat.
Gott hat das schon gezeigt, als er durch den Sohn die ganze Welt ins Dasein gerufen hat.
Natürlich, als er Schöpfer war, da war er noch nicht Mensch. (00:05:03)
Aber im Blick auf sein Menschsein, im Blick auf seine Menschwerdung hat Gott gewollt,
dass es nicht der Vater ist, nicht der Heilige Geist, sondern der Sohn,
der diese Welten ins Dasein gerufen hat.
Damit deutlich wird, dass der, der hier als Mensch auf der Erde ist,
auch der Schöpfer ist und damit auch zu dem Erhalter aller Dinge wird.
Und dass ihm alles gehört, denn das, was materiell ist,
das Sichtbare und das Unsichtbare, das, was mit der Schöpfung in Verbindung steht,
das sollte dem Sohn gehören, das ist der Ratschluss Gottes.
Und als er Mensch wurde, hat er eben nicht aufgehört, Schöpfer zu sein.
Es ist ein und dieselbe Person.
Gott ist Mensch geworden und in dieser einen Person ist Gott und Mensch in Einheit vorhanden.
Wunderbar, so wie Kolosser das ausdrückt, also der Apostel Paulus im Kolosserbrief.
In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.
Das ist der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Großartig, dass wir das in dem Herrn Jesus sehen dürfen.
Er ist zum Erben gesetzt worden. (00:06:01)
Er ist der Schöpfer von Himmel und der Erde.
Wenn wir also lesen in 1. Mose 1 Vers 1,
Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Das ist durch ihn, den er zum Erben gemacht hat, das ist durch ihn, der Mensch werden würde.
Das ist durch ihn, den Sohn Gottes, das alles geschaffen worden ist.
Und so kommt hier eine Herrlichkeit zu der anderen in diesem ersten Kapitel,
um die gewaltige Erhabenheit, einzigartige Höhe überragend über jeden anderen zu zeigen,
sei es Mensch, sei es Engel, egal in welcher Position auch jemand gewesen ist,
er ist der eine der Erhabene.
Wir dürfen ihn bewundern, wir dürfen vor ihm niederfallen,
dem, durch den Gott am Ende der Tage geredet hat, um uns zu sich zu ziehen.
Ihm die Herrlichkeit in dem Namen und in der Person des Herrn Jesus Christus.