Am: So, 1. Februar 2026
Der Herr Jesus ist der Mittelpunkt des Ratschlusses Gottes. Er möchte auch praktischerweise unser Mittelpunkt sein. Nur so werden wir ein Leben führen können, dass Ihn ehrt und die richtige Lebensorientierung hat.
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Der zweite Timotheus-Brief zeigt uns, wie die Christen nach und nach kälter würden
in ihrem inneren Leben, wie sie sich mehr und mehr von dem Herrn Jesus abwenden würden,
wie das zu einer Form verkommen würde, wie das, was Gott gegeben hat als ein Haus Gottes
unter der Verantwortung des Menschen zu einem großen Haus geworden ist, in dem es alle
möglichen, auch falschen Lehren, sogar Ungläubige gibt, die in der christlichen Bereich sagen,
ja, wir gehören auch dazu, aber die überhaupt keine Beziehung zu dem Herrn Jesus besitzen.
Und in diesem Zuge finden wir dann zugleich wunderbare Edelsteine, die über die Person
des Herrn Jesus berichten.
Zum Beispiel spricht der Apostel in 2.
Timotheus 2 Vers 8, in ermahnender Weise für uns, die wir Diener des Herrn Jesus sind
und die wir hier unter verschiedenen Gesichtspunkten gesehen werden, halte im Gedächtnis Jesus
Christus, auferweckt aus den Toten, aus dem Geschlecht Davids, nach meinem Evangelium.
Ja, gibt es etwas Wichtigeres, als die Person des Herrn Jesus im Gedächtnis zu bewahren, (00:01:02)
zu behalten?
Das ist die Person, die für uns gestorben ist.
Das ist die Person, die für uns auferstanden ist.
Das ist die Person, die für uns in den Himmel aufgefahren ist.
Das ist die Person, die sich zur Rechten Gottes in der Majestät gesetzt hat.
Das ist die Person, die als der Verherrlichte jetzt im Himmel für uns tätig ist.
Und wenn wir ein Leben führen wollen in diesem Niedergang, in diesem christlichen Niedergang,
nicht nur in dieser bösen Welt, sondern auch in der Christenheit, und wir gehören
dazu, wir sind ja auch Christen, die sich mehr und mehr von Gott abwendet, wo Unmoral
und falsche Lehre in dem christlichen Bereich Überhand nehmen.
Da gibt es nur eine Person, da gibt es nur einen Weg, der uns bewahrt, und das ist, Christus
in unseren Herzen zu halten, an den Herrn Jesus zu denken, auf den Herrn Jesus zu sehen,
uns von ihm zu nähren, ihn in dem Wort Gottes zu suchen, halte im Gedächtnis Jesus Christus,
derjenige, der als niedriger Mensch hier auf dieser Erde gelebt hat, ist er nicht der
ewige Sohn Gottes?
Das ist er, aber er ist als demütiger Mensch, als Mensch in Niedrigkeit auf diese Erde gekommen, (00:02:06)
um hier zu leiden und zu sterben für uns.
Er ist zugleich der Christus, nicht nur der Messias, das ist er natürlich auch, sondern
der, der verherrlicht, im Himmel das ganze Wohlgefallen des Vaters besitzt, das besaß
er schon hier auf dieser Erde, aber der Vater, Gott der Vater hat das deutlich gemacht, indem
er ihn verherrlicht hat, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat, wir haben es mit
einem Lebenden zu tun, mit einem lebenden Herrn, ja, er ist gestorben, er musste dieses
Erlösungswerk vollbringen, aber jetzt lebt er von Ewigkeit zu Ewigkeit, wunderbar, dass
wir ihn so sehen dürfen, als den, der aus den Toten von Gott auferweckt worden ist,
aber lass uns nie vergessen, er ist aus dem Geschlecht Davids, das alte Testament hatte
ihn angekündigt und so ist er gekommen, er ist ein Jude gewesen, er ist nicht jemand
aus den Nationen, nicht von den Germanen, nicht aus Deutschland gewesen, nein, er ist
ein Jude gewesen und wir haben dem Judentum in diesem Sinn unglaublich viel zu verdanken, (00:03:03)
der Jesus war bereit, diesem Volk, aus diesem Volk zu kommen, denn Gott hatte das im alten
Testament vielfach vorhergesagt, so hat er sein Leben geführt in diesem verachteten
Volk, in diesem kleinen Volk, da ist er gekommen, aus dem Geschlecht Davids und das zeigt auch,
dass er zugleich das Recht hat, König zu sein oder das König zu herrschen, das Recht
hatte er damals schon, er hat das nicht für sich in Anspruch genommen, weil er als der
Erlöser gekommen ist, um zu dienen, als dieser Knecht Gottes, um sein Leben zu geben, als
Lösegeld für viele, nicht um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen, aus dem Geschlecht
Davids, nach meinem Evangelium, ja, Paulus hat das verkündet in dem Evangelium, dass
er gekommen ist aus dem Judentum, wie das von Gott im alten Testament vorhergesagt war,
wie das nach dem Ratschluss Gottes auch so gewesen ist, aber dass er eben gestorben ist
und dass er auferweckt worden ist, nach diesem Evangelium, das Paulus verkündigte, und dass
in dieser Person nicht nur Rettung geschenkt wird, sondern dass er überhaupt die Antwort (00:04:04)
auf alle Fragen, auf alle Bedürfnisse ist, dass er der Ausgangspunkt für jeden Segen
ist, nicht nur für den Ungläubigen, der zur Rettung kommen muss, sondern auch für
uns Gläubige, dass wir in ihm und nur in ihm unsere Rettung und jeden Segen finden.
Wollen wir uns, die wir alle Diener des Herrn Jesus sind, ausnahmslos alle Gläubigen, die
den Herrn Jesus als Retter angenommen haben, sie sind Diener des Herrn Jesus, er hat sie
in seine Nachfolge gestellt, uns alle Gläubigen, er hat uns einen Auftrag gegeben, wir sind
seine Diener, wollen wir uns dessen bewusst sein, wollen wir uns das wieder neu bewusst
machen, dass nur dann, wenn wir dem Herrn Jesus nachfolgen, nur dann, wenn wir ihm wirklich
dienen, nur dann, wenn wir wirklich ihn vor Augen haben, wir auch ein solches Leben führen
können, das ihn ehrt, halte im Gedächtnis, wenn wir einen Tag beginnen, einen Tag beschließen
ohne die Person des Herrn Jesus, dann ist das Verlust, dann ist das für uns Verlust
und ist das letztlich zur Unehre des Herrn, er, der nicht nur sein Leben gegeben hat, (00:05:02)
sondern der der Mittelpunkt unseres Lebens jetzt sein möchte, der der Mittelpunkt des
Ratschlusses Gottes ist, der der Mittelpunkt des Herzens Gottes ist, der in Ewigkeit der
Mittelpunkt sein wird, wir werden uns in dem Himmel ewig mit ihm beschäftigen, unser Auge
wird auf ihn gerichtet sein und dann soll in dieser Zeit, in der wir hier leben, wo
er der einzige Halt in unserem Leben sein kann, wo er als einziger uns wirklich die
richtige Spur weisen kann, die richtige Lebensorientierung geben kann, da wollen wir uns nicht mit ihm
beschäftigen, ihn im Gedächtnis halten, halte im Gedächtnis Jesus Christus, auferweckt
aus den Toten, aus dem Geschlecht Davids, nach meinem Evangelium, ja ihn wollen wir
vor Augen haben, ihm wollen wir dienen, ihn wollen wir ehren, er soll unser Herzen erfüllen,
er ist unser Ein und Alles.