Am: So, 25. Januar 2026
Was für ein Wunder der Gnade Gottes, dass Er, der EINE Gott, einen Mittler gesandt hat, der zwischen Ihm und uns Menschen vermitteln konnte. Es gab und gibt nur den Einen, der Gott und Mensch in einer Person ist.
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Der Erste-Timotheus-Brief zeigt uns etwas über die Ordnung Gottes in der Versammlung.
Nicht so sehr in den Zusammenkünften, oder eigentlich gar nicht, aber wir leben ja sieben
Tage in der Woche, 24 Stunden leben wir in der Versammlung Gottes, gehören wir zu dem
Haus Gottes, wie das in Erste-Timotheus 3 Vers 15 bezeichnet wird.
Und innerhalb dieser Ordnung zeigt uns Gott etwas, zum Beispiel in Erste-Timotheus 2 über
sein eigenes Herz.
Da sagt er, es ist gut und angenehm vor unserem Heiland Gott, der will, dass alle Menschen
errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Da gibt es keinen Gott, der über uns steht, den wahren Gott, der nicht möchte, dass die
Menschen errettet werden.
Das ist eben gerade sein Anliegen.
Er hat alles getan, dass jeder Mensch gerettet werden kann.
Leider kommen viele nicht, leider sind viele nicht bereit, sich zu bekehren.
Und in diesem Zusammenhang zeigt er uns dann etwas über die Person des Herrn Jesus.
Denn Gott ist einer.
Es gibt nur den einen Gott.
Es gibt nicht zwei Götter, wie bei den Heiden in Indien zum Beispiel, wo es Millionen Götter (00:01:04)
gibt.
Nein, es gibt nur den einen Gott.
Dieser eine Gott ist in dem Vater, in dem Sohn und in dem Heiligen Geist offenbart.
Eine wunderbare Wahrheit, die wir bewundert anschauen dürfen, ohne dass wir das erkennen
und wir das wirklich erfassen können.
Aber wir nehmen das aus Gottes Wort an.
Das ist im Alten Testament geschrieben worden, zum Beispiel 5.
Mose 6 und an vielen anderen Stellen und das finden wir eben auch im Neuen Testament.
Der Herr Jesus zitiert das während seines Lebens und hier finden wir das.
Gott ist einer.
Aber dann fügt er hinzu, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen.
Hier steht nicht, einer ist Mittler zwischen Menschen und Gott.
Wir Menschen, wir konnten nicht vermitteln zu Gott.
Wir waren alle Sünder, ausnahmslos Sünder.
Da gab es nicht einen einzigen, der nicht Sünder gewesen wäre, der nicht durch Sünde
geprägt gewesen ist.
Aber Gott, dieser eine Gott, dieser erhabene Gott, der ist wirklich der gewaltige Gott,
der einen Mittler gegeben hat.
Einen Mittler, der auf der einen Seite für Gott vermitteln konnte. (00:02:01)
Warum?
Weil er Gott ist, der Sohn.
Und in der zweiten Hinsicht, der auch für uns Menschen vermitteln konnte.
Warum?
Weil er Mensch geworden ist.
Da gibt es nur einen, der zwischen Gott und Menschen vermitteln kann, weil es nur den
einen gibt, der Gott ist und Mensch in einer Person.
Einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus.
Ja, er ist auch Gott.
Er ist der ewige Sohn Gottes und deshalb konnte er für Gott sozusagen das Angebot für uns
Menschen unterbreiten.
Aber zugleich ist er eben Mensch geworden, der Mensch Christus Jesus, der aus der Herrlichkeit
kam, um Mensch zu werden, der jetzt als der Verherrlichte im Himmel ist und deshalb auch
dort in diesem Bild des Mittlers zwischen Gott und Menschen vermitteln kann.
Er ist gekommen, er ist von Gott gekommen, deshalb Mittler von Gott zu uns Menschen,
der Mittler zwischen Gott und Menschen, der sich selbst gab als Lösegeld.
Er war bereit, Gott war bereit, einen Preis zu bezahlen, dafür hat er seinen Sohn gegeben,
dafür ist dieser Mittler gekommen. (00:03:01)
Er hat einen Preis bezahlt, damit Menschen zu Gott kommen konnten, er hat ein Lösegeld
bezahlt.
Gott hat ihn gegeben, aber nicht nur das, er ist auch gekommen, dieser Mensch Christus
Jesus.
Er hat dieses Lösegeld bezahlt und zwar durch das dahingegebene Leben.
Er musste sterben, er musste das Gericht Gottes geben.
Ein Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab
als Lösegeld für alle.
Das zeigt, dass das Werk des Herrn Jesus jedem Menschen angeboten werden kann.
Das Werk ist so gewaltig, dass jeder zum Glauben kommen kann, wenn er denn den Herrn Jesus als
Retter annimmt, wenn er denn seine Sünden bekennt.
Das Werk des Herrn Jesus ist so umfassend, ist so gewaltig, ist so verherrlichend für
Gott, dass Gott jetzt nicht sagt, ich gebe dieses Werk biete ich nur einzelnen Menschen
an, biete ich nur einem Volk an, den Juden oder einer anderen Nation.
Nein, das Werk ist so gewaltig, dass Gott jetzt auf diese Erde schauen kann und voller
Segen jedem Menschen begegnen kann. (00:04:01)
Es ist nicht so, dass Gott die Augen verschließt vor der Sünde, dass Gott sagt, ja, weil der
Herr Jesus dieses Werk vollbracht hat, dann nehme ich einfach jeden Menschen an.
Nein, das muss eine gerechte Basis haben und zwar nicht nur eine gerechte Basis, um den
Menschen das Evangelium anzubieten, sondern auch eine gerechte Basis, dass der Mensch
Sündenvergebung, persönliche Sündenvergebung braucht.
Denn was nützt es dem Menschen, dass der Jesus ein Werk vollbracht hat, das Segen bringt
für die, die es annehmen, wenn man es persönlich nicht in Anspruch nimmt, wenn man persönlich
weiter als Sünder vor Gott steht?
Nein, es muss das Eingeständnis, es muss das Bekenntnis sein, ich bin ein Sünder und
ich brauche einen Retter und dieser Retter ist Jesus Christus.
Aber das Werk ist eben so gewaltig, dass Gott das jedem Menschen anbieten kann und auch
jedem Menschen anbietet.
Er sagt nicht dem einen Menschen, für dich ist das nichts, sondern jeder Mensch kommt
in dieses Angebot der Gnade und der Liebe Gottes auf gerechter Basis.
Ja, wovon das Zeugnis zu seiner Zeit verkündigt werden sollte, nämlich durch den Apostel,
durch die Apostel und auch heute durch uns weitergegeben werden kann. (00:05:03)
Was für ein großartiges Werk hast du, Herr Jesus, vollbracht und wir wollen daran denken,
dass er dafür leiden musste, dass er dafür sterben musste, dass es für ihn keinen anderen
Weg gab, als Sühnung zu tun und damit von Gott verlassen zu werden.
Das ist der Herr Jesus, das ist seine Größe, wir wollen ihn anbeten und wollen Gott anbeten,
diesen einen, diesen einen wahrhaftigen Gott, der seinen Sohn gegeben hat, der Mensch Christus
Jesus, der zugleich der ewige Sohn Gottes ist und deshalb Mittler sein konnte.
Ja, ihm die Ehre, ihm allein.