Am: Fr, 6. März 2026
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Gottes Gnade für den heutigen Tag mit Galater 6 Vers 7. Ein ganz wichtiger, ein ganz bekannter Vers.
Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, denn was irgendein Mensch säht, das wird er auch ernten.
Man hat diesen Vers das Gesetz von Saat und Ernte genannt. Irrt euch nicht.
Paulus musste den Galatern ja in sehr ernster Weise schreiben. Sie hatten wirklich böse Lehren aufgenommen.
Sie waren von bösen Lehrern, jüdischen Lehrern unterwiesen worden, die ihnen mitteilen wollten,
dass das Gesetz doch noch zu halten ist, sei es um errettet zu werden oder sei es als Gläubige,
dass man nur dann, wenn man das Gesetz hält, wirklich nach Gottes Gedanken lebt.
Das ist ja eine Seuche, die in die ganze Christenheit eingegriffen hat, übergegangen ist.
Wo findet man heute noch christliche Gemeinschaften, christliche Gemeinden zusammenkommen,
wo man wirklich erkennt, dass das Gesetz eben nicht die Lebensregel des Christen ist,
dass es nicht darum geht, die zehn Gebote zu tun, dass es nicht darum geht, ein noch besseres Gesetz,
sagen wir die Bergpredigt, zu tun und dann gefällt man Gott wohl, (00:01:01)
sondern dass das Werk des Herrn Jesus allein uns rechtfertigt vor Gott und dass allein auf dieser Basis wir vor Gott stehen.
Und deshalb ist das wirklich wie eine Seuche, die da in die Christenheit reingekommen ist.
Und wir sollten uns dessen bewusst sein, dass das, was wir säen, wir auch ernten werden.
Sowohl wenn du Gesetzlichkeit, das ist Gesetzlichkeit, säst, dann wirst du ernten, nämlich den Tod.
Dann wirst du nicht zufrieden sein können. Dann wirst du nicht innerlich glücklich sein können.
Dann wird dein Leben schwierig werden, weil du immer wieder merkst, ich kann ja die Gebote gar nicht halten.
Und dann wirst du tot unglücklich werden. Bin ich überhaupt bekehrt?
Aber das gilt natürlich in einem viel weitergehenden Rahmen.
Was du säst, das wirst du auch ernten.
Wenn du Unmoral säst, dann wirst du Unmoral ernten.
Wenn du Hass säst, dann wirst du auch Hass ernten.
Wenn du Zwietracht säst, dann wirst du auch Zwietracht säen.
Wenn du Härte säst, dann wirst du auch Härte ernten.
Das ist ein Gesetz, das Gott uns hier vorstellt.
Wollen wir uns das neue sagen lassen, was irgendein Mensch sät? An Gutem? (00:02:03)
Dann wird Gott ihm im Allgemeinen, in geistlicher Hinsicht jedenfalls, Gutes auch ernten lassen, säen lassen.
Aber wenn ich Böses säe, Unmoral, falsche Lehre, Egoismus, Härte, Schärfe, Gesetzlichkeit und so weiter, Unmoral,
dann werde ich mich nicht zu wundern haben, dass genau das in meinem Leben hervorkommt.
Wenn ich ständig die Geschwister kritisiere, dann wundere dich nicht, dass deine Kinder in alle Himmelsrichtungen gemeintlich unterwegs sind.
Wenn ich die Geschwister kritisiere, dann wundere dich nicht, dass du selbst auch kritisiert wirst.
Lass uns das Neue ins Herz fassen. Irrt euch nicht.
Gott lässt sich nicht spotten, denn was irgendein Mensch sät, das wird er auch ernten.