Johannes 11,27


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(00:00:00) Herzlich willkommen mit Johannes 11, 27. Da lesen wir aus dem Gespräch des Herrn Jesus mit Martha, dass sie sagt zu ihm: "Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes". Wir können die Not von Martha sehr gut verstehen, auch die Not ihrer Schwester Maria. Da war ihr Bruder Lazarus gestorben und sie hatten doch so eine gute Beziehung zu dem Herrn Jesus. Sie hatten ihn in ihr Haus aufgenommen. Sie hatten ihm zugehört. Sie hatten von ihm gelernt. Sie hatten ihn lieb gehabt. Sie haben ihn lieb und sie wussten, dass der Herr Jesus auch ihren Bruder Lazarus lieb hatte. Wie konnte es da kommen, dass er starb, mitten aus dem Leben herausgerufen wurde durch eine Krankheit und dann eben durch den Tod? Wie konnte Gott das zulassen? Wie konnte der Herr Jesus das zulassen? Hatte er sie nicht mehr lieb? War da irgendetwas geschehen, was nicht in Ordnung war? Und der Herr Jesus wollte einfach die Herrlichkeit Gottes offenbaren und Gott wollte Christus verherrlichen durch diese Totenauferweckung, die er im Blick auf Lazarus bewirken wollte. Und das musste Martha, das musste auch Maria lernen. (00:01:01) Und so kümmert sich der Herr Jesus um sie. Er lässt sie nicht allein. Und das ist ein großartiger Gedanke. Du hast Nöte, vielleicht nicht einen Todesfall, aber doch Dinge in deinem Leben, in deinem Familienleben, in deinem Eheleben, in deinem direkten Umkreis, vielleicht auch in dem Gemeindeversammlungsleben, die du einfach irgendwie nicht verstehen kannst. Und da ist es so wertvoll zu wissen, da ist der Sohn Gottes. Da ist der Sohn Gottes, der sich um dich kümmert, der dir nicht wehtun möchte, der auch dich nicht irgendwie aufgegeben hätte oder verlassen hätte. Ja, wir müssen zugeben, dass oftmals in unserem Leben, in meinem Leben, Sünde dazu führt, dass die liebende, züchtigende Hand des Vaters, die liebende, züchtigende Hand des Herrn Jesus auf mir ist. Aber das war hier überhaupt nicht der Fall. Es sollte einfach die Herrlichkeit Gottes sichtbar werden. Und das macht der Herr Jesus auch einer Martha, auch einer Maria deutlich. Sie musste Schritt für Schritt dazulernen. Sie hat den Herrn Jesus nicht verstanden, der zu ihr gesagt hat: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit". (00:02:02) Wunderbare Zusicherung, die der Herr Jesus gibt, dass wir in Ewigkeit nicht sterben werden, sondern dass wir ein Bewusstsein haben dürfen, dass wir teilhaben an der ersten Auferstehung, dass uns nichts passieren kann, was nicht an seinem Auge vorbeigeht und dass er uns in die Herrlichkeit bringt. "Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes". Das ist schon ein gewaltiges Bekenntnis, auch wenn es zu kurz kommt im Vergleich zu dem, was der Herr Jesus ihr vorstellen wollte und vorgestellt hat, was sie eigentlich hätte erfassen können. Aber es ist doch gewaltig, dass wir wissen dürfen, er ist der Christus, dieser Messias. Ja, mehr ist der Sohn Gottes. Er ist der ewige Sohn Gottes, der alles in seiner Hand hat. Wollen wir ihm mehr vertrauen, auch in unseren schwierigen Lebensumständen? Er lässt Dich nicht allein. "Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes".
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