Am: Sa, 13. September 2025
Diese Woche ist der amerikanische "Bürger" und Aktivist, ein bekennender Christ, auf offener Straße (das heißt bei einer Diskussionsveranstaltung einer Universität) erschossen worden. Der Attentäter ist inzwischen gefasst. Erstaunlich, was man in Medien, auf Facebook und in Status, auch auf YouTube usw. an Reaktionen und Kommentaren lesen kann.
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Was soll man dazu sagen?
Charlie Kirk, gerade einmal 31 Jahre alt,
zwei junge Kinder, verheiratet, ist erschossen worden.
Er war gerade dabei, eine Diskussion zu führen,
wie er das in den letzten Jahren immer wieder getan hat.
Er gilt als rechtskonservativer Aktivist.
Und das, was man in den Medien zum Teil gelesen hat,
was man zum Teil auf Facebook bei einigen Christen gesehen hat,
ist wirklich erstaunlich, man kann eigentlich sagen, erschütternd.
In was für einer Weise mit diesem offensichtlich Christen,
wahren Christen, wahren Gläubigen, wie mit ihm umgegangen wird,
wie seine Äußerungen, die er in den letzten Jahren getan hat,
natürlich stand er sehr stark in der Presse,
hat er auch polarisiert durch seine Meinung,
wie diese in einen Zusammenhang gestellt werden
mit dem, was jetzt als Attentat geschehen ist.
Man kann auch nur davor warnen, wie das immer wieder getan wird,
in was für einer Weise man sich jetzt positioniert
gegenüber dem, was geschehen ist.
Wir sind ja keine Politiker, wir sind auch keine Demonstranten, (00:01:01)
weder für noch gegen, wir haben damit nichts zu tun.
Wir müssen auch aufpassen, dass wir auf der einen Seite
jemanden glorifizieren, als ob er sozusagen ein moderner Johannes der Täufer war,
der damals zu Herodes gegangen ist und kühn davon gezeugt hat,
wie dieser in einer boshaften, bösen Weise gelebt hat, unmoralischen Weise.
Wir haben keinen Auftrag, die Welt zu verbessern.
Wir haben keinen Auftrag, in dieser Welt dafür zu sorgen,
dass die Dinge besser werden, auch nicht christlicher werden.
Diese Welt ist nicht verbesserungsfähig.
Herr Jesus hat ganz deutlich gemacht,
dass in dem Augenblick, wo der Heilige Geist auf diese Erde kommen würde,
jede Verbesserungsfähigkeit, jede Reformmöglichkeit dieser Welt vorbei ist.
Er sagt über den Heiligen Geist in Johannes 16 Vers 8,
und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen
von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht nicht.
Dann wird er alles einsetzen, um diese Welt noch einmal zu reformieren,
um dieser Welt eine neue Chance zu geben.
Diese neue Chance der Welt gibt es nicht.
Durch die Kreuzung des Herrn Jesus hat sie bewiesen,
dass sie absolut und vollkommen böse ist,
dass es da nichts mehr gibt, was irgendwie reformfähig wäre, (00:02:02)
was man reformieren könnte.
Nein, das Einzige, was für sie übrig bleibt, ist das Gericht.
Das müssen wir als Diener des Herrn, wir als Christen immer bedenken,
bei allem, was wir tun.
Sind wir tätig, um diese Welt zu verbessern?
Das gilt eben gerade für Christen,
die meinen, ihr Heil in der Politik suchen zu müssen.
Die meinen, sie hätten eine Aufgabe als Aktivisten.
Letztendlich sind sie solche, die versuchen,
diese Welt zu verändern, zu verbessern.
Und das führt zu nichts.
Aber darum geht es mir hier nicht.
Es ist erstaunlich, dass man immer wieder gesehen hat,
und ich meine, das ist wirklich etwas, was bemerkenswert ist,
dass Charlie Kirk in seinen Beiträgen in der Öffentlichkeit
zu seinem Glauben gestanden hat,
dass er ausdrücklich darauf hingewiesen hat,
dass das Entscheidende im Leben ist,
dass man Jesus Christus als Retter annimmt.
Und wir können ja nicht sagen,
was die echten, die tiefsten Motive dieses Attentäters gewesen sind.
Vielleicht kommt das mal heraus, aber vielleicht auch nicht.
Entscheidend ist, dass natürlich einer unter keinen Umständen wollte,
dass ein solcher Aktivist der Gottes Wort (00:03:02)
und der auch den Glauben an den Herrn Jesus als Notwendigkeit
in die Öffentlichkeit bringt, dass der das auch weiter tun kann.
Ich denke bei einer solchen Situation an die Verse in Markus 10,
wo es heißt, dass Petrus zu dem Herrn Jesus sagte,
siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
Jesus sprach, wahrlich, ich sage euch, es ist niemand,
der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater
oder Kinder oder Äcker verlassen hat, um meinet
und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfängt.
Und dann zeigt er Jesus zum Teil in dieser Zeit
und zum Teil eben auch in der Zukunft.
Insofern wird, das muss man ja wohl fest davon ausgehen,
Charlie Kirk, der so klar das Evangelium bezeugt hat,
der so klar den Glauben bezeugt hat, wird einen großen Lohn haben.
Es geht uns jetzt ja nicht darum zu sagen,
wo wir die Dinge nach Gottes Wort anders sehen.
Ich habe schon darüber gesprochen.
Haben wir die Aufgabe, als Aktivisten dieser Welt zu sein?
Als Demonstranten haben wir nicht, auch nicht über unseren Facebook-Account,
auch nicht über unsere Statusmeldungen bei WhatsApp.
Da können wir demonstrieren, da können wir jetzt Position für, gegen beziehen. (00:04:02)
Das ist nicht unsere Aufgabe.
Unsere Aufgabe ist, Christus darzustellen.
Und bei allem, was Charlie Kirk vielleicht auch an anderem getan hat,
das hat er getan.
Wenn ich an 2. Korinther 5 denke, wo es heißt in Vers 20,
so sind wir nun Gesandte für Christus, als ob Gott durch uns ermahnte,
wir bitten an Christi statt, lasst euch versöhnen mit Gott.
Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht,
damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.
Das hatte dieser Mann, dieser Christ, dieser Diener, das Herrn getan.
Er hat von dem Evangelium bezeugt.
Er hat ganz klar bezeugt, dass man sich bekehren muss,
dass das das Entscheidendeste im Leben.
Bei allem, was er auch gegen das woke Gesellschaftstum,
was wir heute haben, die gesellschaftliche Meinung,
die sich durchsetzt, was Gender betrifft, was Schöpfung betrifft,
was Abtreibung betrifft, alle diese Dinge,
wo er klar Stellung bezogen hat und wo ihm jetzt ja auch,
in zum Teil furchtbarer Weise, vorgeworfen wird,
wo er Gottes Wort zitiert hat.
Und das wird dann so gesagt, als ob er dazu aufgerufen hätte,
Homosexuelle zu steinigen, was er nie gesagt hat. (00:05:03)
Da sieht man mal, und wir zahlen dafür, jeder von uns darf dafür zahlen,
ob er das will oder nicht,
was in dieser Gesellschaft für ein Geist herrscht,
das ist der antichristliche Geist, das ist das, was der Feind,
was Satan, was der Teufel eben möchte,
dass das, was Gottes Wort betrifft, eben nicht sich durchsetzt,
dass das nicht gehört werden kann.
Und dass, wenn jemand Gottes Wort zitiert,
wenn jemand zu Gottes Wort steht,
dass er dann nicht nur in eine fundamentalistische Ecke geschoben wird,
sondern dass das dann wie eine Brandmarkung wird,
dass das dann eben so gebrandmarkt wird,
ja, dass er wirklich ein Brandstifter sei
und dass er letztlich sich gar nicht wundern muss,
dass er umgebracht worden ist, weil er ja so Positionen bezogen hat.
Und da wird eben nicht gesagt, weil er biblische Positionen bezogen hat,
sondern weil er als ein Brandstifter tätig gewesen ist.
Das zeigt den Zeitgeist dieser Welt.
Nein, in dieser Hinsicht hat dieser Mann,
hat Charlie Kirk verwirklicht, Predige das Wort.
Vielleicht hat er auch andere Dinge, nicht nur vielleicht,
hat er auch andere Dinge in den Mittelpunkt gestellt, das ist schon wahr.
Aber das war doch bei ihm zu erkennen,
dass er wirklich den Glauben bezeugt hat. (00:06:03)
Was jetzt zum Teil dann aus ihm gemacht wird,
ja, dass wir im Krieg stünden,
er wird sozusagen als der christliche Märtyrer dargestellt,
dabei geht es um einen Terroristen.
Es geht jetzt nicht darum, dass Tausendschaften den umgebracht haben,
sondern einen Mann, der ihn umgebracht hat.
Das ist natürlich ein Attentat, ein Terrorakt.
Aber wir dürfen jetzt nicht meinen, daraus schließen zu dürfen,
wir stünden in einem Krieg. Was für einem Krieg stehen wir?
Natürlich werden wir im Neuen Testament als Soldaten bezeichnet,
aber doch nicht, um gegen irgendjemanden zu kämpfen,
sondern als Soldaten, die die gute Botschaft weitergeben.
Was ist denn unser Kampf? Natürlich ist er nicht gegen Fleisch und Blut.
Aber wir kämpfen doch hier auf dieser Erde nicht gegen Mächte der Bosheit.
Jedenfalls wird uns das nicht gesagt.
Das, was in dem Epheserbrief gesagt wird,
ist, dass unser geistlicher Kampf in den himmlischen Örtern
gegen diese Mächte der Bosheit ist.
Das hat überhaupt nichts mit dem Evangeliumsverkündigen zu tun.
Natürlich will der Teufel nicht, dass wir das Evangelium verkündigen.
Aber das, was Gottes Wort sagt,
dass unser Kampf nicht gegen Fleisch und Blut ist,
sondern gegen die geistlichen Mächte,
das bezieht sich darauf,
dass wir uns in den himmlischen Örtern geistlicherweise aufhalten. (00:07:02)
Und da ist nicht die Evangeliumsverkündigung,
sondern da ist der Genuss und das Verteidigen
der christlichen Stellung gemeint,
was nichts mit dem Evangelium hier zu tun hat.
Wir brauchen auch keine dämonischen Lügen zu besiegen
oder aufzustehen und rauszugehen, um jetzt, was sollen wir tun?
Sollen wir jetzt hier für Charlie Kirk und seine Position
und seine Person kämpfen und irgendwie eintreten und demonstrieren?
Das ist überhaupt nicht unsere Aufgabe.
Unsere Aufgabe ist, was wir gesehen haben,
Zeugen zu sein für Jesus Christus.
Wir sind das.
Wir sind gemeinsam ein Brief Christi.
Wir sind solche, die an Christi statt bitten.
Da brauchen wir niemanden unter Druck zu setzen,
sondern allein durch unsere Gegenwart in dieser Welt sind wir das.
Und schenke Gott, dass wir auch treue Zeugen sind,
dass wir diese Gelegenheiten nutzen, die Gott uns gibt.
Insofern brauchen wir schon gar nicht in der Welt die Wahrheit zu verteidigen.
Nochmal, wir sind keine Johannes der Täufer.
Ja, er war in dem Volk Gottes, war er ein Prophet.
Wir sind in dieser Welt.
Wir müssen nicht diese Welt anprangern dafür, dass sie böse ist.
Sie kann gar nicht anders sein als böse,
weil sie unter der Herrschaft des Teufels steht.
Insofern sind wir eben hier nicht, (00:08:02)
um die Wahrheit vor der Welt zu verteidigen,
sondern um die Menschen aus dieser Welt herauszurufen,
um sie aus dieser Welt herauszubringen,
wie wir das in Galatter 1 finden im Blick auf den Gläubigen,
dass der Herr Jesus für unsere Sünden gestorben ist,
sich gegeben hat für unsere Sünden,
damit er uns herausnehme aus der gegenwärtigen bösen Welt
nach dem Willen unseres Gottes und Vaters.
Das heißt, wir rufen den Menschen zu, bekehre dich,
tu Buße, bekenne deine Sünden.
Wir verkündigen das Evangelium.
Wir bitten an Christi statt, lass dich versöhnen mit Gott.
Da wir den Schrecken des Herrn kennen, überreden wir die Menschen,
damit sie eben aus dieser Welt herauskommen.
Wir versuchen nicht, die Welt zu überzeugen,
dass Böse böse ist.
Das kann sie nicht erkennen, weil sie in dem Bösen ist,
weil sie unter dem Bösen steht.
Insofern haben wir in dieser Hinsicht auch nicht die Wahrheit zu verteidigen.
Schon gar nicht dürfen wir auf diese seltsame Idee kommen,
dass Gott den Schuss vorherbestimmt hat,
um jetzt die Welt aufzuwecken oder dergleichen.
Zuvorbestimmt sind wir zur Herrlichkeit.
Wir sind auserwählt worden vor Grundlegung der Welt.
Aber hier auf dieser Erde, das, was die Menschen machen,
das ist nicht zuvorbestimmt worden von Gott. (00:09:01)
Gott wusste das natürlich.
Und es geht nichts auf dieser Erde vonstatten,
was nicht an dem Auge Gottes vorbeigegangen ist.
Aber das hat überhaupt nichts damit zu tun,
dass das irgendwie vorherbestimmt wäre
oder dass wir jetzt hier auf dieser Erde
irgendwelche Feinde zu besiegen hätten.
Nein, wir wollen einfach schlicht Zeugen sein.
Und Charlie Kirk war ein Zeuge, wie wir auch.
Und wie wir das in der Bibel finden, wenn wir einen David ansehen,
wenn wir einen Salomo ansehen,
auch wenn wir im Neuen Testament die Gläubigen sehen, einen Petrus sehen.
Das waren alles Zeugen, die auch Fehler gemacht haben, wie wir auch,
wie jeder von uns.
Wir brauchen also gar nicht mit dem Finger in dem Sinne auf ihn zu zeigen.
Obwohl wir natürlich ein klares Urteil darüber haben sollen,
ob wir eben Aktivisten sein sollen oder nicht.
Ob wir nicht schlicht Diener des Herrn sein sollen,
die hier die gute Botschaft weitergeben und uns darauf konzentrieren.
Das ist ganz gewiss unsere Aufgabe.
Aber wir dürfen doch sehen, dass Gott einen Mann benutzt hat,
diese Botschaft weiterzutragen und dass diese Botschaft jetzt
angesichts dieses furchtbaren Attentats
doch immerhin auch immer wieder erwähnt wird.
Natürlich denken wir an die Hinterbliebenen, (00:10:03)
denken wir an seine Frau und die beiden kleinen Kinder,
die jetzt keinen Vater mehr haben.
Was für eine traurige Situation.
Und wir wollen dafür beten, dass sie Trost haben,
dass sie Trost empfinden, dass sie Trost empfangen in dem Herrn Jesus
und dass sie diesen Trost auch wirklich in ihre Herzen fassen können.
Dass diese Kinder jetzt auch ohne ihren Vater aufwachsen können
in einer gewissen Atmosphäre der Gottesfurcht.
Das ist ja unglaublich schwierig bei einer solchen Situation,
die jetzt derart in der Öffentlichkeit ist,
wo man ja kaum noch ein normales Familienleben haben kann
und nicht immer wieder angesprochen wird.
Es ist schon beeindruckend, dass die Frau Erika Körk
kurze Zeit nur, an dem gleichen Tag vor dem Attentat Psalm 46 Vers 2
gepostet hat, ich weiß nicht, ob das auf X oder wo das gewesen ist.
Gott ist uns Zuflucht und Stärke,
eine Hilfe reichlich gefunden in Drangsalen.
Ja, das ist wirklich wahr.
Gott ist ein Gott der Hilfe, ist ein Gott der Barmherzigkeit.
Er ist ein Gott der Zuflucht, er ist ein Gott der Kraft,
er ist ein Gott der Hilfe,
der in schwierigen Umständen und Drangsalen hilft. (00:11:03)
Vielleicht kannst du dich nicht wiederfinden
in einer solchen Person, in einer solchen Situation,
aber du hast auch mit Schwierigkeiten, mit Nöten,
mit solchen Dingen zu tun, zu kämpfen.
Dann darfst du wissen, es ist auch für dich ein Gott der Hilfe,
ein Gott der Drangsal, ein Gott der Zuflucht,
der dir zur Seite steht und dich nicht allein lässt.
Wir sollen diese Woche, die hinter uns liegt, zurückverfolgen.
Er stand an unserer Seite, er hat uns geholfen
und er wird das auch weiter tun, auch in der kommenden Woche.